Bad Santa
| Verleih | Columbia TriStar |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2003 |
| Regie | Terry Zwigoff |
| Darsteller | Billy Bob Thornton, Tony Cox, Lauren Graham |
| Kinostart | 18.11.2004 |
| Einspielergebnis D |
€ 946.975 Bes. (EDI) 163.407 Bes. (FFA) 164.798 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 59.936.060 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Kurz vor Weihnachten pilgern fröhliche Menschen in die lokalen Einkaufzentren, um Geschenke für ihre Lieben zu finden. Zwei Betrüger, getarnt als Nikolaus und Elfe, wollen die Gelegenheit, nutzen, um die Kundschaft auszurauben. Doch der perfekt ausgeklügelte Plan gerät ins Stottern, als ihnen ein gewitzter Achtjähriger die wahre Bedeutung des Weihnachtsfest erklärt.
Independent-Starregisseur Terry Zwigoff ("Crumb", "Ghost World") inszenierte eine Produktion von Joel und Ethan Coens KL Line - eine tiefschwarze, verrückte Weihnachtskomödie, in der Billy Bob Thornton neben Komiker Bernie Mac ("Drei Engel für Charlie - Volle Power") ganz neue Seiten zeigt. Die Coen-Brüder verliehen auch dem Drehbuch von John Requa und Glenn Ficarra ("Looney Tunes: Back in Action") den letzten schrägen Schliff.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Wem nach hartgesottenen Kontrastprogramm zur traditionellen Weihnachtsunterhaltung zu Mute ist, der liegt mit der pechschwarz-profanen Satire von Kultregisseur Terry Zwigoff ("Crumb", "Ghost World") richtig. Billy Bob Thornton mimt einen alljährlich anderswo tätigen Kaufhaus-Weihnachtsmann, der dies in Zusammenarbeit mit seinem kleinwüchsigen Elfen-Partner als Tarnung benutzt, um so ungehindert die Geldschränke seiner Arbeitgeber leer zu räumen. Einer dieser Manager wird vom unlängst verstorbenen John Ritter verkörpert, dem der Film auch gewidmet ist.
Bereits innerhalb der ersten fünf Minuten vollbringt es Thorntons Figur Willie, im Off-Kommentar sein von Kindheit an verkorkstes Leben zu skizzieren, sich im Suff zu übergeben, sich vollzupinkeln und eine ganze Litanei von nicht allzu jugendfreien Schimpftiraden vom Stapel zu lassen. So ist es ein Wunder, dass es der dauerzugedröhnte und übellaunige Alkoholiker anschließend schafft, den vorgesehenen Safe zu knacken. Der Handlungsfaden wird ein Jahr später aufgegriffen, als sein ständig meckernder und zur Vernunft ratender Partner Marcus (die schwarze Ausgabe von Mini-Me: Tony Cox aus "Friday") ihn nach Phoenix beordert. Willie ist noch tiefer abgesackt und raucht, säuft und flucht, was das Zeug hält. Rücksichtslos pöbelt er kleine Kinder an, die ihm in seiner Funktion als Weihnachtsmann ihre Geschenkwünsche anvertrauen, und ruft mit seinem zügellosen Verhalten, das gelegentlichen Analsex mit Kundinnen in den Umkleidekabinen umfasst, das Misstrauen des puritanischen Kaufhausmanagers (Ritter in seiner letzten Filmrolle) hervor. Er beauftragt den Kaufhausdetektiv (Komiker Bernie Mac zieht seine gewohnte großartige Kulleraugen-Masche durch) ein Auge auf den Bad Santa zu werfen. Weitere Figuren umfassen eine junge Kneipenbedienung, die mit Willie ihren Santa-Sex-Fetisch mehrfach auslebt, und einen bis zur Schmerzgrenze naiven, übergewichtigen Achtjährigen , in dessen Haus sich Willie kurzerhand einnistet. Die senile Großmutter des Jungen hat dagegen nichts einzuwenden, womit man an dieser Stelle noch ein paar Alzheimer-Witze reißen kann. Zunächst nutzt Willie den Jungen brutal aus, doch letztlich - wohl um die gnadenlose Breitseite aus exzessiver Vulgarität mit einem positiven Aspekt zu entschärfen - bahnt sich zwischen ihm und dem ebenso bemitleidenswerten wie enervierenden Kid (der Verdacht drängt sich auf, dass Zwickoff hier persönliche Erfahrungen verarbeitet) eine Freundschaft an. Doch beim geplanten Coup kommt es zu unerwarteten Komplikationen.
