STUDIOCANAL Theatrical Distribution Germany
Programm
Brighton Rock
| Verleih | Studiocanal |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, Großbritannien 2010 |
| Regie | Rowan Joffe |
| Darsteller | Sam Riley, Andrea Riseborough, Helen Mirren |
| Kinostart | 21.04.2011 |
| Einspielergebnis D |
€ 65.446 Bes. (EDI) 10.565 Bes. (FFA) 9.484 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Mods und Rocker liefern sich im englischen Seebad Brighton wüste Schlägereien, Arbeiterklasse-Gangster sorgen für Schlagzeilen, und der Ganove Pinkie will zum großen Capo aufsteigen. Im Zuge eines Revierkriegs ermordet Pinkie einen Rivalen, Kellnerin Rose ist im Besitz eines Fotos, das ihn der Tat überführen könnte. Um sie zum Schweigen zu bringen, macht Pinkie ihr einen Heiratsantrag. Verliebt und begierig, ihrem trostlosen Leben zu entfliehen, stimmt sie der Hochzeit zu und begibt sich so in Lebensgefahr.
Um Schuld und Sühne geht es in Rowan Joffes Adaption von Graham Greenes Romanklassiker, um bedingungslose Liebe, Verrat, Tod und Erlösung. Andrea Riseborough als instrumentalisierte Kellnerin Rose ist eine echte Entdeckung, Helen Mirren als lebensweise Teestubenbetreiberin ebenso eine Klasse für sich wie Kameramann John Mathieson, der bestechendes Licht setzt. Eine packende Literaturverfilmung, der man etwas mehr Budget gewünscht hätte - am Produktionsdesign musste sichtbar gespart werden.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Sex und Rock'n'Roll - Rowan Joffe transportiert die Handlung von Graham Greenes Vorlage ins Jahr 1964 und setzt eher auf soziokulturelle Aspekte als auf film noir.
Nach John Boulting 1947 hat nun Rowan Joffe, Drehbuchautor von "The American" und "28 Tage später", "Brighton Rock", den wohl berühmtesten Roman von Graham Greene - ursprünglich von diesem als Drehbuch angelegt - für die Leinwand adaptiert. Richard Attenborough spielte in der Urfassung den gewalttätigen Kleinganoven Pinkie Brown, ein Part, der ihn über Nacht zum Star machte. In dessen Fußstapfen tritt Sam Riley ("Control"), als angry young man, der alles daran setzt, um zum großen Capo aufzusteigen.
Von den späten 1930ern ins Jahr 1964 hat Joffe die Handlung verlegt, Mods und Rocker liefern sich im (einst) beschaulichen englischen Seebad wüste Schlägereien. Die wegweisende Rockband The Who formiert sich - ihr Konzeptalbum "Quadrophenia" wird 1973 von den wilden Tagen in Brighton berichten -, hemdsärmelige Arbeiterklasse-Gangster wie die Kray-Zwillinge beherrschen die Schlagzeilen. Im Zuge eines Revierkriegs hat Pinkie einen Mann ermordet, Kellnerin Rose ist im Besitz eines Fotos, das ihn der Tat überführen könnte. Um sie zum Schweigen zu bringen, macht Pinkie ihr einen Heiratsantrag. Verliebt und begierig ihrem trostlosen Leben zu entfliehen, stimmt sie einer Hochzeit zu.
Nicht als Opfer zeichnet der Regisseur und Drehbuchautor seine Heldin, sondern als moderne Frau, die ihr Schicksal in die eigenen Hand nimmt. Dem Gatten stiehlt sie Geld, um sich ein modisches Outfit kaufen zu können und nicht mehr wie ein Mauerblümchen auszusehen. Das britische Nachwuchstalent Andrea Riseborough ("Happy-Go-Lucky") füllt diese Rolle mit Leben, ist ebenso verletzlich wie stark und hinterlässt neben Helen Mirren den nachhaltigsten Eindruck. Die Oscar-prämierte "Queen" spielt deren Arbeitsgeberin Ida, eine durchsetzungskräftige, selbstbestimmte Teestubenbesitzerin, die sieht wie Rose ins Unglück rennt und (vergeblich) versucht, die drohende Katastrophe abzuwenden.
