Crime Is King

Exzessiv-energetischer Actionkrimi der Tarantino-Schule, in dem Kevin Costner und Kurt Russell zu Rivalen werden.

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(Bild: Warner)
Verleih Warner
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2000
Regie Demian Lichtenstein
Darsteller Kurt Russell, Kevin Costner, Courteney Cox
Kinostart 23.05.2002
Einspielergebnis D € 638.558
Bes. (EDI) 106.971
Bes. (FFA) 106.971
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Boxoffice USA $ 15.691.053
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Fünf Männer überfallen in Elvis-Kostümen das Riviera-Casino in Las Vegas und entkommen mit einer Millionenbeute. Doch ihr eiskalter Anführer will das Geld für sich allein behalten und erschießt seine Partner. Nur einer, Michael, überlebt und reißt sich den Geldsack unter den Nagel. Es kommt zum erbitterten Duell zwischen den beiden.

Demian Lichtenstein greift jedes erdenkliche Genreklischee auf und lässt seine "Reservoir Dogs" durch ein "Frankie und seine Spießgesellen"-Szenario schreiten. Abgerundet wird der Pop-Mix über Raub, Gier, Verrat, Mord und Sex mit einem Hauch Sentimentalität. Überzeugend vor allem Kevin Costner in der verrücktesten und amoralischsten Performance seiner Karriere - Elvis goes "Natural Born Killers".

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Viva dem Vegas-Villain. Zwar ist es nicht das erstemal, dass Kevin Costner ("Message In A Bottle") einen Kriminellen spielt (siehe "Perfect World"), doch seine Rolle als Elvis-imitierender Casinoräuber ist garantiert seine amoralischste - und gleichzeitig eine seiner besten. In dem exzessiv-energiegeladenen Actionkrimi/Roadmovie typischer Tarantino-Schule liefert er sich mit Kurt Russell ("Breakdown") als seinem Partner-in-Crime ein tödliches Duell um ihre Millionenbeute. Abgerundet wird der poppige Mix um Raub, Gier, Verrat, Mord und Sex mit einem Streifschuss Sentimentalität und einer Lovestory mit "Friends"-Star Courteney Cox.

In seinem Drehbuch, das er in Zusammenarbeit mit Richard Recco verfasste, greift Newcomer-Regisseur Demian Lichtenstein (gab sein Debüt mit dem Indie "Lowball") jedes erdenkliche Genreklischee auf. Alsbald fühlt man sich an die Neunziger-Jahre-Szenarien à la Tarantion erinnert, als würden die "Reservoir Dogs" im Vegas-Klassiker "Frankie und seine Spießgesellen" wildern, wenn das Gangster-Quintett, bestehend aus Russell, Costner, Christian Slater, David Arquette und Bokeem Woodbine, in verschieden farbigen Elvis-Kostümen durch das Riviera Casino schreitet, in dem gerade die alljährliche Elvis-Convention stattfindet. Nachdem sie sich im Saferaum mit drei Millionen Dollar bedienen, kommt es zum langgezogenen blutigen John-Woo-artigen Shootout (Paul Anka taucht als Sicherheitschef auf), bei dem die Gruppe ihren ersten tödlichen Verlust erleidet. Doch es kommt noch dicker, als Anführer Murphy (Costner) beschließt die restlichen der üblichen Verdächtigen eigenhändig zu beseitigen. Einzig Michael (Russell) überlebt, der vor ihrem Coup mit der alleinstehenden Mutter Cybil (Cox) angebandelt hat. Da sich im Film keine moralisch einwandfreien Figuren finden, hat es selbst ihr kleiner Sohn (David Kaye) als durchtriebener Kleptomane faustdick hinter den Ohren. Doch im Vergleich zum eiskalten Egozentriker Murphy machen sich die anderen - sprich Michael als Desperado mit gutem Kern und Cybil als leichtes Luder mit Löwenherz - wesentlich sympathischer aus. Michael und ungebetener Weise Cybil samt Sohn machen sich auf den Weg nach Idaho, wo die des öfteren die Hände wechselnde Beute zu einem Geldwäscher in Idaho gebracht werden muss. Murphy heftet sich an ihre Fersen, und es beginnt eine muntere Katz-und-Maus-Hatz, die mit einem brutalen Blutballett (bei dem Rapper Ice-T kurz aufkreuzt) in einer Fabrikhalle endet.

Lichtensteins Inszenierung merkt man seinen Background als Werbe- und Musikvideofilmer an, was bereits mit dem futuristisch angehauchten Prolog von zwei animierten Skorpionen im Todeskampf offenbar wird - gleichzeitig eine überdeutliche Referenz an Peckinpahs stilbildenden Klassiker "The Wild Bunch", der mit einer ähnlichen Sequenz beginnt. Der visuelle Stil ist voller Gimmicks und schlägt sich in Spielereien mit der Filmgeschwindigkeit, Verzerrungen und Schnitt nieder. Der wummernde Rock-Soundtrack nimmt eine prominente Rolle ein, wobei jedoch kaum Stücke vom King zu hören sind. Der Abspann hält eine besondere Überraschung parat. Russell, der in John Carpenters TV-Film von 1979 bereits eine hervorragende Elvis-Vorstellung ablieferte, gibt hier eine weitere sehenswerte Einlage zum besten. ara.

