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Battle of the Sexes - Gegen jede Regel

Verblüffende Komödie über einen berühmten Tennis-Showkampf im Jahr 1973.

Battle of the Sexes - Gegen jede Regel Großansicht
(Bild: Fox)
Verleih Fox
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2017
Regie Jonathan Dayton,
Valerie Faris
Darsteller Emma Stone, Steve Carell, Andrea Riseborough
Kinostart 23.11.2017
Einspielergebnis D € 163.650
Bes. (EDI) 27.732
Bes. (FFA) 27.832
Charthistory
Boxoffice USA $ 12.588.912
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Filmtrailer Video

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Der einstige Tennischamp Bobby Riggs, ein geborener Showman, der sich mit Wonne als "chauvinistisches Machoschwein" inszeniert, fordert 1973 die seinerzeit beste Tennisspielerin der Welt, Billie Jean King, zum Match heraus, um zu beweisen, das auch ein untrainierter, in die Jahre gekommener Mann jede Frau der Welt auf dem Court schlagen kann. King wird ihrerseits von ihrer Managerin zur Galionsfigur einer neuen Frauentennistour aufgebaut.

Verblüffende Komödie über einen berühmten Tennis-Showkampf im Jahr 1973, die das "Little Miss Sunshine"-Macherpaar Jonathan Dayton und Valerie Faris nach einem wunderbaren Drehbuch von Simon Beaufoy mit zwei wunderbaren Stars in Szene setzen: Steve Carell und Emma Stone in ihrer ersten Rolle nach ihrem Oscar-Triumph mit "La La Land". Mitreißender Publikumsfilm, dessen einzige Schwäche vielleicht die überheblichen Haltung ist. Man befindet sich nie wirklich im Jahr 1973, sondern blickt immer nur darauf, kopfschüttelnd und besserwissend.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Verblüffende Komödie über einen berühmten Tennis-Showkampf im Jahr 1973.

Tennis mag die "Sprache des Lebens" sprechen, wie Andre Agassi einst sagte, aber im Kino ist es ein bislang eher unterrepräsentierter Sport, was auch daran liegen mag, dass sich die auf dem Platz spontan entfaltende Dramatik schwer überzeugend in ein inszeniertes Medium übertragen lässt. Es sei denn, man findet einen Ansatz, von einem Match zu erzählen, das tatsächlich, noch einmal Agassi, "eine Miniatur des Lebens" ist. Wie "Battle of the Sexes". Dass im Mittelpunkt des neuen Films der "Little Miss Sunshine"-Macher Jonathan Dayton und Valerie Faris, die mit einem wunderbaren Drehbuch von Simon Beaufoy arbeiten, das er ursprünglich für Danny Boyle geschrieben hatte, ein Showkampf steht, mag bezeichnend sein, weil er eben wie das Kino ist, größer als das Leben.

Es geht also um den legendären "Zweikampf der Geschlechter", als der einstige Tennischamp Bobby Riggs, ein geborener Showman, der sich mit regelrechter Wonne als "chauvinistisches Machoschwein" inszenierte, 1973 die seinerzeit beste Tennisspielerin der Welt, Billie Jean King, zum Match herausforderte, um zu beweisen, das auch ein untrainierter, in die Jahre gekommener Mann jede Frau der Welt auf dem Court schlagen kann. Wie das Filmemacher-Ehepaar Faris und Dayton aus dieser Prämisse einen mitreißenden Publikumsfilm machen, das ist die große Kunst. Weil es zwar auch, aber eben nicht nur um Geschlechterkampf geht zu einer Zeit, als Feminismus und Gleichberechtigung zumindest in der breiten Öffentlichkeit ein eher noch milde belächeltes Konzept waren und kaum hinterfragt wurde, dass Männer ungleich besser bezahlt wurden als Frauen. Auf dieser Basis, die eine Geschichte, die vor 44 Jahren spielt, clever im Bewusstsein des Hier und Jetzt verankert, baut sich das liebevolle, immer verständnisvolle Porträt der beiden Protagonisten auf. Zunächst scheint klar, wem die Sympathie des Films gilt: Billie Jean King, gespielt von einer fast nicht wiederzuerkennenden Emma Stone in ihrer ersten Rolle nach ihrem Oscar-Triumph mit "La La Land", ist die Heldin, weil sie es ist, die mit den meisten Hindernissen konfrontiert ist.

