Constantine

Adaption des populären Comic "Hellblazer" mit Keanu Reeves als übernatürlichen Helden.

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(Bild: Warner)
Verleih Warner
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2005
Regie Francis Lawrence
Darsteller Keanu Reeves, Rachel Weisz, Shia LaBeouf
Kinostart 17.02.2005
Einspielergebnis D € 7.217.716
Bes. (EDI) 1.131.605
Bes. (FFA) 1.136.662
Charthistory
Boxoffice USA $ 75.500.759
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Filmtrailer Video

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Der Okkultist John Constantine möchte gemeinsam mit der Polizistin Angela Dodson den mysteriösen Selbstmord ihrer Zwillingsschwester aufklären. Die Nachforschungen führen die beiden in die von Dämonen und Engeln bevölkerte "Unterwelt" von Los Angeles, wo sie sich in eine Abfolge von übernatürlichen Ereignissen verstricken.

In der Film-Adaption des populären Comics "Hellblazer" gibt Keanu Reeves einen Detektiv, der mit übersinnlichen Kräften ausgestattet ist, seitdem er buchstäblich durch die Hölle ging. Neben ihm bevölkern Rachel Weisz, Tilda Swinton und Gavin Rossdale, Sänger der Rockband "Bush", als mysteriöse Wesen zwischen Himmel und Hölle den okkulten Fantasy-Thriller.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Wieder einmal ist eine Comicverfilmung fällig, und es werden dazu die bekannten Zutaten verwendet, schön gerührt, nicht geschüttelt. Vorlage ist die Serie "Hellblazer", erschienen bei Vertigo/DC Comics, die uns zeigt, dass die Welt, wie wir sie kennen, wesentlich mehr zu bieten hat als das menschliche Auge wahrnimmt: Engel und Dämonen tragen Los Angeles allerlei wilde Gefechte aus, der Held mittendrin jedoch ist Keanu Reeves, ganz so, als hätte er die "Matrix" nie verlassen. Er gibt den altvertrauten Zyniker ganz in Schwarz, der als einziger das Böse sehen kann und es bekämpft, und der seinen Fans dabei sicherlich viel Freude bereitet.

Die Stadt der Engel macht ihrem Namen alle Ehre in "Constantine", denn Engel trifft man dort in jedem Supermarkt, jedenfalls wenn man Keanu Reeves zur Seite hat. Mit seinen Augen kann man sie erkennen, denn Reeves ist ein Teufelsaustreiber, ein Dämonentöter, ein Exorzist. Er erfüllt alle jene Begriffe, die man aus anderen Filmen des Horror-Genres kennt, katholisch oder nicht. Allerdings ist der Mann hier kein Priester, sondern nennt sich John Constantine (man beachte die Initialen), und hat es sich zur Aufgabe gemacht, wenigstens in Los Angeles für himmlische Ordnung zu sorgen. Er ist einmal gestorben und wurde ins Leben zurückgerufen, seitdem kann er die Wesen aus der Welt der Toten sehen und sie wenn nötig erst verprügeln, dann zurück in die Hölle schicken.

Das macht er mit der üblichen Lässigkeit, die man an Keanu Reeves schätzt, hier verbrämt mit einer Spur von Melancholie und stets mit einer brennenden Zigarette in der Hand - eine schlechte Gewohnheit, für die ein ganzer Handlungsstrang herhalten muss. In der Stadt, durch die er uns führt, sind Zigaretten allerdings bitter nötig, denn sie ist verwahrlost und düster, als wären dem Film die hellen Farben abhanden gekommen und nur blaue und graue Töne übrig. Constantine treibt sich darin herum mit der Ungeduld des Profis, dem die Normalbevölkerung auf die Nerven geht, denn er selbst hat nur seltsame Bekanntschaften: Händler mit so geheimnisvollen Waren wie Drachenatem, Geisterbeschwörer aus den Sümpfen des Südens, oder auch den Erzengel Gabriel, mit großartiger Flügelspannweite dargestellt von Tilda Swinton.

