Warner Bros. Pictures Germany
Programm
Batman Begins
| Verleih | Warner |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2005 |
| Regie | Christopher Nolan |
| Darsteller | Christian Bale, Sir Michael Caine, Liam Neeson |
| Kinostart | 16.06.2005 |
| Einspielergebnis D |
€ 5.608.914 Bes. (EDI) 877.712 Bes. (FFA) 881.569 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 205.197.285 Charthistory |
| Filmtrailer |
|
| Erstausstrahlung | 29.12.2008 (ZDF) |
- nach oben Inhalt & Info
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Jahrelang versucht Bruce Wayne sein Trauma, die Ermordung seiner Eltern, zu verdrängen, wird schließlich am Ende der Welt von seinem Mentor Ducard mit seinen Ängsten konfrontiert und zum Elitekämpfer ausgebildet. Über die Methoden von Ducards Organisation kommt es zum Bruch. Wayne flüchtet nach Gotham, findet die Aufgabe seines neuen Lebens. Als Batman erklärt er dem Verbrechen kompromisslos den Krieg.
Mit sorgfältiger Charakterisierung, einer von Schauspielern, nicht von Effekten getragenen Story und einem dramatischen, realitätsverhafteten Erzählton kommt frischer Wind ins Fledermaus-Franchise. Auch wenn im letzten Drittel das Gleichgewicht zur Action verlagert wird, bleibt der Bombast der Vergangenheit auf Augenblicke reduziert. Und Christian Bale ist als Batman, als "American Psycho", eine Offenbarung.
Quelle: Blickpunkt:Film
- nach oben Ausführliche Besprechung
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Endlich ist wieder Nacht. Acht Jahre nach der letzten Vorstellung von Joel Schumachers überproduziertem Actionzirkus ist der Schwarze Mann mit der gequälten Seele wieder zurück, um in Gotham City den Dreck von den Straßen zu fegen. Nicht alles ist wirklich neu in "Revenge Reloaded", aber dramatisch erzählt, eindrucksvoll visualisiert und mit der richtigen Dosis von Psychologie und Action ohne die Monotonie vergleichbarer Blockbuster inszeniert. Damit ist der Grundstein gelegt, dass die bisher verhaltene Resonanz deutscher Kinogänger (Tim Burtons Franchise-Ouvertüre ist mit 1,8 Millionen Zuschauern Champion), von neuer Euphorie abgelöst wird.
Mit "Batman Begins" vollendet Christopher Nolan seinen Aufstieg vom Indie-Geheimtipp ("Memento") zum Studioregisseur ("Insomnia - Schlaflos") und Big-Budget-Impressario, dem man auch die Wiederbelebung einer zu Grunde gerichteten Eventreihe anvertrauen kann. Auch wenn Nolan in den letzten Akten das Actionorchester voll besetzt und laut spielen lässt, korrigiert er viele der zuletzt begangenen Franchise-Fehler. Der Ton ist dramatisch, nie exzentrisch oder cartoonesk, die Bat-Bad-Guys sind wichtige Räder im Plotgetriebe, nicht aber Motoren, der Zwang zu absurden Onelinern ist ausgetrieben und von oft knackiger Rhetorik ersetzt, die visuelle Problemlösung ist häufig pragmatisch, womit digitale Ruckeloptik in den Bewegungen von Figuren oder Vehikeln kaum beobachtet wird. Darstellerische Souveränität garantiert die VIP-Veteranenbesetzung um Michael Caine (Butler Alfred), Morgan Freeman (Batmans Toymaker und Neo-Q) und Gary Oldman (Detective Gordon). Hinzu kommen Liam Neeson in einer seiner vielen Mentorrollen, eine engagierte Katie Holmes ("Dawsons' Creek") als Bruce Waynes zur Staatsanwältin gereifte Jugendfreundin sowie das irische Blauauge Cillian Murphy als dämonischer Psychiater Dr. Crane. Über all dieser Prominenz thront Christian Bale als Fürst der Finsternis - lässig als Partylöwe, intensiv als zornigster und damit bester Batman in der Fledermausgeschichte.
