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Black Swan

Das Streben einer Ballerina nach Perfektion zwischen psychologischem Drama, purem Horror und großer Oper - das ist Darren Aronofskys Nachfolger seines preisgekrönten "The Wrestler".

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(Bild: Fox)
Verleih Fox
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2010
Regie Darren Aronofsky
Darsteller Natalie Portman, Vincent Cassel, Mila Kunis
Kinostart 20.01.2011
Einspielergebnis D € 15.442.324
Bes. (EDI) 2.191.976
Bes. (FFA) 2.188.454
Charthistory
Boxoffice USA $ 106.882.290
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Primaballerina Nina will unbedingt die Doppelrolle als weißer und schwarzer Schwan in der neuen "Schwanensee"-Produktion. Die Konkurrenz mit der Mutter, die ihre Tänzerinnenkarriere wegen der Schwangerschaft mit Nina aufgeben musste, schürt noch Ninas eigenen Ehrgeiz. Doch Kolleginnen und Chef werfen Nina einen Mangel an Sex-Appeal vor. Nach einem Biss beim Kuss vom Chef bekommt sie die Traumrolle unverhofft doch. Ihre Freude ist nur kurz, glaubt sie ihre Position als Star der Truppe gefährdet - insbesondere durch das neu engagierte Talent Lilly, die viel lockerer als sie selbst ist und sie verführt.

Zwischen psychologischem Drama, puren Horror und großer Oper siedelt Darren Aronofsky den Nachfolgefilm seines preisgekrönten "The Wrestler" an. Raffiniert konstruiert und choreografiert Aronofsky seine Geschichte mit wiederkehrenden Bild-/Musik-/Erzähl-Motiven und die Tanzszenen, die sein Stammkameramann seit "Pi", Matthew Libatique, in dynamische, mitreißende Bilder packt. Auch seine Besetzung kann überzeugen, angefangen bei Natalie Portman, die auch körperlich vollen Einsatz zeigt, über Mila Kunis als sexy Biest und Vincent Cassel als knallharter künstlerischer Leiter.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Das Streben einer Ballerina nach Perfektion schildert Darren Aronofsky in "Der schwarze Schwan" zwischen psychologischem Drama , puren Horror und großer Oper. Raffiniert konstruiert und choreografiert Aronofsky seine Geschichte mit wiederkehrenden Motiven und die Tanzszenen, die sein Stammkameramann seit "Pi", Matthew Libatique, in dynamische, mitreißende Bilder packt.

Natalie Portman spielt in einer Tour de Force die Profi-Ballerina Nina, die unbedingt die Doppelrolle als weißer und schwarzer Schwan in der neuen "Schwanensee"-Produktion bekommen will. Die Konkurrenz mit der Mutter (Barbara Hershey), die ihre Tänzerinnen-Karriere wegen der Schwangerschaft mit Nina aufgeben musste, schürt noch Ninas eigenen Ehrgeiz. Doch Kolleginnen und Chef (Vincent Cassel gibt perfekt - süffisant und streng - den Direktor einer Ballettruppe) werfen Nina einen Mangel an Sexappeal und Biss vor. Nach einem Biss beim Kuss vom Chef bekommt sie die Traumrolle unverhofft doch. Ihre Freude ist nur kurz, glaubt sie ihre Position als Star der Truppe gefährdet - insbesondere durch das neu engagierte Talent Lilly (Mila Kunis), die viel lockerer als sie selbst ist und sie verführt.

Wie Mickey Rourkes "Wrestler" muss Portmans Nina für ihren Beruf bzw. ihre Berufung leiden, da knacken die Gelenke bei ihren Übungen, Portmans Gesicht verzieht sich vor Schmerz, wenn die Physiotherapeutin harte Hand anlegt. Doch im Gegensatz zu Aronofskys Vorgängerfilm bleibt es bei "Black Swan" nicht bei der realistischen Betrachtung des Trainings und des sozialen Umfeld des Titelhelden, sondern mit der zunehmender Paranoia der Figur hält der Horror Einzug. Da sieht Nina, wie ihr die Gesichter auf den Zeichnungen ihrer Mutter ihr zu blinzeln, bilden sich Gänsehaut und blutige Stellen auf ihrem Körper. Aronofsky beherrscht die Stilmittel des Genres, braucht keine Machete, um den Zuschauer ängstlich wegschauen zu lassen, ihm reicht eine Nagelschere.

Motive aus "Schwanensee" sind nicht nur in die Filmerzählung integriert, wie die Konkurrenz des unschuldig- jungfräulichen, weißen Schwans mit dem "bösen", intriganten schwarzen Schwan um den Geliebten, sondern natürlich auch die berühmte, gefühlsbetonte Musik von Tschaikowsky, die im Score variiert wird, als Handyklingelton bzw. Melodie der Ballerina-Spieluhr von Nina ertönt und natürlich den akustischen Hintergrund der Aufführungsszenen bildet. Die sind dem Pathos der Musik folgend theatralisch als große Oper gefilmt samt exquisiter Maske und Kostüme. Die Proben, bei dem der sportliche und künstlerische Aspekt im Vordergrund steht, folgt die Kamera rasant den Tänzern, ihren Bewegungen - ohne die Bilder zu verwischen -, umkreist sie, fährt aber auch immer wieder ganz nahe heran. So packend hat man Tanz kaum auf Film gebannt gesehen - und das obwohl "Black Swan" kein Tanzfilm ist, sondern eher eine Art Abschreckung vor Ballett, wie Aronofsky launig in der Presse kommentierte. hai.

