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Casino Royale

Bonds 21.Mission mit Daniel Craig als neuer Doppelnull und einer Story, die zu den Anfängen des Agenten zurückführt.

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(Bild: Sony Pictures)
Verleih Sony Pictures
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2006
Regie Martin Campbell
Darsteller Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen
Kinostart 23.11.2006
Einspielergebnis D € 38.348.867
Bes. (EDI) 5.634.849
Bes. (FFA) 5.409.486
Charthistory
Boxoffice USA $ 167.007.184
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 25.10.2009 (Pro7)

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James Bond ist noch ein unbeschriebenes Blatt beim MI 6, als er durch zwei ausgeführte Aufträge die Lizenz zum Töten erhält. Mit neuem Status verhindert 007 Anschläge einer Terrororganisation, deren finanzielles Netzwerk vom Geschäftsmann Le Chiffre organisiert wird. Beim Pokerspiel im Casino Royale soll Bond Le Chiffre ruinieren, diskreditieren und die Bosse im Hintergrund aus der Reserve locken.

Bonds 21. Mission markiert einen Neuanfang. Statt Actionoverkill, Effektspektakel und immer fantastischeren Szenarios, setzt Martin Campbell ("Goldeneye") auf mehr Realismus, körperlichen Einsatz und Emotion. Zwar ist das Skript überschaubar kreativ, doch Daniel Craigs athletisch-intensive Neudefinition der Figur ist der Garant, dass Bond auch mit reduzierter Hardware ein langes Leben haben kann.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Mit neuem Darsteller und reduzierter Hardware beweist der öffentlichste Geheimagent der Welt, dass Bond billiger und trotzdem bissiger sein kann.

Moneypenny, der legendäre Vorzimmerflirt des MI 6, steht namentlich für das Dilemma der Franchise. Die schwergewichtigen Actiontanker verschlangen in der Herstellung immer mehr Geld, spielten immer mehr ein, doch in der Bilanz der Produzenten blieben im Verhältnis zum Aufwand nur Pennies übrig. Auch wenn Eon Productions kein Spendenkonto eingerichtet werden muss, macht ein Radikalschnitt merkantil und dramaturgisch Sinn. Zwar ist auch das Drehbuch zur Wende mit einem stur-renitenten Bond überschaubar kreativ, doch erkennbar sind mehr Realismus, mehr Emotion und weniger Oneliner und Overkill im Krieg gegen das Weltverbrechen.

"Casino Royale" blieb mit 102 Mio. Dollar Budget etwa 40 Mio. Dollar unter den Kosten des Hit-Vorgängers "Stirb an einem anderen Tag". Ob sich trotz reduzierter Investitionen vergleichbare Zuschauerzahlen erreichen lassen, hängt wesentlich davon ab, wie gut der kernige Nachfolger von Pierce Brosnans Dressman als neue Doppelnull angenommen wird. Daniel Craig, zuletzt in "München" für den Mossad unterwegs, ist der erste blonde und blauäugige Bond und mit Timothy Dalton der reifste Darsteller, der je in dieser Rolle zu sehen war. Da er außerdem körperlich sichtbar eine Menge "Bondbuilding" hinter sich hat, ist er bislang der athletischste und bissigste Geheimdienstpitbull.

Regisseur Campbell, schon in "Goldeneye" mit einem Neustart erfolgreich, nutzt diese Killerkonstitution, lässt Bond laufen, prügeln, springen, ohne dass Stuntdoubles sofort auffällig würden. Und als ironischen Kommentar zur Tradition der hier sehr beiläufigen Bondgirls darf Craig sogar die "Bikiniszenen" übernehmen und als Badegott dem Meer entsteigen. Unverändert bleibt Judi Dench als M, obwohl Bond hier am Anfang seiner Agentenkarriere steht. Wer sich davon nicht verwirren lässt, bekommt neue Einblicke in Persönlichkeiten und Verhaltensrituale.

