Twentieth Century Fox of Germany
Programm
Daredevil
| Verleih | Fox |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2003 |
| Regie | Mark Steven Johnson |
| Darsteller | Ben Affleck, Jennifer Garner, Colin Farrell |
| Kinostart | 20.03.2003 |
| Einspielergebnis D |
€ 4.267.430 Bes. (EDI) 734.502 Bes. (FFA) 733.731 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 102.409.655 Charthistory |
| Filmtrailer |
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- nach oben Inhalt & Info
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Als Kind kam Matt Murdock bei einem Unfall mit radioaktivem Müll in Kontakt und erblindete. Gleichzeitig erhielten alle seine übrigen Sinne eine übermenschliche Schärfe. Nun - seit dem brutalen Mord an seinem Vater - sorgt Murdock tagsüber als Anwalt für Gerechtigkeit, während er nachts als akrobatischer Superheld Daredevil den Verbrechern New Yorks das Fürchten lehrt.
Dramatischer, düsterer und "erwachsener" als seine Vorgänger hat Regisseur und Drehbuchautor Mark Steven Johnsons seine Comic-Superhelden-Verfilmung angelegt. An der Seite von "Daredevil" Ben Affleck: Newcomerin Jennifer Garner aus der in den USA überaus populären Serie "Alias" in der Rolle der legendären Elektra.
Quelle: Blickpunkt:Film
- nach oben Ausführliche Besprechung
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Justiz ist blind: In "Daredevil", der nach "X-Men" und "Spider-Man" neuesten Filmadaption aus dem Marvel-Comics-Universum, verkörpert der Protagonist dieses Sprichwort regelrecht körperlich. Es handelt sich dabei nicht um einen der üblichen Superhelden, sondern um einen blinden Anwalt, der nächtens in ein rotledernes Kostüm mit Teufelshörnchen gehüllt den kriminellen Untergrund von New Yorks Hell's Kitchen mit akrobatischen Martial-Arts-Manövern aufmischt. Dieses ritterlich-rächerische Rotkäppchen wird mit schnittigen Posen und markanter Miene von Ben Affleck ("Spurwechsel") gespielt, dessen Verlobung mit Überdiva J. Lo ihn zu einem Dauergast in der Boulevardpresse gemacht hat.
Angesichts dieses Publicitywirbels darf angenommen werden, dass sich der Hauptdarsteller eines größeren Bekanntheitsgrades erfreut als die doch relativ obskure Comicfigur. Erstmals im Jahre 1964 erschienen, handelt es sich um einen schwermütig-dunklen Cousin von Spiderman & Co., der in seinen blutigen Fights auch schon mal einen Zahn verliert, Schmerztabletten schluckt und seine moralischen Gewissensbisse im Beichtstuhl gesteht. Als eine Art Underdog unter Underdogs war die Figur für Regisseur und Drehbuchautor Mark Steven Johnson (Regiedebüt mit "Simon Birch") besonders reizvoll. Er setzte sich mehrere Jahre für die Verfilmung ein und konnte das Studio letztlich auch überzeugen, das ursprünglich vorgesehene Budget von 40 Mio. Dollar zu verdoppeln. Ein Großteil davon ist (neben Afflecks Gage) in die CGI-Effekte geflossen, die Daredevil mindestens ebenso mühelos wie Spiderman an Wolkenkratzern im nächtlichen Gotham herumhangeln lassen. Obwohl immer wieder betont wird, dass er keine übernatürlichen Fähigkeiten besitzt, sind seine hyperentwickelten Sinne - vor allem seine "Radarvision" (diese stilistische Visualisierung seiner Schattenwelt-Wahrnehmung ist der beste Effekt des Films) eine Übersteigerung des menschlich Möglichen. So klammert sich Daredevil in einer der ersten Aufnahmen, die superb den zum Leben erweckten Comic suggeriert, an einem Kirchturm, stürzt ab und erinnert sich in Rückblicken an die Ereignisse, die zu seiner Lage geführt haben. Angeknüpft wird nun mit einem etwa 15-minütigen Kindheitsprolog, der seine Familienverhältnisse (sein Vater ist ein gestrauchelter Boxer, der von der Mafia ermordet wird) und den tragischen Unfall, der zu seiner Erblindung führt, skizziert. Jahre später ist Matt Murdock ein idealistischer Anwalt, der mit seinem Partner (Jon Favreau) nur unschuldige Klienten verteidigt. Den Schuldigen, die durch das Netz des Justizsystems fallen, nimmt er sich selbst als nächtlicher Rächer an. Mit von Cheung Yan Yeung ("Drei Engel für Charlie") choreographierten, jegliche Anziehungskraft überwindende Kampfsportkünsten macht er sämtliche Übeltäter platt. Eine ebenbürtige Kämpferin lernt er zufällig in der hübschen Millionärstochter Elektra Natchios (Jennifer Garner aus "Alias" kicks butt), die sich nach anfänglichem Sparring zum romantischen Partner entwickelt. Doch die Mafia-Verbindung ihres Vaters mit Kingpin (Michael Duncan Clarke aus "The Green Mile" bleibt trotz Körpermasse ein wenig dünn als Bösewicht) hat verheerende Konsequenzen. Denn Kingpin beordert den Hitman Bullseye (völlig durchgeknallt: Colin Farrell, der dabei einen Heidenspaß hat), sich seines ehemaligen Partners zu entledigen, und Bullseye schiebt die Schuld anschließend prompt Daredevil in die roten Schuhe. Nach dem Showdown in einer Kirche wird die Bühne für ein mögliches Sequel freigegeben.
