Twentieth Century Fox of Germany
Programm
Avatar - Aufbruch nach Pandora
| Verleih | Fox |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2009 |
| Regie | James Cameron |
| Darsteller | Sam Worthington, Zoe Saldana, Sigourney Weaver |
| Kinostart | 17.12.2009 |
| Einspielergebnis D |
€ 114.009.267 Bes. (EDI) 11.232.276 Bes. (FFA) 11.278.980 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 760.505.847 Charthistory |
| Filmtrailer |
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| Erstausstrahlung | 08.04.2012 (RTL) |
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Titel Land/Jahr Auftraggeber/Sender Produktionsfirma Avatar - Aufbruch nach Pandora (Erweiterte Fassung) USA 2009-2010 Lightstorm Entertainment Inc - nach oben Inhalt & Info
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Auf der Suche nach neuen Ressourcen stoßen die Menschen im 22. Jahrhundert auf den Planeten Pandora, der von den Na'vi bevölkert wird, drei Meter großen Lebewesen mit blauer Haut. Da Menschen auf dem Planeten nicht atmen können, kommen Avatare zum Einsatz: Ersatzlebewesen in Na'vi-Form, die von ihren Besitzern gesteuert werden. Der querschnittsgelähmte Marine Jake Sully wird für das Programm ausgewählt. Er lernt die Na'vi Neytiri kennen und lieben und findet sich im Kreuzfeuer eines Krieges zwischen Menschen und Na'vi, die ihren Planeten verteidigen.
Zwölf Jahre, nachdem er mit "Titanic" den umsatzträchtigsten Film aller Zeiten gestellt hat, kehrt James Cameron wieder zurück ins Kino, mit einem weiteren gewaltigen Unterfangen, das die Grenzen des filmisch Machbaren auslotet (und 3-D als Filmtechnologie der Zukunft etablieren soll). Inhaltlich steht "Avatar" mit seiner kritischen Aussage über die Zerstörungswut des Militärs und der Weisheit außerirdischer Wesen dem 20 Jahre alten "Abyss" am nächsten, visuell spielt der mit Sam Worthington und Zoe Saldana besetzte Film in einer völlig neuen Liga.
Quelle: Blickpunkt:Film
- nach oben Ausführliche Besprechung
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Zwölf Jahre mussten verstreichen nach "Titanic" bis zu James Camerons Rückkehr zum Spielfilm. Viereinhalb Jahre davon hat er in "Avatar" gesteckt, ein perfektes Science-Fiction-Abenteuer, das eine neue Welt aus dem Boden stampft und wie erhofft Maßstäbe setzt.
"Avatar" beginnt mit zwei Augen, die sich öffnen. Zweieinhalb Stunden später werden sich die Augen der selben Figur erneut öffnen. Was Jake Sully, gespielt von dem charismatischen Australier Sam Worthington, dazwischen gesehen und erlebt hat, hat ihn von Grund auf verändert: Am Schluss des Films sieht er die Welt buchstäblich mit anderen Augen. Und das Publikum mit ihm, für das Jake Sully selbst die Aufgabe eines Avatars übernimmt: Seine Entdeckungsreise auf dem Planeten Pandora ist es, die einen James Cameron hautnah miterleben lässt, sein Kennenlernen der Kultur der eingeborenen Na'vi, blauhäutige und drei Meter große Wesen, die in perfekter Harmonie mit ihrer Umwelt leben, und schließlich seine Erkenntnis, dass diese Welt gegen alle Widerstände zu erhalten ist - auch wenn er sich damit gegen die Menschen stellt, die nach Pandora gekommen sind, um den Planeten rücksichtslos zu roden.
Der Film hat keine Zeit zu verlieren, beginnt bereits mitten im Weltraum, alle nötigen Hintergrundinformationen zur Hauptfigur liefert ein hartgesottener Off-Kommentar im Stil von "Apocalypse Now". Sully ist ein desillusionierter ehemaliger Marine im Jahr 2154, der seit einem Einsatz gelähmt und seines Lebenswillens beraubt ist. Weil sein Bruder, ein ausgebildeter und gut vorbereiteter Wissenschaftler, überraschend verstorben ist, soll er dessen Stelle im Avatar-Programm der mit allen Wassern gewaschenen Dr. Grace Augustine auf Pandora einnehmen. Er besitzt das identische Genom und kann dessen Avatar, ein für viel Geld entwickeltes Wesen mit dem Äußeren eines Na'vi, aber der Seele eines Menschen, direkt übernehmen: Mit einem Avatar kann man sich frei auf dem für Menschen unbewohnbaren Planeten bewegen und atmen. Mit der Unbeschwertheit und Naivität eines Kindes tritt Sully in diese neue Welt, die sich für ihn als Wunderland entpuppt, während er hinter den Kulissen zum Spielball unterschiedlicher Interessen wird. Dem Idealismus von Dr. Augustine, die Schulen auf Pandora gebaut und zarte Bande mit den Na'vi und ihrer komplexen Kultur geknüpft hat, steht der eiskalte Kapitalismus des abgewichsten Industriellen Selfridge (sic!) und der Pragmatismus des Betonkopfs Col. Quaritch entgegen, die ihrerseits Sully instrumentalisieren wollen, um Pandora noch rücksichtsloser ausbeuten zu können.
