Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns
| Verleih | UIP |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, Großbritannien, USA 2004 |
| Regie | Beeban Kidron |
| Darsteller | Renée Zellweger, Hugh Grant, Colin Firth |
| Kinostart | 02.12.2004 |
| Einspielergebnis D |
€ 13.443.273 Bes. (EDI) 2.262.657 Bes. (FFA) 2.245.965 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 40.203.020 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Sechs Wochen führen Bridget und Darcy nun schon eine richtige Beziehung. Das Glück scheint grenzenlos, bis Bridget in Darcys neuer Kollegin eine Rivalin wittert. Ihre Eifersucht, aber auch seine Unfähigkeit, Gefühle zu zeigen, sich zur Liebe bekennen zu können, bringen die Beziehung fast zum Scheitern und Bridgets Ex-Lover Cleaver auf die Idee, wieder auch in ihrem Bett auf die Jagd zu gehen.
Wieder schrieb Helen Fielding die Bestseller-Vorlage. Wieder adaptierten sie Fielding, Andrew Davies und Hitlieferant Richard Curtis. Wieder erobert Renée Zellweger mit gewohnt putzigem Charme die Sympathien. Und wieder wird die Mischung aus Situationskomik und Romantik beim Publikum zünden, obwohl es dem Drehbuch an Ideen mangelt und der Humorton nicht homogen wirkt.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Die Frau mit dem Herzen und der Unterwäsche im XXL-Format bringt Millionen von Fans erneut zum Lachen und einige Ausreißer, die sich mit Helen Fieldings Chaoskönigin nicht solidarisieren können, wohl an den Rand des Wahnsinns. Viele peinliche Situationen muss der von Renée Zellweger wieder mit putzigem Tweety-Charme gespielte Sympathieträger in der Fortsetzung überwinden, bevor alle Selbstzweifel Bridgets wieder auf Eis gelegt sind. Dabei sind Minderwertigkeitsgefühle zumindest kommerziell nicht nötig, wenn weltweit über 280 Mio. Dollar an den Kassen eingenommen und diese allein in Deutschland von etwa 4,2 Mio. Zuschauern gestürmt wurden. Die Prognose lautet also: Pummelchen macht wieder richtig Profit.
Im Unterschied zum Vorgänger sind Kalorien bei Zellweger zwar wieder in verschiedenen Körperdepots in Brennstoffreserven umgewandelt, aber kein therapeutisch signifikantes Thema mehr. Die neue Bridget ist nicht mehr im Diätwahn, ruht in ihren Formen, dient aber für den Zuschauer unverändert als Lachsack, wenn sie, in ein enges gelbes Dinnerkleid gepresst, aussieht wie eine Biene nach einer Tagestour im Pollensammeln. Viel mehr als körperliche Unsicherheiten sind in der Fortsetzung Verhaltensunfälle relevant, wenn Bridget mehrfach mit Intimverlautbarungen in Darcys Konferenzen stolpert oder sich auf ungewohntem Terrain zurechtfinden muss. Die Drehbuchautoren, darunter mit Andrew Davies, Richard Curtis und Helen Fielding drei Veteranen des Originals, ersparen Bridget dabei nichts, zwingen sie zum Fallschirmsprung mit Finallandung unter Schweinen und zur Skiabfahrt im Bonbondress, bei der Bridget mit urbaner Grazie einen Parallelslalom zur Triple-Competition erweitert. Diese Slapstickmomente sind sichere Unterhaltungsgaranten beim breiten Publikum und werden auch dieses Mal ihre Wirkung nicht verfehlen, während Wortwitz, der im Vergleich zum Vorgänger etwas reduziert wirkt, im Kino traditionell weniger honoriert wird. In diesem von Beeban Kidron ("Too Wong Foo, Thanks For Everything! Julie Newmar") inszeniertem Nachfolger lebt humorvolle Rhetorik fast exklusiv im Sprachzentrum von Hugh Grants Frauenheld Cleaver, der in Helen Fieldings Bestseller fast vom Blatt verschwindet, hier aber ein ausgedehnteres Comeback erlebt. Grants exzentrische Touristikreportagen für Bridgets TV-Sender sind ein Highlight, wie auch sein unbeirrbares Zwangsverhalten, jeden Slip dieser Welt von seiner Trägerin zu befreien. Bridget selbst ist im Szenario dieser Fortsetzung lange Zeit nicht im Visier dieses Trophäenjägers. Mit omnipräsenter Erzählerstimme sonnt sie sich im Alltag einer glücklichen Frau, die regelmäßig guten Sex hat und morgens ihren schlafenden Anwaltsfreund Darcy (Colin Firth) hypnotisch bestaunt, wie andere ihr Aquarium. Als aber Darcys neue Kollegin (Australiens Newcomerin Jacinda Barrett) mit unpassenden Vertraulichkeiten und Permanentpräsenz in Bridgets Revier eindringt, brechen alte Unsicherheiten wieder aus, beginnt Bridget Darcys Liebe, aber auch ihre eigenen Qualitäten zu hinterfragen. Das mit Einfällen nicht gerade wuchernde Drehbuch verfolgt die Eifersuchtsthematik allerdings nur halbherzig, lässt Bridget nicht komisch auf Konfrontation gehen, sondern weist ihr die Opferrolle zu. Was Bridget blamiert, das amüsiert - so lautet das Rezept, das sich bereits beim Vorgänger als tauglich erwiesen hat. Ein Abstecher nach Thailand, wo Bridget Cleaver bei einer TV-Reportage unterstützen soll, lässt Bridget in einer "Brokedown-Palace"-Parodie im Thai-Frauenknast landen, in dem schließlich gemeinsam "Like A Virgin" eingesungen wird. Das schwankt zwischen schwarzem Brit-Humor à la Monty Python und peinlichem Unbehagen, wenn das Land auf das Prostitutionsparadies reduziert wird und die Thai-Frauen in Wonderbras und einer Tafel Schokolade ihr persönliches Glück finden. Zurück in London spielen die Autoren mit den Klischees der romantischen Komödie, von Umziehmontagen bis zu öffentlichen Liebesgeständnissen, bis auch dieses Märchen sein Happy End findet. Und wer wird zweifeln, dass sich dies auch kommerziell wiederholen wird. kob.