Das Startwochenende mit 43,5 Mio. Dollar verblasst zwar im Vergleich zu "Spider-Man" (114,8 Mio. Dollar), und die Besetzung von Affleck, der generell eher in Yuppie-Rollen brilliert, wird nicht jedermanns Sache sein, dennoch handelt es sich um absolut kurzweilige (und mit 104 Minuten Länge knappe) Popcorn-Unterhaltung, die Fans perfekt auf die Sommersaison einstimmt und das Warten auf "Matrix Reloaded" überbrückt.ara.
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Verleih Fox O-Titel Daredevil Land / Jahr USA 2003 Kategorie Spielfilm Genre Action / Fantasy Produktionsfirmen New Regency/Horseshoe Bay Kinostart 20.03.2003 Laufzeit 102 FSK ab 12 Jahre Tonformat Dolby/DTS Einspielergebnis D € 4.267.430
Bes. (EDI) 734.502
Bes. (FFA) 733.731
CharthistoryUSA-Start 14.02.2003, bei 20th Century Fox Boxoffice USA $ 102.409.655 Filmtrailer
Promo-Material Daredevil Trailer (3,12 MB) Web-Link http://www.daredevilmovie.com http://www.daredevil-derfilm.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Arnon Milchan, Gary Foster, Avi Arad Koproduzenten Kevin Feige, Becki Cross Trujillo Ausf. Produzenten Stan Lee, Bernard Williams Regie Mark Steven Johnson Drehbuch Mark Steven Johnson Darsteller Ben Affleck (Matt Murdock/ Daredevil), Jennifer Garner (Elektra), Colin Farrell (Bullseye), Michael Clarke Duncan (Kingpin/Fisk), Jon Favreau (Franklin Nelson), Scott Terra (Matt (jung)), Ellen Pompeo (Karen Page), Joe Pantoliano (Urich), Leland Orser (Wesley), Lennie Loftin (Manolis), Erick Avari (Natchios), Derrick O'Connor (Pater Everett), Paul Ben-Victor (Quesada), David Keith (Jack Murdock), Casey McCarthy (Angela Sutton) Kamera Ericson Core Schnitt Dennis Virkler, Armen Minasian Musik Graeme Revell Produktionsdesign Barry Chusid, James E. Tocci Ton Peter J. Devlin Kostüme James Acheson Casting Donna Isaacson, Eyde Belasco - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score Graeme Revell Graeme Revell Daredevil Nicht lieferbar Soundtrack/Songtrack Diverse Daredevil - The Album Nicht lieferbar - nach oben Games zum Film
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Title Art System Vertrieb Daredevil Game Game Boy Advance THQ Daredevil Game PlayStation 2 THQ - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Tagsüber steht der blinde, verbitterte Anwalt Matt Murdock auf der richtigen Seite des Gesetzes. Nachts jedoch nimmt er seine zweite Identität als "Daredevil" an, zwängt sich ins rotlederne Teufelskostüm und wird zum gnadenlosen Rächer unschuldiger Opfer. Bei seinen Helden-Touren durch die Hell's Kitchen von New York lernt er nicht nur die undurchsichtige Kampfmaschine Elektra kennen und lieben, sondern muss sich auch mit dem hünenhaften Gangsterboss Kingpin und dessen skrupellosem Auftragskiller Bullseye herumschlagen.
Mark Steven Johnson ("Simon Birch") gelingt ein solides, nah an der Comic-Vorlage von Stan Lee orientiertes Superhelden-Spektakel. Darin dominieren die makellosen Tricks und die atemberaubenden, von Cheung Yan Yuen ("3 Engel für Charlie") choreographierten Kampfszenen. Während Hauptakteur Ben Affleck ("Dogma") ein wenig blass bleibt, überzeugen schauspielerisch vor allem Colin Farrell ("Tigerland") und Jennifer Garner ("Catch Me If You Can").
Quelle: mediabiz.de - nach oben Zusammenfassung
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Nachts zwängt sich der blinde, verbitterte Anwalt Matt Murdock ins rotlederne Teufelskostüm und wird zum gnadenlosen Rächer unschuldiger Opfer. Hauptgegner sind der hünenhafte Gangsterboss Kingpin und dessen skrupelloser Killer Bullseye. Solides, nahe an der Comic-Vorlage angesiedeltes Superhelden-Spektakel von Mark Steven Johnson mit atemberaubenden Kampfszenen.
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