Das Drehbuch nimmt sich 50 Minuten Zeit, um eine Tour in Waynes Biografie und Seele zu unternehmen. Als Kind stürzt er in einen Brunnen, wird von Tausenden Fledermäusen, vor allem aber von der Ermordung seiner Eltern traumatisiert. Jahre später hat er das Verbrechen aus der Täterperspektive studiert, erregt im Knast in Bhutan das Interesse von Henri Ducard, wird von ihm zu einer furchtlosen Waffe geschmiedet, bis er sich gegen Ducards Boss und dessen Organisation wendet, die die Metropolen der Erde in Schutt und Asche legen will, um eine bessere, vom Schmutz befreite Welt zu errichten.
Nach dieser langen Exposition und einigen kurzen Kampfszenen kehrt Wayne nach Gotham zurück, taucht als Batman mit Blitz-Bewegungen spukartig auf, diszipliniert das Böse ökonomisch und effektiv. Nolan bleibt in den Fights immer nah am Mann, zieht selten das Bild auf, hat aber ein Auge für heroisches Posing, wie es zu diesem Comic unbedingt gehört. Katzenhaft kauert Bales Batman auf Balken, thront in einem von mehreren grandiosen Moneyshots vor der Silhouette Gothams. Wenig in Nolans Inszenierung ist opernhaft, sichtbar realitätsverhaftet ist sein Ansatz. So entstammen Batmans Outfit, sein Heldenspielzeug und sein panzerartiges Batmobil, das aussieht, als hätte der Mond-Buggy der NASA mit dem Stealth-Bomber der Air Force eine Liaison gehabt, der militärischen Forschung. Nolans Gotham ist ein Blick in die nahe Zukunft, in der die Kluft zwischen Armut und Reichtum noch größer wird und sich auch im Städtebild noch stärker manifestiert. Die zweite Hälfte des Films ist mit einer Autoverfolgungsjagd und der finalen Konfrontation auf einer Magnetbahn deutlich actionorientierter als die erste - was sich auch im Soundtrack spiegelt, den zunächst die Subtilität James Newton Howards, schließlich die Überwältigungsakustik von Hans Zimmer dominiert. Am Ende wird die Saat für die nächste Folge gesät, auf die man sich nach diesem Einstand freuen darf. Hier wird sich die Zukunft des Franchise zeigen, wenn man ohne das Fundament einer dramatischen Einführung und ohne den Actionbombast der Vergangenheit die Vollbeschäftigung Batmans erreichen muss. kob.
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Verleih Warner O-Titel Batman Begins Land / Jahr USA 2005 Kategorie Spielfilm Genre Action / Abenteuer Produktionsfirmen Warner Bros. Drehort London, England, Island, Chicago Drehzeit 02.03.2004 Kinostart 16.06.2005 Laufzeit 140 FSK ab 12 Jahre FBW-Prädikat Wertvoll Einspielergebnis D € 5.608.914
Bes. (EDI) 877.712
Bes. (FFA) 881.569
CharthistoryUSA-Start 15.06.2005, bei Warner Bros. Boxoffice USA $ 205.197.285 Filmtrailer
Web-Link http://batmanbegins.warnerbros.com/ http://www.batmanbegins-derfilm.de/ - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Emma Thomas, Charles Roven, Larry Franco Ausf. Produzenten Benjamin Melniker, Michael E. Uslan Regie Christopher Nolan Drehbuch David S. Goyer, Christopher Nolan Darsteller Christian Bale (Bruce Wayne/Batman), Sir Michael Caine (Alfred), Liam Neeson (Henri Ducard), Katie Holmes (Rachel Dawes), Gary Oldman (Jim Gordon), Cillian Murphy (Dr. Jonathan Crane), Tom Wilkinson (Carmine Falcone), Rutger Hauer (Mr. Earle), Ken Watanabe (Ra's Al Ghul), Mark Boone jr. (Flass), Linus Roache (Thomas Wayne), Morgan Freeman (Lucius Fox), Larry Holden (Finch), Gerard Murphy (Judge Faden), Colin McFarlane (Loeb), Sara Stewart (Martha Wayne), Gus Lewis (Bruce Wayne (age 8)), Richard Brake (Joe Chill), Rade Serbedzija (Obdachloser), Emma Lockhart (Rachel Dawes (age 8)), Christine Adams (Jessica), Catherine Porter (Blonde Reporterin), John Nolan (Fredericks), Karen David (Gerichtsreporterin), Jonathan D. Ellis (Gerichtsreporter), Tamer Hassan (Fadens Chauffeur) Kamera Wally Pfister Schnitt Lee Smith Musik Hans Zimmer, James Newton Howard Produktionsdesign Nathan Crowley Ton Peter Lindsay Kostüme Lindy Hemming Casting John Papsidera, Lucinda Syson - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score Hans Zimmer/James Newton Howard Batman Begins - nach oben Games zum Film