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Verleih Warner
O-Titel 3000 Miles to Graceland
Land / Jahr USA 2000
Kategorie Spielfilm
Genre Action/ Thriller
Produktionsfirmen Franchise Pictures/Lightstone Entertainment
Produzenten Elie Samaha, Andrew Stevens, Demian Lichtenstein, Richard Spero, Eric Manes
Koproduzenten James Holt
Ausf. Produzenten Don Carmody, Tracee Stanley
Regie Demian Lichtenstein
Drehbuch Richard Recco, Demian Lichtenstein
Darsteller Kurt Russell (Michael Zane), Kevin Costner (Murphy), Courteney Cox (Cybil Waingrow), Christian Slater (Hanson), Kevin Pollak (Federal Marshal Damitry), David Arquette (Gus), Jon Lovitz (Jay Peterson), Howie Long (Jack), Thomas Haden Church (Federal Marshal Quigley), Bokeem Woodbine (Franklin), Ice-T (Hamilton), David Kaye (Jesse Waingrow), Louis Lombardi (Otto Sinclair), Shawn Michael Howard (Roller Elvis), Michael Kopsa (Jefferson), Daisy McCrackin (Megan), Sharron Leigh (Naomi), J. Winston Carroll (Captain Vanucci), Paul Anka (Pitt Boss), Kenneth Anderson (alter Indianer), Morgan Margolis (Polizist), Campbell Lane (Billy), Terry Chen (Polizist), Mark Acheson (Hafenmeister), Doug Abrahams (Detective Steve Finn), Don Mackay (Richter Carmody), Demian Lichtenstein (Ladendieb), Tom Heaton (Captain Elden), Ralph Alderman, Peter Kent, Hamilton von Watts (Ansager), Kim Hawthorne, Craig March, Gianni Russo
Kamera David Franco
Schnitt Michael Duthie, Miklos Wright
Musik George S. Clinton
Produktionsdesign Robert De Vico, William Heslup
Ton Michael Williamson
Kinostart 23.05.2002
Laufzeit 125
FSK ab 18 Jahre
Bildformat Widescreen
Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS
Einspielergebnis D € 638.558
Bes. (EDI) 106.971
Bes. (FFA) 106.971
Charthistory
USA-Start 23.02.2001, bei Warner Bros.
Boxoffice USA $ 15.691.053
Promo-Material Crime Is King Trailer (4,74 MB)
Web-Link 3kmtg.warnerbros.com www.crimeisking-derfilm.de
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Titel Vertrieb System Handelsform
Crime Is King - 3000 Meilen bis Graceland
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany VHS, nicht unter 18, 120 Min. Kauf
Crime Is King - 3000 Meilen bis Graceland Warner Home Video Germany DVD, nicht unter 18, 120 Min. Kauf
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Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse 3000 Miles To Graceland Nicht lieferbar
Soundtrack/Songtrack Diverse 3000 Miles To Graceland Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Bei einem Casino-Überfall in Las Vegas erbeuten fünf als Elvis verkleidete Gangster mehr als drei Millionen Dollar. Leider hat Murphy, der Anführer der Bande, keine Lust, das Geld gerecht zu teilen und tötet deshalb kurzerhand seine Komplizen. Nur der vorsichtige Michael Zane überlebt dank einer kugelsicheren Weste. Zusammen mit der Motel-Pächterin Cybil und deren Sohn flieht der Ganove und läuft dabei stets Gefahr, von der Polizei, seinem Ex-Boss oder gar seiner hübschen Begleiterin in eine heimtückische Falle gelockt zu werden....

Demian Lichtensteins blutrünstiger Action-Thriller bedient sich recht ungeniert bei Genre-Klassikern wie "Reservoir Dogs". Dabei setzen vor allem Kevin Costner - als brutales Ekel einmal gegen den Strich besetzt - und Kurt Russell als liebenswerter Gauner die Glanzlichter. Wacker schlägt sich auch "Friends"-Superstar Courteney Cox, die ihr liebliches Serienimage mit Genuss ablegen darf. Dank prächtiger Ausstattung, rasantem Schnitt und großzügigem Einsatz von Gewalt dürften vor allem Actionfans auf ihre Kosten kommen.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Fünf als Elvis verkleidete Gangster erbeuten in Las Vegas mehr als drei Millionen Dollar. Doch der Anführer der Bande versucht, seine Komplizen zu töten. Nur der vorsichtige Michael überlebt... Dank prächtiger Ausstattung, rasantem Schnitt und großzügigem Einsatz von Gewalt kommen bei diesem Thriller vor allem Actionfans auf ihre Kosten.

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TV-Ausstrahlungen (im deutschen Fernsehen seit Frühjahr 2005)

Sender Datum Zeit
13TH STREET 05.07.2010 03:30:00
13TH STREET 04.07.2010 00:20:00
13TH STREET 04.07.2010 23:45:00
13TH STREET 21.06.2010 02:15:00
13TH STREET 20.06.2010 01:30:00
13TH STREET 18.06.2010 23:40:00
13TH STREET 19.04.2010 01:40:00
13TH STREET 17.04.2010 01:05:00
13TH STREET 17.04.2010 23:55:00
13TH STREET 22.03.2010 01:00:00
13TH STREET 21.03.2010 03:25:00
13TH STREET 19.03.2010 22:10:00
13TH STREET 31.01.2010 03:15:00
13TH STREET 31.01.2010 20:13:00
13TH STREET 30.01.2010 21:45:00
Kabel 1 15.04.2009 22:30:00
Kabel 1 08.04.2009 23:00:00
Pro 7 01.06.2008 00:15:00
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