Wir erfahren, wie M wohnt und wer ihr S (chatz) ist, wie Bond zum Aston Martin kam, den Vesper Martini kreierte, zum Bindungsflüchtling wurde und, in der Schwarzweiß-Eröffnung, wie er seine Lizenz zum Töten erhielt. Nach einer grafisch gewohnt eindrucksvollen Creditsequenz wird mit Le Chiffre (Mads Mikkelsen) Bonds Gegenspieler eingeführt. Kein Megalomaniac mit Machtphantasien, sondern ein seelenloser Geldwäscher, der mit Börsenmanipulationen sich und einer internationalen Terrororganisation die Taschen füllt. Entsprechend dem aktuellen Weltklima vereitelt Bond in der ersten Filmhälfte Bombenanschläge.

In der ersten Sequenz liefert er sich in Madagaskar mit Sebastien Foucan, dem Meister des "Parkour" oder "Free Running", ein kinetisches Hindernisrennen über Baugerüste und Kräne, das der Film in Unmittelbarkeit und Intensität nicht mehr toppen kann. Die zweite Verfolgungssequenz am Flughafen von Miami ist eher traditionell zerstörungswütig, hat aber trotz fliegender Polizeiautos immer noch Bodenhaftung. Verstand und Körper sind die Waffen Bonds, denn die gewohnten Gadgets gibt es nicht. Eine tragende Rolle spielen allerdings Handys und Palms, womit zumindest in diesem Punkt nun jeder Bond sein kann.

Als Le Chiffre - durch die Aktionen von 007 in Geld- und Erklärungsnot geraten - die Finanzen mit einem hoch dotierten Pokerspiel im Casino Royale aufbessern will, zeigt der Film ein ruhigeres Gesicht. Von einer rustikal-blutigen Prügelei abgesehen, konzentriert sich der Plot auf das Kartenspiel, mit dem Bond Le Chiffre bei den Bossen diskreditieren soll, und auf die Beziehung zu Vesper Lynd (Eva Green), die im Auftrag des britischen Schatzamts Bonds Einsätze verwaltet. Aus einer smarten gegenseitigen Blitzanalyse entwickelt sich romantische Reibung, Zuneigung und schließlich mehr.

Seit "Im Geheimdienst ihrer Majestät" hat Bond nicht mehr so geliebt ... und gelitten. Denn auf den Spieltisch folgt der Folterstuhl und auf die Glücksmontage in Venedig die Ernüchterung, dass man der Farbe Rot dort noch immer nicht trauen kann und die Gondeln wieder Trauer tragen. Am Ende, wenn 007 einen von Le Chiffres Hintermännern diszipliniert, ist er endlich angekommen: "The name is Bond, James Bond". Bezweifeln kann das nach diesem Auftakt niemand. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Szene

  • Szene aus Casino Royale
  • Szene aus Rasante Fahrt im Aston Martin
  • Szene aus Ausritt am Strand
  • Szene aus
 
