Warner Bros. Pictures Germany
Programm
Charlie und die Schokoladenfabrik
| Verleih | Warner |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA, Großbritannien 2005 |
| Regie | Tim Burton |
| Darsteller | Johnny Depp, Freddie Highmore, David Kelly |
| Kinostart | 11.08.2005 |
| Einspielergebnis D |
€ 5.547.057 Bes. (EDI) 1.083.780 Bes. (FFA) 1.122.169 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 206.376.804 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Nach 15-jährigem Rückzug aus der Öffentlichkeit lädt Willy Wonka fünf Kinder mit erwachsener Begleitung ein, seine legendäre Schokoladenfabrik zu besichtigen. Auf der Tour durch das süße Paradies entpuppen sich vier Kinder als verzogene kleine Albträume. Der junge Charlie aber hat ein großes Herz, einen vorbildlichen Charakter und damit beste Chancen, nicht nur Wonkas Überraschungspreis zu erobern.
Tim Burton und Johnny Depp sind in ihrem vierten gemeinsamen Film ein ideales Gespann für die zweite Adaption von Roald Dahls Kinderbuchklassiker. Burton pflegt seinen schrägen, Dahl-kompatiblen Witz, zeigt sich wie gewohnt als fantasievoller Schöpfer bizarrer Welten. Depp hingegen, perfekt gecastet wie die gesamte Besetzung, glänzt erneut mit einer originellen, exzentrischen Darstellung.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Die Wahrheit über Charlie ist, dass sie bei Depp im Unterschied zu Demme nur mit Vergnügen zu tun hat. Der Top-Akteur überzeugt auch in seinem vierten Film für Tim Burton mit einer originellen Rolleninterpretation, ist einer der Schlüsselreize in einem fantasievollen, liebevoll visualisierten Märchen, das sich frech, aber nie Grimm-ig als Qualitätsunterhaltung für mehrere Generationen präsentiert.
34 Jahre nachdem Willy Wonkas Süßigkeitenparadies für Mel Stuarts Musical in den Bavaria Studios erstmals seine Pforten öffnete, erhält es nun mit künstlerischem Großkaliber vor und hinter der Kamera die verdiente Luxus-Behandlung. Trotz des opulenten Budgets präsentiert sich die Roald Dahl-Verfilmung nicht als seelenlose Unterhaltungsmaschine, sondern als intelligentes moralisches Märchen mit Herz und Witz. Der Humor umfasst als Ergänzung der Vorlage amüsante cineastische Vignetten mit Verweisen auf "Psycho", "Das Appartement" "2001 - Odyssee im Weltraum", Esther-Williams und Busby Berkeley-Musicals und ist immer Dahl-kompatibel. Typisch Burton-esk ist, dass die von Drehbuchautor John August hinzugefügte Figur von Wonkas Vater, ein berühmter Zahnarzt, ausgerechnet von Christopher Lee verkörpert wird, den man schon filmografisch mit Quälen verbindet. Vergleichbar subversiv sind die Parallelen zu einem weltberühmten Kinderfreund mit eigenem Wunderland - von Wonkas maskenhaftem Gesicht bis zum Handschuh-Fetisch. Depp legt die Figur als kindlich-kindische, von Erwachsenen verratene Seele mit subtil-sadistischen, unberechenbaren Zügen an.
Im Outfit ein Besetzungsrelikt aus "Velvet Goldmine" (mit Elton John-Affinität) ist Wonka ein exzentrischer Einsiedler, der nach Totalrückzug aus der Öffentlichkeit fünf Kindern mit erwachsener Begleitung die Chance gibt, seine Fabrik zu besichtigen. Vier Kids sind kleine egozentrische Monster. Charlie aber, der aus einer verarmten, aber glücklichen Familie kommt, repräsentiert unverdorben und uneigennützig ein Ideal, das auch die Distanz Wonkas überwinden kann. Während Rückblicke Wonkas Kindheit und Ruhm als Schokoladenfabrikant erklären, ist die Tour durch sein magisches Reich das Herzstück des Films. Hier fließt Schokolade in Wasserfällen, ist die ganze Flora und auch ihr Besitzer essbar - aber das wäre Kannibalismus, sagt Wonka. Hier werden Kühe gepeitscht, um Schlagsahne zu produzieren, knacken dressierte Eichhörnchen Nüsse im Akkord - einer der Höhepunkte des Films.