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Verleih UIP O-Titel Bridget Jones: The Edge of Reason Land / Jahr Großbritannien/USA 2004 Kategorie Spielfilm Genre Komödie Produktionsfirmen Working Title Films/Universal Pictures/Miramax Drehort London, England, Thailand, Austria Drehzeit 13.10.2003 Kinostart 02.12.2004 Laufzeit 108 FSK ab 6 Jahre Bildformat 35 mm/Cinemascope Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS Einspielergebnis D € 13.443.273
Bes. (EDI) 2.262.657
Bes. (FFA) 2.245.965
CharthistoryUSA-Start 12.11.2004, bei Universal Boxoffice USA $ 40.203.020 Filmtrailer
Web-Link http://movies.uip.de/bridgetjones2/ - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Tim Bevan, Eric Fellner, Jonathan Cavendish Ausf. Produzenten Debra Hayward, Liza Chasin Regie Beeban Kidron Drehbuch Andrew Davies, Adam Brooks, Richard Curtis Buchvorlage Helen Fielding Darsteller Renée Zellweger (Bridget Jones), Hugh Grant (Daniel Cleaver), Colin Firth (Mark Darcy), Jim Broadbent (Vater), Gemma Jones (Mutter), Jacinda Barrett (Rebecca), James Callis (Tom), Shirley Henderson (Jude), James Faulkner (Onkel Geoffrey), Neil Pearson (Richard Finch), Jessica Stevenson (Robyn), Paul Nicholls (Jed), Celia Imrie (Una Alconbury), Dominic McHale (Bernard), Donald Douglas (Admiral Darcy), Sally Phillips (Shazzer) Kamera Adrian Biddle Schnitt Greg Hayden Musik Harry Gregson-Williams Produktionsdesign Gemma Jackson, David Warren, Paul Inglis Ton Simon Hayes Kostüme Jany Temime Casting Michelle Guish, Stacy Mann - nach oben Filmpreise
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Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person Bogey - Box Office Germany Award 2004, München 1 Mio. Besucher in 10 Tagen - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 6, 108 Min. Kauf Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns (Book Edition) Nicht lieferbarUniversal Pictures Germany DVD, ab 6, 104 Min. Kauf Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 104 Min. Kauf Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns Nicht lieferbarUniversal Pictures Germany VHS, ab 6, 104 Min. Kauf Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 104 Min. Leih Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns Universal Pictures Germany VHS, ab 6, 104 Min. Leih - nach oben Soundtrack
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Songtrack Diverse Bridget Jones: Am Rande des Wahnsinns - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Rund? Na und? Das denkt sich die Titelheldin mittlerweile und sonnt sich in ihrem Liebesglück mit Darcy. Doch Liebeslust liegt nah bei Liebesfrust und so bröckelt die Idylle rapide, als eine grazile, langbeinige australische Arbeitskollegin ihrem Darcy gefährlich nahe kommt. Natürlich riecht Bridgets Ex-Lover Cleaver den Braten und setzt angesichts der Beziehungskrise des Pummelchens alles daran, bei ihr noch einmal unters Laken zu schlüpfen. Und die stolpert bei so viel Interesse von einem Fettnapf in den nächsten.
Slapstick satt in Kombination mit britischem Humor, deftige Gags im Schulterschluss mit hintersinnigen Pointen - das präsentiert Beeban Kidron in ihrem Hit-Sequel. Als Sahnehäubchen moderiert Hugh Grant darin die bizarrsten Reisereportagen der Geschichte - flankiert von der properen René Zellweger auf Katastrophenkurs. Da verzeiht man gerne, dass die Autoren sich weitgehend an die Story des Originals halten und im Prinzip die gleichen Gags runterbeten wie zuvor. Die Fan-Schar der molligen Ulknudel wird ihren Spaß haben.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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