Columbia TriStar Film

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Firma erloschen

Begegnung des Schicksals

Bedächtig-besinnliche Beziehungschronik über die Romanze zwischen einem Polizisten und einer Politikerin, deren gemeinsam verunglückte Ehepartner eine Affäre hatten.

Begegnung des Schicksals Großansicht
(Bild: Columbia TriStar)
Verleih Columbia TriStar
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 1999
Regie Sydney Pollack
Darsteller Harrison Ford, Kristin Scott Thomas, Charles S. Dutton
Kinostart 23.12.1999
Einspielergebnis D € 2.918.661
Bes. (EDI) 488.589
Bes. (FFA) 517.532
Charthistory
Boxoffice USA $ 30.980.221
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Filmtrailer Video

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Sgt. Dutch Van Den Broeck glaubt eine glückliche Ehe zu führen. Um so überraschter ist er, als er nach dem tödlichen Flugzeugabsturz seiner Frau feststellt, daß sie eine Affäre mit dem ebenfalls verunglückten Mann der Kongreßabgeordneten Kay Chandler hatte. Bald versuchen die beiden Betrogenen gemeinsam Licht ins Ehebrecherdunkel zu bringen, und ihre Verweiflung mündet in einer Affäre.

Sydney Pollack nimmt sich für seine detaillierte Storyentwicklung und Figurenzeichnung viel Zeit und läßt die Romanze zwischen seinen beiden Superstars Ford und Scott Thomas mehr wie eine zwangsläufige, unterkühlte Zweckgemeinschaft wirken. Erwartungsgemäß exzellent: die technischen Credits wie Kameraführung und Produktionsdesign, der melancholische jazzige Piano-Score mit seiner repetitiven Melodie fällt besonders auf.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Nachdem Regieveteran und Schauspieler Sydney Pollack ("Die Firma") zuletzt in der tiefenpsychologischen Eheanalyse "Eyes Wide Shut" seines verstorbenen Freundes Stanley Kubrick auftrat, nimmt er sich mit seinem neuen Film "Begegnung des Schicksals" ebenfalls einer bedächtig-besinnlichen Beziehungschronik an. Seine Protagonisten reiferen Alters sind Harrison Ford, mit dem er bereits beim "Sabrina"-Remake zusammenarbeitete und Kristin Scott Thomas ("Der Pferdeflüsterer"), deren durch eine Tragödie ausgelöste Zufallsbekanntschaft in einer bittersüßen Romanze mündet.

Sgt. Dutch Van Den Broeck (Ford) glaubt eine glückliche Ehe zu führen. Um so überraschter ist er, als er nach dem tödlichen Flugzeugabsturz seiner Frau feststellen muß, daß sie eine Affäre hatte. Bei ihrem ebenfalls verunglückten Liebhaber handelte es sich um den Mann der Kongreßabgeordneten Kay Chandler (Scott Thomas). Dutch versteigt sich obsessiv in eine angestrengte Wahrheitssuche, durch die er hofft eine Erklärung für die Untreue der Gattin zu erhalten. Dabei stößt er auf Kay und nach ihrer anfänglichen Ablehnung versuchen sie, gemeinsam Licht ins Ehebrecherdunkel zu bringen. Von ihrer Verzweiflung zusammengeschmiedet, mündet die immer stärker werdende Attraktion der beiden füreinander in einer abrupt mit einer amourösen Attacke eingeläuteten Affäre. Die Geister der Vergangenheit lassen sich jedoch nicht so ohne weiteres abschütteln.

