Blade II

In seiner zweiten Filmmission bekommt es Vampirjäger Blade mit einer besonderen Vampirmutation zu tun, die zur Gefahr für die Menschheit geworden sind.

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(Bild: Warner)
Verleih Warner
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA, Tschechien 2002
Regie Guillermo Del Toro
Darsteller Wesley Snipes, Kris Kristofferson, Ron Perlman
Kinostart 02.05.2002
Einspielergebnis D € 11.234.876
Bes. (EDI) 1.790.282
Bes. (FFA) 1.795.061
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Boxoffice USA $ 81.645.152
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Der Reaper ist eine Vampirmutation, die sich über Menschen ebenso hermacht wie über andere Vampire. Weil sich die Reaper wie rasend vermehren, wird Blutsaugerjäger Blade vom Vampirkongress beauftragt, sich mit einem ausgebildeten Team von Elitevampiren zusammen zu tun und Jagd auf die Reaper zu machen. Nur sie können das Ende der Vampire und der Menschen verhindern.

Vier Jahre nach dem Überraschungserfolg von "Blade" befindet sich der von Wesley Snipes dargestellte Marvel-Comicheld auf seiner zweiten Filmmission. Von Genrespezialist Guillermo Del Toro ("Mimic") finster und kompromisslos umgesetzt, übertrifft die Fortsetzung das gar nicht einmal schlechte Original um Längen. Ein Leckerbissen für Fans!

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Vier Jahre nach dem durchbeißenden Erfolg des actionreichen Vampirthrillers "Blade" wird den Fans der Comicadaption nun ein mit Spezialeffekten gesättigtes Sequel serviert. In der Titelrolle findet sich erneut ein durchtrainierter Wesley Snipes, der sich in der Paraderolle wohl fühlt. Abgelöst wurde hingegen Original-Regisseur Stephen Norrington, an dessen Stelle der versierte mexikanische Horrorspezialist Guillermo Del Toro getreten ist, der mit dem atmosphärischen Insektenschocker "Mimic" vor fünf Jahren sein Hollywood-Debüt abgeliefert hatte.

