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Big Mama's Haus 2

Fortsetzung der Erfolgskomödie von 2000, in der Martin Lawrence wieder ins Oma-Kostüm schlüpft, um als Super-Nanny ein nationales Desaster abzuwenden.

Big Mama's Haus 2 Großansicht
(Bild: Kinowelt)
Verleih Studiocanal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2006
Regie John Whitesell
Darsteller Martin Lawrence, Elton LeBlanc, Nia Long
Kinostart 13.04.2006
Einspielergebnis D € 1.666.632
Bes. (EDI) 292.946
Bes. (FFA) 292.946
Charthistory
Boxoffice USA $ 70.121.252
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 12.07.2009 (RTL)

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FBI-Agent Malcolm Turner kann seine Verkleidung als Big Mama noch nicht einmotten. Denn die Tarnung als resolute Siebzigjährige ist wieder gefragt, als eine Frau beschattet werden soll, die unter Mordverdacht steht. Als Super-Nanny schleicht sich Turner in den Familienverband ein, wo ihm vor allem die drei Kinder des Haushalts das Leben schwer machen. Schnell stellt der Agent allerdings fest, dass ihm die Kids zunehmend ans Herz wachsen.

Fünf Jahre nach dem seinerzeit überraschend erfolgreichen Originals und zweieinhalb Jahre nach seinem letzten Boxoffice-Erfolg ("Bad Boys II") schlüpft Martin Lawrence erneut in das Outfit der Big Mama, um einen Kriminalfall klären zu können. Von Genrespezialist John Whitesell ("Malibu's Most Wanted") unauffällig und funktional verfilmt, ist der bei "Der Babynator" abgekupferte Plot lediglich Gerüst für eine Abfolge der gewohnten Mama-Späße mit hundertprozentiger Zoten- und Kalauergarantie.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Stark ans Original angelehntes Sequel der Familienkomödie mit Komiker Martin Lawrence, der damit an seinen Karrierehöhepunkt anknüpft.

FBI-Agent Malcolm Turner ist nun verheiratet (mit Nia Long, die als einziger namhafter Star wieder in einer Nebenrolle mit dabei ist - Paul Giamatti und Terrence Howard backen mittlerweile größere Brötchen) und wird demnächst Vater. Deshalb hat er beim FBI einen Schreibtischjob angenommen. Als sein ehemaliger Partner ermordet wird, schlüpft er flugs wieder in die Identität der bärbeißigen Big Mama. Dafür werden Fettprothesen-Kostüm, Perücke, zeltgroße Blümchenkleider und Unterwäsche entstaubt - alles mit größter Heimlichkeit, da weder seine Frau noch sein Arbeitgeber wissen sollen, dass er auf eigene Faust ermittelt. Es gilt den Verkauf eines katastrophalen Computervirus zu verhindern. Hauptverdächtiger ist der Software-Spezialist Tom Fuller (Mark Moses). Als dessen Frau ein neues Kindermädchen sucht, ist natürlich Big Mama zur Stelle und sofort eingestellt. Drei Schützlinge gilt es zu betreuen: ein rebellisches Teeniemädchen, eine niedliche Neunjährige mit Cheerleader-Ambitionen und ein kleiner Bengel, der sich unaufhörlich von Schränken zu Boden wirft. Für alle steht Big Mama energisch mit gutem Rat und guter Tat hilfreich zur Seite. Schließlich löst sie nicht nur den Fall, womit ein paar sporadischen Actioneinlagen Vorschub geleistet wird, sondern kann auch noch die angeknackste Familienharmonie der Fullers kitten.