Pollack nimmt sich für seine detaillierte Storyentwicklung und Figurenzeichnung viel Zeit und läßt ca. 45 Minuten vergehen, bevor sich die beiden Hauptdarsteller erstmals begegnen, nachdem der Zuschauer bereits in den ersten Minuten mit spannungsraubendem Effekt in die Affäre der untreuen Ehepartner eingeweiht wurde. Da der Ehebruch als einziger Aufhänger heutzutage kaum dramatische Tragweite aufweist, werden zwecks erhoffter Spannungsgenerierung noch zwei Subplots eingebaut. So befürchtet die mit ihrer Wiederwahlkampagne beschäftigte republikanische Politikerin Kay einen karrieregefährdenden Medienskandal (Pollack tritt als ihr Berater auf), würde die Untreue ihres Mannes bekannt werden. Und der für Interne Affären zuständige Polizist Dutch ist korrupten Cops auf der Spur. Doch beide Storystränge wirken als wenig mehr als gutgemeinte Nachgedanken denn nahtlos in den Plot integriert. Bleibt die eigentliche Attraktion - das gefühlvolle Agieren zweier Filmstars miteinander. Gerade weil ihre Romanze mehr wie eine zwangsläufige, unterkühlte Zweckgemeinschaft wirkt, erhöht Pollack die tragische Fallhöhe seines Filmes erheblich: Er will kein großes Kino der Gefühle à la "Der englische Patient" schaffen, sondern eine stille, erwachsene Tragödie. So ist es zwangsläufig, daß weder Ford noch Scott Thomas kaum ein Lächeln über die Lippen kommt. Er gleicht bei seiner verbissenen Indiziensuche einem schmerzverzerrten Spürhund, während sie eine verstockte Erfolgsfrau porträtiert, die alles für ihre Karriere opfert. Selbst das große Finale am Flughafen bleibt auf diese Weise kühl. Erwartungsgemäß exzellent sind die technischen Credits wie Kameraführung und Produktionsdesign ausgefallen, wobei vor allem der melancholische jazzige Piano-Score mit seiner repetitiven Melodie auffällt. Eindeutig auf ein reiferes weibliches Publikum zugeschnitten, konnten in den USA bislang 29,5 Mio. Dollar eingespielt werden. ara.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Columbia Tristar
O-Titel Random Hearts
Land / Jahr USA 1999
Kategorie Spielfilm
Genre Drama / Thriller
Produktionsfirmen Rastar/Mirage Enterprises
Kinostart 23.12.1999
Laufzeit 132
FSK ab 6 Jahre
Einspielergebnis D € 2.918.661
Bes. (EDI) 488.589
Bes. (FFA) 517.532
Charthistory
USA-Start 08.10.1999, bei Sony Pictures Releasing
Boxoffice USA $ 30.980.221
Filmtrailer Video
nach oben Cast & Crew
Produzenten Sydney Pollack, Marykay Powell
Ausf. Produzenten Ronald L. Schwary, Warren Adler
Regie Sydney Pollack
Drehbuch Kurt Luedtke
Buchvorlage Warren Adler
Darsteller Harrison Ford (Dutch Van Den Broeck), Kristin Scott Thomas (Kay Chandler), Charles S. Dutton (Alcee), Bonnie Hunt (Wendy Judd), Dennis Haysbert (Detektiv George Beaufort), Sydney Pollack (Carl Broman), Richard Jenkins (Truman Trainer), Paul Guilfoyle (Dick Montoya), Susanna Thompson (Peyton Van Den Broeck), Peter Coyote (Cullen Chandler), Dylan Baker (Richard Judd), Lynne Thigpen (Phyllis Bonaparte), Kate Mara (Jessica Chandler), Ariana Thomas (Shyla Mumford), Bill Cobbs (Marvin), Susan Floyd (Molly Roll), Edie Falco (Janice)
Kamera Philippe Rousselot
Schnitt William Steinkamp
Musik Dave Grusin
Produktionsdesign Barbara Ling, Chris Shriver
Ton Danny Michael
Kostüme Bernie Pollack
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Begegnung des Schicksals
Nicht lieferbar
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) VHS, ab 6, 127 Min. Kauf
Begegnung des Schicksals
Nicht lieferbar
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 6, 127 Min. Kauf
Begegnung des Schicksals
Nicht lieferbar
AVU-Video-Vertriebs-GmbH VHS, ab 6, 127 Min. Kauf
Enthalten in:
Best of Hollywood - 3 Movie Collector's Pack: Vertrauter Feind / ... (3 DVDs)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Home Entertainment (
DVD, ab 12, 346 Min.
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Dutch lebt in dem Glauben, eine glückliche Ehe zu führen. Umso überraschter ist er, als er nach dem tödlichen Flugzeugabsturz seiner Frau feststellt, dass sie eine Affäre hatte. Bei ihrem ebenfalls verunglückten Liebhaber handelte es sich um den Mann der Kongressabgeordneten Kay. Bald versuchen die Betrogenen gemeinsam, Licht ins Ehebrecherdunkel zu bringen. Von ihrer Verzweiflung zusammengeschmiedet, mündet ihre gegenseitige Attraktion in eine Affäre.

Bittersüße Romanze, meisterhaft von Regie-Veteran Sydney Pollack ("Die Firma") inszeniert. Dabei verblüffen vor allem die exzellente Kameraarbeit von Philippe Rousselot, das exquisite Produktionsdesign und der melancholische, jazzige Piano-Soundtrack. Ebenso großartig die darstellerischen Leistungen von Harrison Ford und Kristin Scott Thomas ("Der Pferdeflüsterer"). Auch wenn die Chronik einer Beziehung zuweilen ein wenig bedächtig daherkommt, wird sich vor allem das weibliche Pubklikum für diese besinnliche "Begegnung des Schicksals" interessieren.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Nach einer Flugzeugkatastrophe finden Dutch und Kay heraus, dass ihre verstorbenen Ehepartner ein Verhältnis miteinander hatten und kommen sich selbst näher. Besinnliche Romanze von Altregisseur Sydney Pollack, in der neben großartigen Darstellern auch Kamera, Design und Soundtrack glänzen.

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