Ob man die nun folgende Geschichte nun als simpel oder klassisch bezeichnet, spielt keine Rolle. Wer gut ist, bleibt gut, wer böse ist, bleibt böse. Die Story schlägt keine Haken, hält keinen deus ex machina bereit, ist nicht aufgeblasener als nötig. Es ist die Geschichte, die schon in "Lawrence von Arabien", "Der mit dem Wolf tanzt" oder auch "Gorillas im Nebel" (Sigourney Weaver wiederholt als Dr. Augustine ihre Rolle der Dian Fossey) als großes Kino erzählt wurde, vom Fremden im fremden Land, der sich erst selbst finden kann, nachdem er sich für die andere Welt öffnet. Die Erweckung des Jake Sully, sein von Szene zu Szene wachsender Respekt für die Lebensweise der Na'vi und seine Liebe zur stolzen Kriegerin Neytiri (Zoe Saldana als anmutige Sarah Connor in Blau) bilden den Rahmen für ein Eintauchen in Bilderwelten, die man in dieser Form noch nicht gesehen hat: Cameron, bekannt für seine monochromen, düsteren Farbpaletten, hält eine unerhörte Explosion der Farben bereit, ein bis ins letzte Detail ausgetüfteltes Ökosystem, Flora und Fauna, inspiriert von seinen zahlreichen Unterwasserreisen, die einen staunen lassen, wie man beim ersten Anblick der Dinosaurier in "Jurassic Park" staunte - verstärkt noch von der beachtlichen 3-D-Arbeit, die mit großem Feingefühl und sehr akzentuiert eingesetzt wird. Unweigerlich steuert die Handlung auf die Vertreibung aus dem Paradies zu, manifestiert in der Zerstörung des gewaltigen Lebensbaums der Na'vi. Parallelen lassen sich entdecken zu Terrence Malicks "The New World", auch wenn der sich die Perspektive der Natur zu Eigen macht, während Camerons Blick der des bekehrten Technokraten ist. Sein entscheidendes Motiv aus "Titanic" arbeitet er noch stärker heraus: die tragische Hybris des Menschen und die Fehlbarkeit des technologischen Fortschritts - eine humanistische Botschaft, eingebettet in einen Film, der selbst technologisch nicht fortgeschrittener sein könnte. Und kaum unterhaltsamer, kaum spektakulärer: Wenn die Na'vi unter Führung Sullys zum letzten Halali blasen und inmitten schwebender Berge die überlegene Flotte der Armee mit Pfeil und Bogen attackieren, zieht der Filmemacher alle Register seines Könnens als bester Actionregisseur der Welt, verdichten sich die Versatzstücke der Handlung zu einem entscheidenden Duell, das wie ein fernes Echo der finalen Konfrontation von "Aliens - Die Rückkehr" anmutet.
Überhaupt klingen die entscheidenden Motive und Themen aus den bisherigen Filmen Camerons an, werden variiert, zitiert, neu arrangiert. Er stellt sie in den Dienst einer beeindruckenden Arbeit, für wenigstens 250 Mio. Dollar großteils aus dem Nichts aus dem Boden gestampft, wie man sie nicht alle Tage im Kino zu sehen bekommt. Nicht jede Szene ist ein Volltreffer. Die Bilder, mit denen Cameron die tiefe Spiritualität der Na'vi verdeutlicht, schrammen haarscharf am Eso-Kitsch vorbei, an das Design der Na'vi und vor allem Sullys Avatar muss man sich gewöhnen. Aber in seiner Gesamtheit entfaltet sich "Avatar" als Werk aus einem Guss, in dem sich Bilder, Farben, Ideen und 3-D zu einem großen Ganzen formen, das die Grenzen des filmisch Machbaren noch einmal verrückt und doch nur eines sein will: große Unterhaltung, zweieinhalb Stunden lang und doch zu kurz, die ihrem Publikum die Augen öffnet. Und bei einem bleibt, auch wenn man sie geschlossen hält. ts.