Allmählich verwickelt Constantine sich in einen Kriminalfall, bei dem er die Polizistin Angela kennenlernt. Widerstrebend beginnt er sie zu schätzen und zeigt ihr all die Dinge, die er sieht und weiß. Mit Hilfe Angelas kann er den Übergriff des Bösen noch einmal von L.A. abhalten, und dazu wird sogar Satan selbst auf die Leinwand gezwungen. Ein reizender Herr im weißen Anzug übrigens, leider mit einem schlecht erzogenen Sohn. Er gibt dem Film ein augenzwinkerndes Element, das bis dahin stoisch von Reeves okkupiert wurde, der mit seinen trockenen Bemerkungen den okkulten Inhalt immer nah genug an der Realität hält. Eigenwillige Locations und eine schöne Fotografie machen "Constantine" darüber hinaus zu einem Film, der die Begriffe Horror, Comic und Neo-Noir in eine interessante Balance bringt und dem Genrekino dadurch eine schicke neue Note abgewinnt. dok.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Warner
O-Titel Constantine
Land / Jahr USA 2005
Kategorie Spielfilm
Genre Horror / Thriller
Produktionsfirmen Warner/The Donner's Company u.a.
Drehort Los Angeles
Drehzeit 22.09.2003
Kinostart 17.02.2005
Laufzeit 121
FSK ab 16 Jahre
FBW-Prädikat Wertvoll
Bildformat 35 mm/Cinemascope
Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS
Einspielergebnis D € 7.217.716
Bes. (EDI) 1.131.605
Bes. (FFA) 1.136.662
Charthistory
USA-Start 18.02.2005, bei Warner Bros.
Boxoffice USA $ 75.500.759
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.constantine-derfilm.de/
nach oben Cast & Crew
Produzenten Lauren Shuler-Donner, Benjamin Melniker, Michael E. Uslan, Erwin Stoff, Lorenzo DiBonaventura, Akiva Goldsman
Koproduzenten Josh McLaglen, Cherylanne Martin
Ausf. Produzenten Gilbert Adler, Michael Aguilar
Regie Francis Lawrence
Drehbuch Kevin Brodbin, Frank Cappello, Mark Bomback
Darsteller Keanu Reeves (John Constantine), Rachel Weisz (Angela/Isabel Dodson), Shia LaBeouf (Chaz), Djimon Hounsou (Midnite), Max Baker (Beeman), Pruitt Taylor Vince (Vater Hennessy), Gavin Rossdale (Baltasar), Tilda Swinton (Gabriel), Peter Stormare (Satan), Jesse Ramirez (Scavenger), José Zúñiga (Detective Weiss), Francis Guinan (Vater Garret), Larry Cedar (Vermin Man), April Grace (Dr. Archer), Suzanne Whang (Mutter), Johanna Trias (besessene Frau)
Kamera Philippe Rousselot
Schnitt Wayne Wahrman
Musik Brian Tyler, Klaus Badelt
Produktionsdesign Naomi Shohan, David Lazan
Ton Willie D. Burton
Kostüme Louise Frogley
Casting Denise Chamian
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Constantine Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, ab 16, 121 Min. Kauf
Constantine (Premium Edition, 2 DVDs)
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany DVD, ab 16, 116 Min. Kauf
Constantine
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany HD DVD, ab 16, 120 Min. Kauf
Constantine (2 DVDs im Metalpak)
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany DVD, ab 16, 116 Min. Kauf
Constantine (Einzel-DVD) Warner Home Video Germany DVD, ab 16, 116 Min. Kauf
Constantine
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany UMD, ab 16, 121 Min. Kauf
Constantine (2 DVDs)
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany DVD, ab 16, 116 Min. Kauf
Constantine
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany VHS, ab 16, 116 Min. Kauf
Constantine Warner Home Video Germany DVD, ab 16, 116 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Brian Tyler Brian Tyler Constantine Nicht lieferbar
nach oben Games zum Film
Title Art System Vertrieb
Constantine Game PlayStation 2 Ubisoft
Constantine Game Xbox Ubisoft
Constantine Game PC Ubisoft
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Exorzist Constantine hat einen verantwortungsvollen Job. Mit seinen Teufelsaustreibungen bewahrt er das fragile Kräftegleichgewicht zwischen Satan und Gott, die um die Seelen der Menschen streiten. Als ihn die Polizistin Angela bittet, ihr bei der Aufklärung des Rätsels um den Selbstmord ihrer Zwillingsschwester zu helfen, lässt sich der abgewrackte Seelenretter nur widerwillig darauf ein. Bald wird klar, dass die Menschheit an einem Wendepunkt angelangt ist. Wie es weitergeht, bestimmt Constantine - ob er will oder nicht.

Die Adaption des berühmten Comics "Hellblazer", mit der der renommierte Videoclip-Regisseur Francis Lawrence sein Spielfilmdebüt gibt. Der okkulte Fantasy-Thriller spart nicht mit aufwändigen Spezialeffekten, nimmt sich aber auch Zeit, Bezüge zu Religion und Mythen herzustellen. Vor allem aber lebt der Film von seinen Darstellern - von "Matrix"-Star Keanu Reeves in der Titelrolle sowie dem optischen Leckerbissen Rachel Weisz. Ein Höllenspektakel!

Quelle: mediabiz.de

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: WertvollKurztext:

Wer noch nicht weiß, daß L.A. mitten zwischen Himmel und Hölle liegt, sollte sich diese coole Verfilmung eines Kultcomics nicht entgehen lassen. Action, Special-Effects, Horror und temporeiche Spannung gibts sozusagen gratis.

Gutachten:

Keanu Reeves als Höllengänger John Constantine ist eine verlorene Seele, die sich nur durch ein unvorstellbar großes Opfer aus ihrem verdammten Erdendasein befreien könnte. Die Hölle hat für den wiedergekehrten Selbstmörder keine richtigen Schrecken mehr, der Teufel ist ihm ein fairer Geschäftspartner. Der Himmel kann warten, das Böse hat nur einen milden Schrecken. Los Angeles, so heruntergekommen wie der Film es konsequent in Szene setzt, ist das Zwischenreich, das Fegefeuer.

Und das ist ein Hauptproblem des überlegt gestylten okkulten Fantasy-Thrillers: Der Held ist cool, zu cool, zu unbeteiligt, um richtig mitzureißen. Der erste Exorzismus überrascht noch und auch das erste Wasserbad, ebenso der erste Fliegenschwarm-Dämon und die ersten Höllenbilder in ihrer mittelalterlichen Ästhetik. Die Spezialeffekte halten aber oft nicht mit den psychologischen Dimensionen mit und wirken dann illustrativ. Die Unverwundbarkeit des Helden und seine nur milde Verzweiflung bringen die Zuschauer zusehends auf Distanz. Alles ist möglich, längst nicht alles ist zwingend, in diesem Freiraum operiert das wilde Geschehen in geübten Genremustern. Das ergibt eine respektable und gelegentlich witzig-ironische Comicverfilmung, transzendiert jedoch das Genre nicht.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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