Vier Kinder werden für ihren Charakter bestraft und verschwinden, bis nur noch Charlie und sein Großvater Wonka begleiten. Bei jeder dieser Entsorgungsmaßnahmen haben Wonkas winzige Helfer, die Umpa Lumpas, absurd-komische musikalische Auftritte. Alle haben sie das Gesicht vom kleinwüchsigen Schauspielveteranen Deep Roy, der hier die Rolle seines Lebens gefunden hat.
In diesen Sequenzen, wie auch im gesamten Film, sind traditionelle (Puppen, Modelle, Perpektive) mit digitalen Effekten harmonisch verschmolzen. Bis zum Ende überrascht der Film mit visuellen Einfällen. Wonkas Auszug in die Welt entpuppt sich als Gang durch ein Flaggenmuseum, der schwarze Monolith aus "2001" als große Tafel Schokolade, die per Teleporter den Weg zu den Affen fand. Mit Werteverfall, Kinderpädagogik, Generationendialog und Industrialisierung werden eine Vielzahl von Themen angesprochen, dabei sind Unberührbarkeit und Künstlichkeit erkennbare Leitmotive. Verstörend artifiziell wirkt nicht nur Wonkas Welt und Gesicht, sondern etwa auch der deutsche Junge Augustus - als wäre er im Computer gezeugt worden. Auch wenn solche Aspekte meist nur erwachsenen Zuschauern zugänglich sein werden, ist "Charlie und die Schokoladenfabrik" vor allem ein märchenhaftes Angebot für die Kinder. Sie werden diesen Film lieben, sofern sie nicht zu jung (unter sechs) oder den Kids im Film zu ähnlich sind. kob.
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Verleih Warner O-Titel Charlie and the Chocolate Factory Land / Jahr USA/Großbritannien 2005 Kategorie Spielfilm Genre Fantasy/ Komödie Produktionsfirmen Warner Bros./The Zanuck Co./Plan B Produzenten Brad Grey, Richard D. Zanuck Koproduzenten Katterli Frauenfelder Ausf. Produzenten Felicity Dahl, Patrick McCormick, Michael Siegel, Bruce Berman, Graham Burke Regie Tim Burton Drehbuch John August Buchvorlage Roald Dahl Darsteller Johnny Depp (Willy Wonka), Freddie Highmore (Charlie Bucket), David Kelly (Grandpa Joe), Helena Bonham Carter (Mrs. Bucket), Noah Taylor (Mr. Bucket), James Fox (Mr. Salt), Missi Pyle (Mrs. Beauregard), Christopher Lee (Dr. Wonka), AnnaSophia Robb (Violet Beauregarde), Jordan Fry (Mike Teavee), Julia Winter (Veruca Salt), Philip Wiegratz (Augustus Gloop), Deep Roy (Oompa Loompa), Adam Godley (Mr. Teavee), Franziska Troegner (Mrs. Gloop), Blair Dunlop (Little Willy Wonka), Liz Smith (Grandma Georgina), Eileen Essell (Grandma Josephine), David Morris (Grandpa George) Kamera Philippe Rousselot Schnitt Chris Lebenzon Musik Danny Elfman Produktionsdesign Alex McDowell, Les Tomkins Ton Tony Dawe Maske Nathalie Tessier Casting Susie Figgis Drehort London, England Drehzeit 30.06.2004 Kinostart 11.08.2005 Laufzeit 115 FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung) FBW-Prädikat Besonders wertvoll Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS Einspielergebnis D € 5.547.057
Bes. (EDI) 1.083.780
Bes. (FFA) 1.122.169
CharthistoryUSA-Start 15.07.2005, bei Warner Bros. Boxoffice USA $ 206.376.804 Filmtrailer
Web-Link www.charlieunddieschokoladenfabrik.de/ - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score Danny Elfman Charlie And The Chocolate Factory Nicht lieferbar - nach oben Games zum Film
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Title Art System Vertrieb Charlie und die Schokoladenfabrik
Game PC Take 2 Interactive Charlie und die Schokoladenfabrik
Game PlayStation 2 Take 2 Interactive Charlie und die Schokoladenfabrik
Game Xbox Take 2 Interactive - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Seit langem hat niemand mehr den exzentrischen Schokoladenhersteller Willy Wonka gesehen. Eines Tages gewährt der bizarr ausstaffierte Fabrikbesitzer fünf Kindern samt Begleitperson freien Eintritt in seine Fabrik - vorausgesetzt, sie besitzen eines der goldenen Tickets, die nach dem Zufallsprinzip in den Wonka-Schokoladentafeln verteilt wurden. Gegen jede Wahrscheinlichkeit findet der bettelarme Charlie das letzte Ticket und schon am nächsten Tag geht's los mit der abenteuerlichsten Sightseeingtour der Schokoladengeschichte.