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Verleih Fox O-Titel Avatar Alternativ-/Arbeitstitel Project 880 (AT) / James Cameron's Avatar Land / Jahr USA 2009 Kategorie Spielfilm Genre Science Fiction / Abenteuer Produktionsfirmen Lightstorm Entertainment Inc Kinostart 17.12.2009 Laufzeit 161 FSK ab 12 Jahre Bildformat Digital 3D Einspielergebnis D € 114.009.267
Bes. (EDI) 11.232.276
Bes. (FFA) 11.278.980
CharthistoryUSA-Start 18.12.2009, bei 20th Century Fox Boxoffice USA $ 760.505.847 Filmtrailer
Web-Link http://www.avatar-derfilm.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten James Cameron, Jon Landau Ausf. Produzent Colin Wilson Regie James Cameron Drehbuch James Cameron Darsteller Sam Worthington (Jake Sully), Zoe Saldana (Neytiri), Sigourney Weaver (Dr. Grace Augustine), Stephen Lang (Colonel Quaritch), Michelle Rodriguez (Trudy), Giovanni Ribisi (Selfridge), Joel Moore (Norm), CCH Pounder (Mo'at), Wes Studi (Eytukan), Laz Alonso (Tsu'Tey) Kamera Mauro Fiore Schnitt John Refoua, James Cameron, Stephen Rivkin Musik James Horner Produktionsdesign Rick Carter, Rob Stromberg, Kim Sinclair (leitender Art Director), Andrew L. Jones Kostüme Deborah Lynn Scott Animation Richard Baneham Effekte Joe Letteri, Stephen Rosenbaum, Andy Jones Casting Mali Finn - nach oben Filmpreise
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Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person 21. DIVA - Der Deutsche Entertainment Preis 2011, München, 25.01.2011 Der Deutsche Kinopreis 2010 21. DIVA - Der Deutsche Entertainment Preis 2011, München, 25.01.2011 Der Deutsche Videopreis 2010 11. Video Champion 2010, München, 19.10.2010 Publikumspreis 82. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2009, Los Angeles, 07.03.2010 Beste Ausstattung Rick Carter, Rob Stromberg, Kim Sinclair 82. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2009, Los Angeles, 07.03.2010 Beste Kamera Mauro Fiore 82. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2009, Los Angeles, 07.03.2010 Beste Visual Effects Joe Letteri, Stephen Rosenbaum, Andy Jones 82. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2009, Los Angeles, 07.03.2010 Beste Visual Effects Richard Baneham 63. British Academy Awards 2010, London, 21.02.2010 Beste Ausstattung Rick Carter, Rob Stromberg, Kim Sinclair 63. British Academy Awards 2010, London, 21.02.2010 Beste Visual Effects Joe Letteri, Stephen Rosenbaum 63. British Academy Awards 2010, London, 21.02.2010 Beste Visual Effects Andrew L. Jones 63. British Academy Awards 2010, London, 21.02.2010 Beste Visual Effects Richard Baneham 67. Golden Globe 2010, Los Angeles, 17.01.2010 Beste Regie James Cameron 67. Golden Globe 2010, Los Angeles, 17.01.2010 Bester Film (Drama) Bogey - Box Office Germany Award 2009, München 1000 Bes. pro Kopie am Startwochenende in der 3-D-Auswertung Bogey - Box Office Germany Award 2010, München Titan - 10 Mio. Besucher in 100 Tagen - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score Diverse Avatar - The Score - nach oben Games zum Film
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Auf der Suche nach neuen Ressourcen stoßen die Menschen im 22. Jahrhundert auf den Planeten Pandora, der von den Na'vi bevölkert wird, drei Meter großen blauhäutigen Humanoiden. Da Menschen auf Pandora nicht atmen können, kommen Avatare zum Einsatz: Ersatzlebewesen aus der Retorte in Na'vi-Form, die von ihren Besitzern gesteuert werden. Der gelähmte Marinesoldat Jake Sully wird für das Programm ausgewählt. Er lernt die Na'vi Neytiri kennen und lieben und findet sich im Kreuzfeuer eines Krieges zwischen Menschen und Na'vi.
Zwölf Jahre nach "Titanic" kehrte James Cameron wieder zurück ins Kino, mit einem weiteren gewaltigen Unterfangen, das die Grenzen des filmisch Machbaren auslotet. Inhaltlich steht "Avatar" mit seiner kritischen Aussage über die Zerstörungswut des Militärs und der Weisheit außerirdischer Wesen dem 20 Jahre zuvor entstandenen "Abyss" am nächsten, visuell spielt der mit Sam Worthington und Zoe Saldana besetzte Film in einer völlig neuen Liga - was sich prompt in einem weltweiten Kinoeinspiel von über 2,6 Mrd. Dollar niederschlug.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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