Interessant ist die Soundtrack-Zusammenstellung dieses bereits im Vorfeld hieß diskutierten Films (angeblich zeigte sich Mutterfirma Disney nicht allzu begeistert von der Miramax-Produktion), die klassische Musik und bewährte Weihnachtslieder mischt und somit ein akkustisches Gegengewicht zum starken Tobak der von den "Cats & Dogs"-Drehbuchautoren verfassten Story bildet. Thornton erweist sich als Perfektbesetzung für den missmutigen Misanthropen, wie es sich die ausführenden Produzenten Joel und Ethan Coen wohl nicht besser hätten wünschen können. Dank der aggressiven Exzessivität wird sich allemal eine Kultnische für diese tabulose "Weihnachtskomödie" finden. ara.
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Verleih Columbia Tristar O-Titel Bad Santa Land / Jahr USA 2003 Kategorie Spielfilm Genre Komödie Produktionsfirmen Triptych Pictures Drehort Los Angeles Drehzeit 08.07.2002 Kinostart 18.11.2004 Laufzeit 92 FSK ab 12 Jahre Bildformat 1:1,85/Widescreen Tonformat Dolby-SRD/SDDS Einspielergebnis D € 946.975
Bes. (EDI) 163.407
Bes. (FFA) 164.798
CharthistoryUSA-Start 28.11.2003, bei Miramax Boxoffice USA $ 59.936.060 Filmtrailer
Web-Link http://www.badsanta-derfilm.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten John Cameron, Sarah Aubrey, Bob Weinstein Koproduzenten David Crockett Ausf. Produzenten Ethan Coen, Joel Coen Ausf. Co-Producer. Harvey Weinstein, Brad Weston Regie Terry Zwigoff Drehbuch Glenn Ficarra, John Requa Darsteller Billy Bob Thornton (Willie T. Stokes), Tony Cox (Marcus), Lauren Graham (Sue), Brett Kelly (Das Kind), Lauren Tom (Lois), Bernie Mac (Gin), John Ritter (Bob Chipeska), Ajay Naidu (Inder), Alex Borstein (Mutter mit Foto), Tom McGowan (Harrison), Cloris Leachman (Großmutter) Kamera Jamie Anderson Schnitt Robert Hoffman Musik David Kitay Produktionsdesign Sharon Seymour, Peter Borck Ton Mark Weingarten, Lee Orloff Kostüme Wendy Chuck Casting Mary Vernieu, Felicia Fasano - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Bad Santa (Extended Version) Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) Blu-ray Disc, ab 16, 99 Min. Kauf Bad Santa (Extended Version) Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) UMD, ab 16, 100 Min. Kauf Bad Santa (Extended Version) Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 16, 95 Min. Kauf Bad Santa (Extended Version) Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 16, 95 Min. Leih Enthalten in:
Best of Hollywood - 2 Movie Collector's Pack: Bad Santa / Lifesavers - Die LebensretteSony Pictures Home Entertainment (
DVD, ab 16, 188 Min.
Kauf
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Jedes Jahr um die Weihnachtszeit wird es dem versoffenen Tunichtgut Willie ganz warm ums Herz. Dann nämlich verkleidet er sich als Santa Claus, um zusammen mit seinem als Elf getarnten Partner Marcus in überfüllten Kaufhäusern auf Diebestour zu gehen. Auch in diesem Jahr platziert sich der pöbelnde Asoziale mit seinem missgelaunten Komplizen wieder an vorderster "Ho Ho Ho!"-Front und nimmt sogleich einen dicken Achtjährigen aus wie eine Weihnachtsgans. Doch der nervige Junge erteilt dem widerlichen Duo eine gehörige Lektion.
"Ghost World"-Regisseur Terry Zwigoff rekrutiert mit dem "Man Who Wasn't There" Billy Bob Thornton den fiesesten Santa der Filmgeschichte. Rülpsend und fluchend liefert sich dieser mit "Ich, beide & sie"-Darsteller Tony Cox wunderbare Schimpfduelle, flankiert von Komiker Bernie Mac und John Ritter in seiner letzten Kinorolle. Zusammen sind sie die Idealbesetzung des von den Coen-Brüdern ausführend produzierten und mit wertvollen Drehbuchtipps versehenen Werks. Gnadenloser Humor, unbedingt kultverdächtig.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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