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Dark Water - Dunkle Wasser

Psychothriller um eine junge Mutter, die nach dem Umzug in ein heruntergekommenes Appartment um das Leben ihrer Tochter bangen muss.

Dark Water - Dunkle Wasser Großansicht
(Bild: Buena Vista)
Verleih Buena Vista
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2005
Regie Walter Salles
Darsteller Jennifer Connelly, John C. Reilly, Tim Roth
Kinostart 22.09.2005
Einspielergebnis D € 1.428.641
Bes. (EDI) 224.549
Bes. (FFA) 227.507
Charthistory
Boxoffice USA $ 25.416.400
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 10.08.2008 (Pro7)

nach oben Inhalt & Info

Nach der Trennung von ihrem Mann findet Dahlia Williams eine billige heruntergekommene Wohnung in einem Hochhaus für sich und ihre Tochter. Doch in dem neuen Haus geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Alle mysteriösen Erscheinungen haben mit einem sich ausweitendem Wasserfleck an der Decke und einem vor Jahren verstorbenen Mädchen zu tun.

Nach der Vorlage des gleichnamigen japanischen Horrorthrillers inszenierte Walter Salles ein intensives Drama, das sich stärker auf die psychologische Seite als auf die Gruseleffekte der Story konzentriert. In Jennifer Connelly fand er für die von der Angst um ihrer Tochter an den Rand der Verzweiflung getriebene Mutter die Idealbesetzung für die in düsteren und matten Farben gefilmte emotionale Story.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

In seiner Adaption des gleichnamigen japanischen Gruselschockers von "Ring"-Macher hideo Nakata vernachlässigt Walter Salles die Schocks, sondern setzt auf die Psychologie seiner Figuren - und holt aus Jennifer Connelly eine bewundernswerte Leistung heraus.