Eng an Roald Dahls Vorlage angelehnt, erzählt Tim Burtons quietschbuntes Märchen eine pädagogisch wertvolle Story um Gier und Bescheidenheit, Macht und Demut, Arroganz und Höflichkeit. In einer zum Bersten kitschigen Welt entfaltet sich eine bisweilen hochgradig bösartige Story, aus der Groß und Klein ihr Vergnügen ziehen werden und in der sich Johnny Depp ("Ed Wood") einmal mehr als Idealbesetzung eines Exzentrikers empfiehlt. Bizarre Musicalnummern und tolle Nebendarsteller runden diesen Top-Tipp für die Familie ab.
Quelle: mediabiz.de - nach oben FBW-Gutachten
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Kurztext:
Wunderschönes und zuckersüßes Märchenabenteuer, das mit seinem Charme, Witz, dem überbordenden Einfallsreichtum und seiner Botschaft die ganze Familie verzaubern kann.
Gutachten:
Willi Wonka ist der genialste Chocolatier aller Zeiten, und wie alle Genies hat auch er einen Spleen: Seit Jahren hat er sich in seiner Fabrik eingeschlossen und aus Furcht vor Spionen von den Menschen abgeschottet. Eines Tages lädt er aber fünf aus aller Welt zufällig ausgewählte Kinder in sein Reich ein, um einem von ihnen ein ganz besonderes Geschenk zu machen.
Bereits in der Vorspann- und Anfangssequenz gelingt es Tim Burton, Roald Dahls Kindergeschichte eine angemessene kafkaeske Grundstimmung zu geben (das Haus und die Großfamilie von Charlie). Und mit Johnny Depp als unverkennbarem Alter ego von Michael Jackson vermag es Burton, einen zeitgemäßen Ersatz für das spleenige Genie zu finden.
Kinder wie Erwachsene werden in eine opulente Märchenwelt entführt, knallbunt, zuckersüß und geprägt von beneidenswertem Einfallsreichtum. Nach und nach scheitern die ausgewählten Kinder an ihren jeweiligen Egoismen und charakterlichen Schwächen. Die satirisch überzogenen Karikaturen laden Burten zu hinterhältigen Scherzen ein, deren Pointen selbst Cinéasten zu überraschen vermögen. Lediglich die Musikeinlagen mit ihren schwachen deutschen Texten stören den Erzählfluß, wenngleich auch sie mit Zitaten aus Film-, TV- und Musikbranche gespickt sind.
Der Film ist witzig, kurzweilig und unterhaltsam. Bemerkenswert ist der überbordende Einfallsreichtum, die Charakterisierung der Figuren und der gelungene Mix aus allen heute zur Verfügung stehenden tricktechnischen Möglichkeiten.
Dankenswerter Weise wird von Burton das unvermeidliche Happy-End und hohe Lied auf die Familie mit der finalen Kamerafahrt, wenn Schneekanonen im Bild auftauchen, die lieblichen Kunstschnee auf das Familienidyll herabrieseln lassen, als zarte Farce entlarvt.
Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) - nach oben Newsarchiv
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TV-Ausstrahlungen (im deutschen Fernsehen seit Frühjahr 2005)
Sender Datum Zeit RTL2 12.12.2009 13:55:00 RTL2 12.12.2009 12:00:00 RTL2 11.12.2009 20:15:00 Sat.1 21.12.2008 12:20:00 Sat.1 20.12.2008 20:15:00 Sat.1 23.12.2007 14:50:00 Sat.1 22.12.2007 20:15:00 PREMIERE 4 23.09.2007 15:50:00 PREMIERE 4 01.09.2007 13:05:00 PREMIERE 4 13.08.2007 14:00:00 PREMIERE 4 29.07.2007 18:00:00 PREMIERE 4 17.07.2007 21:35:00 PREMIERE 4 17.07.2007 10:50:00 PREMIERE 4 26.05.2007 18:00:00 PREMIERE 4 29.04.2007 18:05:00 PREMIERE 4 18.04.2007 20:15:00 PREMIERE 4 18.04.2007 07:40:00 PREMIERE 4 09.04.2007 18:05:00 PREMIERE 4 31.03.2007 16:35:00 PREMIERE 4 22.03.2007 09:35:00 PREMIERE 4 22.03.2007 21:40:00 PREMIERE 4 12.03.2007 11:45:00 PREMIERE 4 12.03.2007 20:15:00 PREMIERE 4 01.03.2007 18:05:00 PREMIERE 4 24.02.2007 20:15:00 PREMIERE 4 24.02.2007 07:10:00 PREMIERE 4 07.02.2007 18:05:00 PREMIERE 3 29.01.2007 14:45:00 PREMIERE 2 28.01.2007 15:45:00 PREMIERE 1 28.01.2007 14:45:00 PREMIERE 3 18.01.2007 03:45:00 PREMIERE 2 17.01.2007 04:45:00 PREMIERE 1 17.01.2007 03:45:00 PREMIERE 3 17.01.2007 21:45:00 PREMIERE 1 16.01.2007 21:45:00 PREMIERE 2 16.01.2007 22:45:00 PREMIERE 3 05.01.2007 18:00:00 PREMIERE 1 04.01.2007 18:00:00 PREMIERE 1 04.01.2007 08:00:00 PREMIERE 2 04.01.2007 19:00:00 PREMIERE 2 04.01.2007 09:00:00 PREMIERE 3 26.12.2006 07:15:00 PREMIERE 3 26.12.2006 18:05:00 PREMIERE 2 25.12.2006 08:15:00 PREMIERE 1 25.12.2006 18:05:00 PREMIERE 2 25.12.2006 19:05:00 PREMIERE 1 25.12.2006 07:15:00 PREMIERE 3 16.12.2006 03:25:00 PREMIERE 1 15.12.2006 03:25:00 PREMIERE 2 15.12.2006 04:25:00 PREMIERE 3 15.12.2006 20:15:00 PREMIERE 1 14.12.2006 20:15:00 PREMIERE 2 14.12.2006 21:15:00 PREMIERE 3 04.12.2006 18:05:00 PREMIERE 3 04.12.2006 07:00:00 PREMIERE 2 03.12.2006 08:00:00 PREMIERE 1 03.12.2006 07:00:00 PREMIERE 1 03.12.2006 18:05:00 PREMIERE 2 03.12.2006 19:05:00 PREMIERE 3 28.11.2006 21:55:00 PREMIERE 3 28.11.2006 09:50:00 PREMIERE 1 27.11.2006 21:55:00 PREMIERE 1 27.11.2006 09:50:00 PREMIERE 2 27.11.2006 10:50:00 PREMIERE 2 27.11.2006 22:55:00 PREMIERE 3 18.11.2006 03:15:00 PREMIERE 1 17.11.2006 03:15:00 PREMIERE 2 17.11.2006 04:15:00 PREMIERE 3 17.11.2006 20:15:00 PREMIERE 1 16.11.2006 20:15:00 PREMIERE 2 16.11.2006 21:15:00 PREMIERE 3 12.11.2006 18:05:00 PREMIERE 1 11.11.2006 18:05:00
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Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.