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Verleih Sony Pictures
O-Titel Casino Royale
Alternativ-/Arbeitstitel Bond 21 / James Bond 007: Casino Royale
Land / Jahr USA 2006
Kategorie Spielfilm
Genre Action / Thriller
Produktionsfirmen Columbia Pictures/MGM/Eon Productions Ltd./Danjac Prod./Stillking Films/U.A.
Drehort Prag
Drehzeit 01.02.2006
Kinostart 23.11.2006
Laufzeit 145
FSK ab 12 Jahre
Einspielergebnis D € 38.348.867
Bes. (EDI) 5.634.849
Bes. (FFA) 5.409.486
Charthistory
USA-Start 17.11.2006, bei Sony
Boxoffice USA $ 167.007.184
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.casinoroyale-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Barbara Broccoli, Michael G. Wilson
Koproduzenten David Minkowski, Matthew Stillman
Ausf. Produzenten Callum McDougall, Anthony Waye
Regie Martin Campbell
Drehbuch Paul Haggis, Neal Purvis, Robert Wade
Buchvorlage Ian Fleming
Darsteller Daniel Craig (James Bond), Eva Green (Vesper Lynd), Mads Mikkelsen (Le Chiffre), Jeffrey Wright (Felix Leiter), Dame Judi Dench (M), Giancarlo Giannini (Mathis), Caterina Murino (Solange), Simon Abkarian (Dimitrios), Jesper Christensen (Mr. White), Ivana Milicevic (Valenka), Tobias Menzies (Villiers), Sebastien Foucan (Mollaka), Ade (Infante), Urbano Barberini (Tomeli), Tsai Chin (Madame Wu), Charly Levi Leroy (Gallardo), Lazar Ristovski (Kiminovski), Tom So (Fukutu), Veruschka Gräfin Lehndorff (Gräfin von Wallenstein), Daniel Andreas (Dealer), Ludger Pistor (Mendel), Richard Sammel (Gettler), Jürgen Tarrach (Schultz)
Kamera Phil Meheux
Schnitt Stuart Baird
Musik David Arnold
Produktionsdesign Peter Lamont
Ton Stuart Morton, Chris Munro, Eddy Joseph, Mike Prestwood Smith, Mark Taylor
Kostüme Lindy Hemming
Casting Debbie McWilliams, Stéphane Foenkinos
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
8. DVD Champion
DVD Champion Großansicht
2007, München, 14.11.2007 Publikumspreis  
60. British Academy Awards   2007, London, 11.02.2007 Bester Ton Chris Munro, Eddy Joseph, Mike Prestwood Smith, Mark Taylor
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2006, München Platin - 5 Mio. Besucher in 50 Tagen  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
James Bond 007 - Casino Royale (Limited Edition, Steelbook) Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 12, 145 Min. Kauf
James Bond 007 - Casino Royale
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 12, 145 Min. Kauf
James Bond 007 - Casino Royale
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 139 Min. Kauf
James Bond 007 - Casino Royale (Collector's Edition, 3 DVDs im Digipack & Slipcase)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland DVD, ab 12, 139 Min. Kauf
James Bond 007 - Casino Royale (Deluxe Edition, 2 Discs)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland Blu-ray Disc, ab 12, 145 Min. Kauf
James Bond 007 - Casino Royale (Deluxe Edition, 3 DVDs, Amaray)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland DVD, ab 12, 139 Min. Kauf
James Bond 007 - Casino Royale (Limited Edition + Buch)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland DVD, ab 12, 139 Min. Kauf
James Bond 007 - Casino Royale (Einzel-DVD)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland DVD, ab 12, 139 Min. Kauf
James Bond 007 - Casino Royale
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland UMD, ab 12 Kauf
James Bond 007 - Casino Royale
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland Blu-ray Disc, ab 12, 145 Min. Kauf
James Bond 007 - Casino Royale (Collector's Edition, 2 DVDs)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland DVD, ab 12, 139 Min. Kauf
James Bond 007 - Casino Royale Sony Pictures Entertainment Deutschland DVD, ab 12, 139 Min. Leih
Enthalten in:
James Bond 007 DVD Edition (22 DVDs)
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Enterta
DVD, ab 16
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Casino Royale
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Der geheimnisvolle Le Chiffre fungiert als Geldwäscher für international operierende Terrororganisationen und vermehrt mittels geschickter Börsenspekulationen seinen Reichtum. Agent James Bond soll ihn nun im Glücksspielhaus um ebendiesen bringen, beim Poker und mit Hilfe der verführerischen, zunächst überaus kratzbürstigen Kollegin Vesper Lynd Das ist aber leichter gesagt als getan, denn der Blut weinende Bösewicht besticht nicht nur als begnadeter Zocker, er riecht auch schnell Lunte und unternimmt fortan alles, um den Plan Bonds zu vereiteln.

Neuverfilmung des ersten Bond-Romans von Ian Fleming, in dem der legendäre Stil des Geheimagenten begründet wurde. Der neue Hauptdarsteller Daniel Craig schlägt sich wacker, vereint gekonnt die notwendigen Attribute Sexismus und Snobismus mit der notwendigen, unwiderstehlich britischen Coolness. Martin Campbell ("Goldeneye") ist dafür umso Bond-erfahrener und agiert mit der gleichen Souveränität auf dem Regiestuhl. Für Nostalgiker ebenso empfehlenswert wie für treue Fans von 007 und Einsteiger - falls es die noch gibt.

Quelle: mediabiz.de

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