Im Original war "Dark Water" ein effektiver Gruselschocker, der wie zuvor "Ring" auf eine verstörende Atmosphäre und unerklärliche Ereignisse - in diesem Fall ein sich immer weiter vergrößernder Wasserfleck an der Decke einer heruntergekommenen Wohnung in einem anonymen Mietsilo - setzte. Erneut eine eigentlich ganz klassische Geistergeschichte, die ihren Reiz aus dem Zusammenprall mit dem Leben in der modernen Zivilisation, aus dem Clash mit dem Rationalen zog. Walter Salles ("Die Reise des jungen Che") setzt in seiner ersten amerikanischen Regiearbeit auf das essenziell identische Szenario, verzichtet aber auf die irritierenden und höchst wirksamen Schockeffekte Nakatas und baut stärker auf die Psychologie der Figuren. Das Ergebnis ist denn weniger ein Horrorfilm oder Schocker, denn ein intensives Drama mit übernatürlichen Elementen im Ton von Polanskis "Ekel" oder "Der Mieter", in dem der Seelenzustand der jungen Mutter Dahlia in den Mittelpunkt rückt. Und der ist düster, wenn man die alte Filmregel Zugrunde legt, dass die Kulissen das Innere der Protagonisten widerspiegeln. Denn Dahlia ist mit ihrer Tochter nach einem anhaltenden Sorgerechtstreit mit dem ihr entfremdeten Ehemann in einen Wohnblock gezogen, der an Schäbigkeit und Tristesse kaum zu überbieten ist. Entsprechend verschlimmert sich auch ihre Migräne zunehmend, sodass lange nicht ganz klar wird, ob die zunehmend Besorgnis erregenden Ereignisse in ihrem neuen Leben nun tatsächlich geschehen oder einfach nur Manifestationen ihrer getrübten Wahrnehmung sind. Geschickt hält Salles diese Balance, während immer wieder Wasser eine zunächst nicht wirklich erklärliche Rolle in den bizarren Szenarios spielt und eine eigenartige Präsenz immer mehr Besitz von ihrer Tochter ergreift, was schließlich in einen fatalen Showdown mündet. Fast ein bisschen zu unterkühlt und untertourig erzählt Salles seine Geschichte, die er zu feinsinnig angelegt hat für ein Publikum, das die Asia-Schocks eines "Ring" oder "Grudge" erwartet. Gleichzeitig kann man sich der eindringlichen Atmophäre scher entziehen, und sei es nur, weil man den Blick einfach nicht von der von einem kompetenten Cast (John C. Reilly, Pete Postlethwaite, Tim Roth) unterstützten Oscar-Gewinnerin Jennifer Connelly ("A Beautiful Mind") wenden kann: Ihre Dahlia ist eine der am komplexesten realisierten Frauenfiguren des Kinojahres. Ob "Dark Water" allerdings der richtige Film dafür ist, sei dahingestellt. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Buena Vista
O-Titel Dark Water
Land / Jahr USA 2005
Kategorie Spielfilm
Genre Horror
Produktionsfirmen Pandemonium/Vertigo Entertainment
Drehort New York, Toronto
Drehzeit 20.01.2004
Kinostart 22.09.2005
Laufzeit 105
FSK ab 16 Jahre
Tonformat Dolby-SR/DTS/SDDS
Einspielergebnis D € 1.428.641
Bes. (EDI) 224.549
Bes. (FFA) 227.507
Charthistory
USA-Start 08.07.2005, bei Buena Vista
Boxoffice USA $ 25.416.400
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.dark-water.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Takashige Ichise, Bill Mechanic, Roy Lee, Doug Davison
Koproduzenten Diana Pokorny
Ausf. Produzent Ashley Kramer
Regie Walter Salles
Drehbuch Rafael Yglesias
Buchvorlage Koji Suzuki
Darsteller Jennifer Connelly (Dahlia Williams), John C. Reilly (Mr. Murray), Tim Roth (Jeff Platzer), Dougray Scott (Kyle), Pete Postlethwaite (Veeck), Camryn Manheim (Lehrerin), Ariel Gade (Cecilia), Perla Haney-Jardine (Natasha/Junge Dahlia), Debra Monk (Lehrerin der jungen Dahlia), Shelley Duvall
Kamera Affonso Beato
Schnitt Daniel Rezende
Musik Angelo Badalamenti
Produktionsdesign Thérèse DePrez, Andrew Stearn, Nicholas Lundy
Ton Glen Gauthier
Kostüme Michael Wilkinson
Casting Mali Finn, Tina Gerussi
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Dark Water - Dunkle Wasser Walt Disney Studios Home Entertainment DVD, ab 16, 101 Min. Kauf
Dark Water - Dunkle Wasser
Nicht lieferbar
Buena Vista Home Entertainment UMD, ab 16, 101 Min. Kauf
Dark Water - Dunkle Wasser Walt Disney Studios Home Entertainment DVD, ab 16, 101 Min. Leih
Enthalten in:
Die Hand an der Wiege / Dark Water - Dunkle Wasser (2 Discs)
Walt Disney Studios Home Entertainment
DVD, ab 16, 207 Min.
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Dahlia und ihre fünfjährige Tochter Ceci beziehen eine heruntergekommene Wohnung auf Roosevelt Island. Die junge Frau hat sich gerade getrennt und steckt mitten in einer gemeinen Sorgerechtsverhandlung. Das Geld ist knapp, das Apartment billig und eine gute Schule in Gehdistanz. Doch im neuen Heim geht's nicht mit rechten Dingen zu. Ein nasser Fleck auf der Decke macht den Anfang. Dann kommt das Wasser. Es tropft von der Decke, schießt aus Hähnen, sprudelt aus der Waschmaschine und spült schließlich eine Leiche heran.

Arthaus meets Mainstream in dieser US-Adaption eines japanischen Gruselschockers. Verhexte Häuser, Geisterwohnungen: Bekanntes, beliebtes Genrematerial, mit dem der Brasilianer Walter Salles ("Die Reise des jungen Che") bei seinem Hollywood-Debüt routiniert umzugehen weiß. Für den simplen, recht leicht zu durchschauenden Plot findet er die richtigen Bilder, versteht das Grauen zu visualisieren und seine Darsteller - allen voran Oscar-Preisträgerin Jennifer Connelly ("A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn") als Dahlia - zu guten Leistungen anzutreiben.

Quelle: mediabiz.de

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