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Title Art System Vertrieb Batman Begins
Game PlayStation 2 Electronic Arts Batman Begins
Game Xbox Electronic Arts Batman Begins Game GameCube Electronic Arts Batman Begins Game Game Boy Advance Electronic Arts - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Nachdem der Industriellensohn Bruce Wayne die Ermordung seiner Eltern mit ansehen musste, begibt er sich zur Sinn- und Mördersuche nach Asien. Dort lässt er sich bei einer geheimen Organisation zur Kampfmaschine ausbilden, um bei der Rückkehr in den Moloch Gotham sein Alter Ego Batman zu enthüllen. Den Gequälten, Geknechteten und Ausgebeuteten steht nun ein neuer, furchtloser Beschützer zur Seite. Den Super-Bösewichten Dr. Jonathan Crane und Ra's Al Ghul droht ein gnadenloser Widersacher.
"Memento"-Regisseur Christopher Nolan verordnet dem geflügelten Mythos eine Frischzellenkur und steckt "American Psycho" Christian Bale ins schwarze Gummi-Outfit. Düster, spannend und eher anspruchsvoll gerät dieser beeindruckende Blick zurück zu den Anfängen des maskierten Retters, der sich eng an die Comic-Vorlagen Frank Millers hält. Hochkaräter Gary Oldman ("Harry Potter III") und Jungstar Katie Holmes ("Pieces of April") sorgen für zusätzliche Star-Power.
Quelle: mediabiz.de - nach oben FBW-Gutachten
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Kurztext:
Vorgeschichte und Wandlung von Bruce Wayne zu Batman sind Thema des aufwendig und sorgfältig gemachten 5. Films der Serie, der nicht nur auf Action und Materialschlachten setzt, sondern auch Wert auf die Entwicklung der Charaktere und Zwischentöne legt und damit auch das Genre weiterentwickelt.
Gutachten:
140 Minuten, das ist eine lange Zeit für einen action-betonten Film, aber Regisseur Christopher Nolan und seine Drehbuchautoren haben sich genügend einfallen lassen, um im fünften Film der Batman-Reihe Spannung, Tempo und Erzählfluß zu halten. Vor allem aber wecken sie Interesse an der Hauptfigur, hauchen einer scheinbar altbekannten Comic-Erfindung Leben und plausible Motive ein. Nachvollziehbar erzählt und wirkungsvoll inszeniert wird, wie aus dem Waisen Bruce Wayne ein Mann mit einer Mission wird, wie sich aus Verzweiflungs-, Rache- und Schuldgefühlen ein Charakter formt.
Christian Bale als Batman gibt eine formidable darstellerische Vorstellung. Obendrein versammelt der Film Darsteller wie Michael Caine, Liam Neeson, Gary Oldman, Rutger Hauer und Morgan Freeman. Eine wichtige Rolle spielen auch die Schauplätze, vor allem die Megastadt "Gotham". Viel perfektes Handwerk steckt in den Modellbauten, in der Hintergrundmalerei (matte painting), in der Ausstattung und in Batmans Ausrüstung. Die Tricks und Animationen sind technisch perfekt kombiniert. All die Effekte aber stehen zum weitesten Teil hinter dem Beziehungsgeschehen zurück. Der sorgfältig gestaltete Film kommt ohne allzu viel Gewalt aus, läßt Zeit zum Durchatmen, überrascht mit ironischen Momenten und mit manch witzigem Dialog. Sympathisch ist, daß der Superheld so menschlich bleibt - und voller blauer Flecken nach der ersten Einsatz-Nacht.Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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