Quelle: Blickpunkt:Film

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  • Szene aus Black Swan
  • Szene aus Natalie Portman über ihre Faszination für Ballett
  • Szene aus Natalie Portman über die Unterschiede zwischen Nina und Lily
  • Szene aus Natalie Portman über das Trainieren für den Film
 
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Verleih Fox
O-Titel Black Swan
Land / Jahr USA 2010
Kategorie Spielfilm
Genre Drama / Thriller
Produktionsfirmen Cross Creek Pictures/Fox Searchlight Pictures/Phoenix Pictures/Protozoa Pictures
Kinostart 20.01.2011
Laufzeit 117
FSK ab 16 Jahre
Einspielergebnis D € 15.442.324
Bes. (EDI) 2.191.976
Bes. (FFA) 2.188.454
Charthistory
USA-Start 03.12.2010, bei Fox Searchlight
Boxoffice USA $ 106.882.290
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.blackswan-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Mike Medavoy, Arnold W. Messer, Brian Oliver, Scott Franklin
Ausf. Produzenten Tyler Thompson, Bradley Fischer, Ari Handel, Peter Fruchtman, Rick Schwartz, Jon Avnet
Regie Darren Aronofsky
Drehbuch Mark Heyman, Andrés Heinz, John McLaughlin
Darsteller Natalie Portman (Nina), Vincent Cassel (Thomas Leroy), Mila Kunis (Lilly), Barbara Hershey (Erica), Winona Ryder (Beth), Ksenia Solo (Veronica), Sebastian Stan, Toby Hemingway (Tom)
Kamera Matthew J. Libatique
Schnitt Andrew Weisblum
Musik Clint Mansell
Produktionsdesign Thérèse DePrez
Casting Mary Vernieu
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
67. Internationale Filmfestspiele in Venedig
Internationale Filmfestspiele in Venedig Großansicht
2010, Venedig, 01.09.2010 - 11.09.2010 Marcello-Mastroianni-Preis Mila Kunis
83. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Oscar-Verleihung - Academy Awards Großansicht
2010, Los Angeles, 27.02.2011 Beste Hauptdarstellerin Natalie Portman
68. Golden Globe
Golden Globe Großansicht
2011, Los Angeles, 16.01.2011 Beste Darstellerin (Drama) Natalie Portman
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Black Swan Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 16, 117 Min. Kauf
Black Swan (inkl. Digital Copy) Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 16, 112 Min. Kauf
Black Swan (+ DVD, inkl. Digital Copy) Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 16, 117 Min. Kauf
Black Swan (3-Disc Limited Black Edition, + DVD, inkl. Digital Copy, + Audio-CD) Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 16, 117 Min. Kauf
Black Swan Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 16, 112 Min. Leih
Black Swan Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 16, 117 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Black Swan
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Tänzerin Nina will unbedingt die Doppelrolle als weißer und schwarzer Schwan in einer neuen Produktion von Tschaikowskis "Schwanensee". Der Druck ihrer Mutter, die ihre eigene Karriere wegen der Schwangerschaft aufgeben musste, schürt Ninas Ehrgeiz zusätzlich. Doch ihr Lehrer wirft ihr einen Mangel an Sex-Appeal für die Rolle des schwarzen Schwans vor. Zwar bekommt sie die Traumrolle schließlich doch, glaubt ihre Position als Star der Truppe aber gefährdet - insbesondere durch das neu engagierte Talent Lilly, die viel lockerer als sie selbst ist.

Zwischen psychologischem Drama, purem Horror und großer Oper siedelt Darren Aronofsky seinen Nachfolgefilm von "The Wrestler" an. Raffiniert konstruiert und choreografiert der Regisseur Geschichte und Tanzszenen, die sein Stammkameramann Matthew Libatique in dynamische, mitreißende Bilder packt. Vor allem aber ist der Film ein Triumph von Oscar-Gewinnerin Natalie Portman, die an der Seite der ebenfalls überragenden Mila Kunis, Vincent Cassel, Barbara Hershey und Winona Ryder über sich selbst hinauswächst. Ein Meisterwerk.

Quelle: mediabiz.de

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nach oben Aufführungen auf Festivals
Datum Stadt Festivalname
01.09.2010 - 11.09.2010 Venedig 67. Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica
03.09.2010 - 06.09.2010 Telluride/Colorado (USA) 37. Telluride Film Festival
09.09.2010 - 19.09.2010 Toronto 35. Toronto International Film Festival
26.10.2010 - 31.10.2010 Hof 44. Internationale Hofer Filmtage

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