Regie bei dem etwa episodenhaft anmutenden Familienspaßes führte John Whitesell ("Malibu's Most Wanted"), der mit einem diesmal ohne Badezimmerhumor auskommenden Drehbuch von Don Rhymer, der bereits am Original mitschrieb, arbeitete und sich dezent im Hintergrund hält. War besagte Original seinerzeit eindeutig von "Mrs. Doubtfire - Das stachelige Kindermädchen" und "Kindergarten Cop" inspiriert, fühlt man sich nun zudem an den seinerseits in den Gefilden des letzteren wildernden "Der Babynator" erinnert. Die lautesten Lacher werden wieder mit den schwergewichtigen visuellen Gags erzielt: Vor allem Big Mamas Strandlauf als Bo-Derek-Verschnitt kommt an oder auch der hüftkreisende Tanzunterricht, den sie einer Gruppe von steifen weißen Kids verpasst. Musikalisch wird erwartungsgemäß dröhnender Hip-Hop und Pop aufgefahren, was nochmals besonders beim "Girls United" nachempfundenen Cheerleader-Wettbewerb auf die Ohren geht. Wenn auch in punkto Originalität sicherlich keine Saltos geschlagen werden, so verfügt die relativ kurzweilig-harmlose Komödie doch über die nötige sympathische Warmherzigkeit, mit der sich an der Kasse punkten lässt. ara.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Studiocanal
O-Titel Big Momma's House 2
Alternativ-/Arbeitstitel Big Mama's Haus 2 - Jetzt kommt's richtig dick! (TV-Titel)
Land / Jahr USA 2006
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen Deep River Prods./Big Lou House Prods, L.L.C.
Drehort Los Angeles, New Orleans
Drehzeit 25.04.2005
Kinostart 13.04.2006
Erster Verleiher Kinowelt
Laufzeit 99
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Einspielergebnis D € 1.666.632
Bes. (EDI) 292.946
Bes. (FFA) 292.946
Charthistory
USA-Start 27.01.2006, bei 20th Century Fox
Boxoffice USA $ 70.121.252
Filmtrailer Video
nach oben Cast & Crew
Produzenten David T. Friendly, Michael Green
Koproduzenten Jeremiah Samuels
Ausf. Produzent Jeff Kwafinetz
Regie John Whitesell
Drehbuch Don Rhymer
Darsteller Martin Lawrence (Malcolm Turner), Elton LeBlanc (Bingo Caller), Nia Long (Sherry Pierce), Emily Procter (Leah Fuller), Mark Moses (Tom Fuller), Zachary Levi (Agent Kevin Kennelly), Kat Dennings (Molly Fuller)
Sprecher D Torsten Michaelis (Malcolm Turner), Marina Krogull (Leah Fuller), Thomas Vogt (Tom Fuller)
Kamera Mark Irwin
Schnitt Priscilla Nedd-Friendly
Produktionsdesign Craig Stearns, Charlie Daboub
Kostüme Debrae Little
Casting Nancy Fay
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Big Mamas Haus 2 STUDIOCANAL Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 6, 99 Min. Kauf
Big Mamas Haus 2 STUDIOCANAL Home Entertainment Germany DVD, ab 6, 95 Min. Kauf
Big Mamas Haus 2
Nicht lieferbar
Kinowelt Home Entertainment DVD, ab 6, 95 Min. Leih
Enthalten in:
Big Mamas Haus / Big Mamas Haus 2 (2 DVDs)
STUDIOCANAL Home Entertainment
DVD, ab 12, 190 Min.
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Und wieder verlässt FBI-Agent Malcolm Turner seinen Schreibtisch, um sich in die 70-jährige und verdammt schwere Big Mama zu verwandeln. Diesmal schleust er sich als Kindermädchen in die Familie des Software-Spezialisten Tom Fuller ein, der im Verdacht steht, ein Computervirus an Terroristen verhökern zu wollen. Ziemlich bald machen Fullers abgedrehte Kids samt Mutter ihrer Nanny das Leben genauso schwer wie der Fall - aber dann ertappt sich der Agent dabei, so etwas wie Sympathie für die drei Racker zu empfinden.

Regisseur John Whitesell hat sich bisher vor allem mit Arbeiten für das Fernsehen einen Namen gemacht, stellt aber hier unter Beweis, dass er in allen Formaten überzeugen kann. Die wahrhaft runde Darstellung seines Stars Martin Lawrence und der stellenweise recht derbe Humor ergeben einen rasanten Mix aus Familienunterhaltung und Teenie-Komödie. Sicherlich sind einige der Gags etwas vorhersehbar, die junge Zielgruppe dürfte sich über Lawrences Verrenkungen im opulenten Latexkostüm dennoch köstlich amüsieren.

Quelle: mediabiz.de

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