Gefilmt wurde die etwa 45 Mio. Dollar teure Produktion in Prag. Der düstere Charme alteuropäischer Bauten wird vor allem im Prolog effektiv zum Einsatz gebracht. In einer heruntergekommenen Vampir-Blutbank stiftet der blutrünstige Vampirhybrid Nomak - sieht aus wie "Nosferatu" mit den Genen des "Alien", was grundsätzlich auch der stilistischen Ausrichtung des Films entspricht - unter den im Vergleich zu ihm veralteten Vampiren ein Blutbad im wortwörtlichen Sinne. Nomak ist ein Reaper, eine Mutation, die sich gleichermaßen von Menschen und Vampiren ernährt, seine Opfer in gewohnter Saugertradition infiziert und ebenfalls zu scheinbar unbezwingbaren Reapern macht. Die Vampirnation sieht sich gezwungen, ihren Erzfeind Blade einzuschalten, der als Daywalker "all ihre Stärken, doch keine ihrer Schwächen besitzt". Sein Partner Whistler (Kris Kristofferson), der nach dem Finale des Originals eigentlich mausetot aussah, steht Blade nach einer Rettungsaktion aus einem Energieabsaugertank wieder taufrisch und treu zur Seite. Neu mit dabei in der Gadget-Garage dieser Horrorausgabe von Bonds findigem Q ist der junge Waffenspezialist Scud (Norman Reedus, der bereits in Del Toros "Mimic" mitspielte), was einer von mehreren aufkommenden Rivalitäten Vorschub leistet. Weitere Reibereien entstehen zudem zwischen Blade und dem ihm unterstellten Blood-Pack-Vampirelitekämpfer, in deren Verbund er den Reapern den Garaus machen soll. Besagter Terrortrupp besteht aus der verführerischen Nyssa (Leonor Varela sorgt für die romantische Komponente), Kampfklotz Reinhart (Ron Perlman spielte bereits in Del Toros Debüt "Kronos" mit) und dem schwertschwingenden Snowman, der von keinem Geringeren als Hongkongstar Donnie Yen ("Iron Monkey") agil verkörpert wird und darüber hinaus für die beachtliche Kampfchoreographie zuständig ist. Martial-Arts-Experte Snipes ist in dieser Gesellschaft voll in seinem Element und schickt ganze Legionen der Blutsaugerbrut mit Schwert, Klingenboomerang, UV-Lichtbomben und Silberkugelhagel über den Untoten-Jordan. Zur entsprechenden Untermalung entschied sich Del Toro für hyperkinetische Kamera- und Schnittarbeit, was es manchmal schwer macht, die vorwiegend in stimmigem Schwarzblau aufgenommen Bilder in ihrer vollen Pracht wahrzunehmen. Die zeitweise eingesetzte Beschleunigung der Bilder, sowie die wiederholten Spezialeffekte von verglühenden und zu Asche zerfallenden Vampiren, unterstreichen den offensichtlich gewünschten Videogame-Effekt (Crosspromotion lässt grüßen!). Dem Diktat des Markts passt sich auch der hämmernde Soundtrack von Rap, Metal und Techno an, der den aggressiven Horroractioner auch auf akustischer Ebene mit einer kompromisslosen Überdosis an Adrenalin anreichert. Dem Vampirmythos wird auch hier eine Drogen- und Sexparabel abgewonnen, wobei ersteres mit Blades Seruminjektionen augenscheinlich, letzteres von Del Toro mit einer bei diesem Filmfrontalerlebnis eher überraschenden Subtilität eingeflochten wird. Zwar wurde das Drehbuch wieder von David S. Goyer verfasst, doch der Humorquotient wurde bei der an "Alien - Die Rückkehr" erinnernde Nonstop-Action deutlich nach unten geschraubt. Das Stammpublikum in den USA biss zahlreich an und bescherte dem frenetischen Highspeed-Horror, dem Effekt allemal wichtiger als Atmosphäre ist, den bislang zweitbesten Start des Jahres. ara.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Warner
O-Titel Blade II: Bloodhunt
Alternativ-/Arbeitstitel Blade 2: Bloodlust
Land / Jahr USA/Tschechien 2002
Kategorie Spielfilm
Genre Action / Horror
Produktionsfirmen Amen Ra Films
Kinostart 02.05.2002
Laufzeit 117
FSK ab 18 Jahre
Tonformat Dolby
Einspielergebnis D € 11.234.876
Bes. (EDI) 1.790.282
Bes. (FFA) 1.795.061
Charthistory
USA-Start 22.03.2002, bei New Line
Boxoffice USA $ 81.645.152
Web-Link http://www.blade2.com http://www.blade2-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Peter Frankfurt, Wesley Snipes, Patrick Palmer
Koproduzenten Andrew Horn, Jon Divens
Ausf. Produzenten Lynn Harris, Michael De Luca, David S. Goyer, Toby Emmerich, Stan Lee, Avi Arad
Regie Guillermo Del Toro
Drehbuch David S. Goyer
Darsteller Wesley Snipes (Blade), Kris Kristofferson (Whistler), Ron Perlman (Reinhardt), Leonor Varela (Nyssa), Norman Reedus (Scud), Thomas Kretschmann (Damaskinos), Luke Goss (Nomak), Matt Schulze (Chupa), Danny John Jules (Asad), Donnie Yen (Snowman), Karel Roden (Kounen), Marit Velle Kile (Verlaine), Tony Curran (Priester), Daz Crawford (Lighthammer), Santiago Segura (Rush), Xuyen Tu Valdivia (Jigsaw), Marek Vasut (Golem)
Kamera Gabriel Beristain
Schnitt Peter Amundson
Musik Marco Beltrami, Danny Saber
Produktionsdesign Carol Spier, Elinor Rose Galbraith
Ton Mark Holding
Kostüme Wendy Partridge
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2002, München 1 Mio. Besucher in 10 Tagen  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Blade II Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 90 Min. Kauf
Blade II
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany VHS, nicht unter 18, 112 Min. Kauf
Blade II Warner Home Video Germany DVD, nicht unter 18, 112 Min. Kauf
Blade II
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 112 Min. Kauf
Enthalten in:
Blade Trilogy (3 Discs)Blade Trilogy (3 Discs)Blade Trilogy (The Ultimate Collection, 4 DVDs)
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany
Warner Home Video Germany
Warner Home Video Germany
Blu-ray Disc, nicht unter 18
DVD, nicht unter 18
DVD, nicht unter 18
Kauf
Kauf
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Blade II
Soundtrack/Songtrack Diverse Blade II Nicht lieferbar
Soundtrack/Original Score Marco Beltami Blade II - Original Motion Picture Score Nicht lieferbar
nach oben Games zum Film
Title Art System Vertrieb
Blade 2 Game PlayStation 2 NBG
Blade 2 Game Xbox NBG
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Vampirjäger Blade, halb Mensch, halb Blutsauger, steht vor seinem bis dato schwierigsten Auftrag. Durstige Mutanten, die sogenannten Reaper, bedrohen unter der Regie ihres Masterminds Nomak Menschheit wie Vampire gleichermaßen und vermehren sich mit rasender Geschwindigkeit. Um der Plage Einhalt zu gebieten, sehen sich Blade bzw. seine Mitstreiter Scud und Whistler gezwungen, mit jenem Vampirsonderkommando zusammen zu arbeiten, das einst nur deshalb gegründet wurde, Blade den Garaus zu machen.

Wesley Snipes, back in black vom Scheitel bis zur Sohle, macht als einziger schwarzer Comic-Superheld der gegenwärtigen Welle Vampiren die Hölle heiß. Die stellen sich im Sequel - zumindest streckenweise - als Verbündete heraus, wenn es darum geht, einer Invasion zombiefizierter Springteufel-Glatzköpfe den Riegel aus Feuer, Silber und Knoblauch vorzuschieben. Ron Perlman, Thomas Kretschmann und natürlich wieder Kris Kristofferson begleiten den Daywalker bei Arbeit und Vergnügen.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Eine neue Bedrohung, die sogenannten Reaper, schweißen Vampirjäger Blade und seine ärgsten Widersacher zum Team zusammen. Effektvolles Sequel einer erfolgreichen Horrorcomic-Adaption.

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