War das Original noch knallharter film noir, interessiert sich Joffe eher für den soziokulturellen Aspekt des Stoffes, für die Gesellschaft im Umbruch. Alte Hierarchien werden aufgeweicht, die Jugend erhebt die Stimme, die Frauen streben nach Gleichberechtigung - so zahlt Ida, nicht ihr hartnäckiger Verehrer Phil (knorrig-elegant: John Hurt), das Luxushotelzimmer für die Liebesnacht. Wie bei Greene geht es auch hier um Schuld und Sühne - wobei die zentralen katholischen Motive der Vorlage in den Hintergrund treten -, um bedingungslose Liebe, um Verrat, Tod und Erlösung.
Eine Klasse für sich ist Kameramann John Mathieson ("Gladiator"), der mit alten 35-mm-Optiken arbeitet und die weißen Klippen von Sussex und das Brighton Pier zum Strahlen bringt, bestechend - weil fast unsichtbar - die CGI-Effekte der schwedischen Firma Filmgate. "Brighton Rock" ist wie die namensgebende Süßigkeit hart, verlockend und süß, eine insgesamt packende, eigenständige Literaturverfilmung, der man nur etwas mehr Budget gewünscht hätte - am uneinheitlichen Produktionsdesign musste sichtbar gespart werden. geh.
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Verleih Studiocanal O-Titel Brighton Rock Land / Jahr Großbritannien 2010 Kategorie Spielfilm Genre Drama / Kriminalfilm Produktionsfirmen BBC Films/Kudos Film and Television/Optimum Releasing Kinostart 21.04.2011 Erster Verleiher Kinowelt Laufzeit 111 FSK ab 16 Jahre Einspielergebnis D € 65.446
Bes. (EDI) 10.565
Bes. (FFA) 9.484
CharthistoryUSA-Start 26.08.2011, bei IFC Films Filmtrailer
Web-Link http://www.brightonrock.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Paul Webster Ausf. Produzenten Jenny Borgars, Will Clarke, Jamie Laurenson, Olivier Courson Regie Rowan Joffe Drehbuch Rowan Joffe Buchvorlage Graham Greene Darsteller Sam Riley (Pinkie), Andrea Riseborough (Rose), Helen Mirren (Ida), John Hurt (Phil Corkery), Philip Davis (Spicer), Nonso Anozie (Dallow), Craig Parkinson (Cubitt), Andy Serkis (Colleoni), Sean Harris (Hale), Geoff Bell (Kite), Steven Robertson (Crab), Maurice Roeves (Chief Inspector), Steve Evets (Mr. Wilson), Francis Magee (Pavement Photographer), Adrian Schiller (Registrar) Kamera John Mathieson Schnitt Joe Walker Musik Martin Phipps Produktionsdesign James Merifield Casting Shaheen Baig - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Brighton Rock STUDIOCANAL Home Entertainment Germany DVD, ab 16, 107 Min. Kauf Brighton Rock STUDIOCANAL Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 16, 111 Min. Kauf Brighton Rock STUDIOCANAL Home Entertainment Germany DVD, ab 16, 107 Min. Leih Brighton Rock STUDIOCANAL Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 16, 111 Min. Leih - nach oben Soundtrack
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score Diverse Brighton Rock - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Mods und Rocker liefern sich im englischen Seebad Brighton wüste Schlägereien, Arbeiterklasse-Gangster sorgen für Schlagzeilen, und der Ganove Pinkie will zum großen Capo aufsteigen. Im Zuge eines Revierkriegs ermordet Pinkie einen Rivalen, Kellnerin Rose ist im Besitz eines Fotos, das ihn der Tat überführen könnte. Um sie zum Schweigen zu bringen, macht Pinkie ihr einen Heiratsantrag. Verliebt und begierig, ihrem trostlosen Leben zu entfliehen, stimmt sie der Hochzeit zu und begibt sich so in Lebensgefahr.
Um Schuld und Sühne geht es in Rowan Joffes Adaption von Graham Greenes Romanklassiker, um bedingungslose Liebe, Verrat, Tod und Erlösung. Andrea Riseborough als instrumentalisierte Kellnerin Rose ist eine echte Entdeckung, Helen Mirren als lebensweise Teestubenbetreiberin ebenso eine Klasse für sich wie Kameramann John Mathieson, der bestechendes Licht setzt. Kurz: Eine rundum packende Literaturverfilmung erster Güte.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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