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Borg/McEnroe - Duell zweier Gladiatoren

1980 treffen die beiden besten Tennisspieler der Welt, Björn Borg und John McEnroe, im Wimbledonfinale zu einem legendären Match aufeinander. Hervorragender Tennisfilm, der tief ins Innere zweier legendärer Spieler blickt.

Borg/McEnroe - Duell zweier Gladiatoren Großansicht
(Bild: Universum Film (24 Bilder))
Verleih Universum Film (24 Bilder)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Schweden, Dänemark u.a. 2017
Regie Janus Metz Pedersen
Darsteller Shia LaBeouf, Sverrir Gudnason, Stellan Skarsgård
Kinostart 19.10.2017
Einspielergebnis D € 314.969
Bes. (EDI) 45.303
Bes. (FFA) 44.407
Charthistory
Boxoffice USA $ 113.354
Charthistory
Filmtrailer Video

nach oben Ausführliche Besprechung

In "Borg/McEnroe" rückt der dänische Dokuspezialist Janus Metz ("Armadillo") die Sportler in den Mittelpunkt, ihre Zweifel und Ambitionen, ihre inneren Kämpfe und den Antrieb, an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit zu gehen und sich selbst immer wieder übertreffen - die Angst des Tennis-Asses vor dem vergebenen Matchball.

Er ist dabei nicht ganz ein "Wie ein wilder Stier" für das Tennis geworden, dafür ist der Sport an sich vermutlich zu zerebral. Aber mit seinen gelungenen intuitiven Schnittfolgen lässt "Borg/McEnroe" den Zuschauer doch ganz unmittelbar teilhaben am Innenleben von Björn Borg, der immer kühle, immer coole Eis-Borg, zum Zeitpunkt der Handlung vierfacher Wimbledon-Champion, ein zu stark nach innen gekehrter Typ, der so sehr mit sich und seinem zwanghaften Streben nach Perfektion hadert, dass er manchmal wirkt wie Kurt Cobain. Smells Like Tennis Spirit. Der schwedische Schauspieler Sverrir Gudnason ist perfekt in der Rolle. Obwohl er bereits 38 ist, sieht er nicht nur aus wie der 24-jährige Borg, er bewegt sich auch so, auch auf dem Platz: eine gewaltige Leistung. Ein Bild für die Ewigkeit gelingt ihm gleich zu Beginn des Films, wenn Borg auf den Balkon seiner Wohnung in Monte Carlo tritt, den Blick über die Cote d'Azur schweifen lässt und dann seine Liegestütze auf dem Geländer absolviert, ein Tanz auf der Rasierklinge regelrecht.

Die Darstellung von John McEnroe, Borgs ebenso genialischer wie wilder Herausforderer, der ihm die Tenniskrone streitig machen will, ist nicht ganz so perfekt. Gerade das Stuntcasting dieses unberechenbaren Instinktsportlers, der wegen seines unflätigen Verhaltens auf dem Platz mehr Schlagzeilen macht als mit seiner unkonventionellen Technik und seines einzigartigen Ballgefühls, mit Shia LaBeouf - der Bad Boy Hollywoods spielt den Bad Boy des Tennis - erweist sich problematisch, weil er zum einen sichtbar zu alt ist für den Part des 20-jährigen McEnroe und zum anderen, wie der Film auch, nicht richtig interessiert an seiner Figur scheint. Aber dann treten die beiden Kontrahenten auf den Center Court von Wimbledon, um ihr legendäres Fünf-Satz-Finale von 1980 zu spielen, und man ist doch mitten drin im Krimi, weil es zu diesem Zeitpunkt dann nur mehr die beiden gibt und ihren Zweikampf. Und da ist dann Tennis das Spannendste, was man sich vorstellen kann. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Universum Film (24 Bilder)
O-Titel Borg/McEnroe
Alternativ-/Arbeitstitel Borg Vs. McEnroe
Land / Jahr Schweden/Dänemark/Finnland 2017
Kategorie Spielfilm
Genre Drama / Sport
Produktionsfirmen SF Studios
Kinostart 19.10.2017
Laufzeit 108
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Einspielergebnis D € 314.969
Bes. (EDI) 45.303
Bes. (FFA) 44.407
Charthistory
USA-Start 13.04.2018, bei Neon
Boxoffice USA $ 113.354
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.borgmcenroe.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Jon Nohrstedt, Fredrik Wikström
Koproduzenten Tomas Eskilsson, Olli Haikka, Kristina Hejduková, Jarkko Hentula, Pavel Muller, Birgitte Skov, Anna Lo Westlin
Ausf. Produzent Lone Korslund
Regie Janus Metz Pedersen
Drehbuch Ronnie Sandahl
Darsteller Shia LaBeouf, Sverrir Gudnason, Stellan Skarsgård, Tuva Novotny, David Bamber, Björn Granath, Robert Emms, Colin Stinton, Jane Perry
Kamera Niels Thastum
Schnitt Per K. Kirkegaard, Per Sandholt
Musik Vladislav Delay, Jon Ekstrand, Carl-Johan Sevedag, Jonas Struck
Produktionsdesign Lina Nordqvist
Kostüme Kicki Ilander
Casting Jessie Frost, Jina Jay, Arwa Salmanova, Maggie Widstrand
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Borg/McEnroe - Duell zweier Gladiatoren AL!VE AG DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 104 Min. Kauf
Borg/McEnroe - Duell zweier Gladiatoren AL!VE AG Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 108 Min. Kauf
Borg/McEnroe - Duell zweier Gladiatoren Ascot Elite Home Entertainment AG DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 104 Min. Leih
Borg/McEnroe - Duell zweier Gladiatoren Ascot Elite Home Entertainment AG Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 108 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

1980 ist der introvertierte Schwede Björn Borg mit 24 Jahren die unbestrittene Nummer eins der Tenniswelt - mit einem weiteren Sieg in Wimbledon, seinem fünften, würde er eine neue Bestmarke erzielen. Sein Herausforderer ist der Amerikaner John McEnroe, ein 21-jähriger Flegel, der mit seiner genialischen Spielweise überzeugt. Es kommt zum Gipfeltreffen zweier Sportler, die verschiedener kaum sein könnten - und einander in ihrer Einsamkeit doch besser verstehen als irgendjemand sonst auf der Welt.

Brillanter Sportfilm, sozusagen ein "Wie ein wilder Stier" für das Tennis: Entlang des legendären Fünf-Satz-Finales in Wimbledon 1980 erzählt Janus Metz die Geschichte der beiden Männer, kongenial gespielt von Sverrir Gudnason und Shia LaBeouf, die sich beide von ihrer Umwelt missverstanden fühlen und nur auf dem Tennisplatz wirklich aufblühen. Tolle, eindringliche Bilder findet Metz, und das Tennisspiel am Ende ist wirklich superspannend inszeniert.

Quelle: mediabiz.de

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