Unterstützt von ihrer Managerin, flamboyant und Kette rauchend gespielt von Sarah Silverman, wird sie aufgebaut zur Galionsfigur einer neuen Frauentennistour, die sich von den männlichen Kollegen zu emanzipieren versucht, während sich die verheiratete Spielerin unerwartet in eine andere Frau verliebt und auch noch mit ihrer sexuellen Identität zu hadern hat. Ihr Gegenspieler Riggs, gespielt von dem immer wunderbaren Steve Carell, erscheint im Vergleich zunächst wie eine Karikatur, offenbart auf dem Weg zum Showdown aber eine ganz eigene Tragik, die ihm unerwartete Tiefe verleiht. Alle Knöpfe werden zur richtigen Zeit gedrückt, wie es sich für einen Crowdpleaser gehört, der weiß, dass der Weg in die Köpfe des Publikum nur über das Herz führt. Wenn "Battle of the Sexes" eine Schwäche hat, dann liegt das an seiner überheblichen Haltung. Man befindet sich nie wirklich im Jahr 1973, sondern blickt immer nur darauf, kopfschüttelnd und besserwissend. Dabei wäre das nicht nötig: Man muss nur in die Augen der Figuren sehen, und man weiß alles, was man wissen muss. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Fox
O-Titel Battle of the Sexes
Land / Jahr USA 2017
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen Fox Searchlight Pictures
Kinostart 23.11.2017
Laufzeit 122
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Einspielergebnis D € 163.650
Bes. (EDI) 27.732
Bes. (FFA) 27.832
Charthistory
USA-Start 22.09.2017, bei Fox Searchlight
Boxoffice USA $ 12.588.912
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.fox.de/battle-of-the-sexes
nach oben Cast & Crew
Produzenten Danny Boyle, Christian Colson, Robert Graf
Ausf. Co-Producer. Karen Ruth Getchell, Jeffrey Harlacker, Thomas Patrick Smith
Regie Jonathan Dayton, Valerie Faris
Drehbuch Simon Beaufoy
Darsteller Emma Stone, Steve Carell, Andrea Riseborough, Natalie Morales, Sarah Silverman, Bill Pullman, Alan Cumming, Elisabeth Shue, Eric Christian Olsen, Fred Armisen, Martha MacIsaac, Mickey Sumner
Kamera Linus Sandgren
Schnitt Pamela Martin
Musik Nicholas Britell
Produktionsdesign Judy Becker
Kostüme Mary Zophres
Casting Justine Baddeley, Kim Davis-Wagner
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Battle of the Sexes - Gegen jede Regel Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 6, 117 Min. Kauf
Battle of the Sexes - Gegen jede Regel Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 6, 122 Min. Kauf
Battle of the Sexes - Gegen jede Regel Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 6, 117 Min. Leih
Battle of the Sexes - Gegen jede Regel Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 6, 122 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Im Jahr 1973 ist Billie Jean King die erfolgreichste Tennisspielerin der Welt - und Aushängeschild des Frauentennis, das sich mit einer eigenen Tour vom von Machos dominierten Männertennis abkoppeln will und nach Gleichberechtigung strebt. Um sich über die Damen lustig zu machen, fordert der einstige und mittlerweile in die Jahre gekommene Wimbledon-Champ Bobby Riggs die Nummer eins der Frauen zum Schaukampf heraus - eine nicht ganz einfache Aufgabe, zumal sich die verheiratete King in eine Frau verliebt.

Basierend auf der legendären "Battle of the Sexes" am 20. September 1973, als Billie Jean King den Vorzeigemacho Bobby Riggs in seine Schranken wies, entwickelte das Erfolgsduo Valerie Faris und Jonathan Dayton ("Little Miss Sunshine") diese hinreißende Komödie. Einerseits geben sie ihren beiden Stars Emma Stone (unerkennbar als King) und Steve Carell Gelegenheit zu glänzen, andererseits nutzen sie die Geschichte, um im Look der Seventies kluge und doch immer unterhaltsame Kommentare zum Geschlechterkampf abzugeben.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Im Jahr 1973 fordert der einstige Wimbledon-Champ Bobby Riggs die Tennisspielerin Billie Jean King zum großen Schaukampf heraus. Anspielungsreiche Komödie im Look der Siebzigerjahre, die kluge Kommentare zum ewigen Kampf der Geschlechter abgibt.

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