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Asterix und die Wikinger

Achtes Zeichentrickabenteuer von Asterix und Obelix, die sich kulturell und kämpferisch mit Furcht erregenden Nordmännern austauschen.

Asterix und die Wikinger Großansicht
(Bild: Universum (Buena Vista))
Verleih Universum Film (Buena Vista)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Frankreich, Dänemark 2006
Regie Stefan Fjeldmark,
Jesper Møller
Kinostart 11.05.2006
Einspielergebnis D € 3.140.219
Bes. (EDI) 621.781
Bes. (FFA) 641.525
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 27.12.2008 (RTL)

nach oben Inhalt & Info

Weil Angst Flügel verleihen soll, brechen die Wikinger nach Gallien auf. Dort wollen sie die Furcht und damit das Fliegen lernen. Im Neffen von Majestix entdecken die Nordmänner ihren Großmeister der Angst und entführen ihn. Verfolgt von Asterix und Obelix, die keine Ahnung haben, wie heldenhaft ihr bisher softer Ex-Schützling sein kann, wenn er um die Liebe einer Wikingertochter kämpfen muss.

Nach den zwei Realfilmen mit Depardieu und Clavier feiern Uderzo & Goscinnys Comichelden ihr Zeichentrick-Comeback. Das achte animierte Abenteuer spinnt eine harmlos-sympathische Geschichte, in der die wichtigsten Standards der Galliersaga eingearbeitet sind. Auch wenn man sich Figuren und Story frecher und origineller vorstellen könnte, wird dem Retro-Charme der Comics Rechnung getragen.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Nach zwei erfolgreichen Realverfilmungen geben sich René Goscinnys und Albert Uderzos Kultgallier ein weiteres Mal animiert, um schrecklichen Nordmännern das Fürchten zu lehren.

Mit einem Budget von 22 Millionen Euro stößt dieses französisch-dänische Projekt in die Produktionslücke nach den beiden Spielfilmen mit Asterix & Obelix und vor dem dritten Abenteuer, das 2007 seine Premiere haben soll. Technisch trotzt die Produktion dem CGI-Trend, spiegelt den Widerstand Kleinbonums gegen das mächtige Rom, vertraut traditionellen Animationstechniken, die nur in ausgewählten Passagen digitale Unterstützung erfahren. Für die Inszenierung, die sich dem Stil und dem Retro-Charme der Vorlagen verpflichtet hat, gewann man die Dänen Stefan Fjeldmark und Jesper Moller, die 2001 mit "Hilfe, ich bin ein Fisch" einen Überraschungshit landen konnten. Mit einigen Updates zur Popkultur und Kommunikationstechnik bildet der Band "Asterix und die Normannen" das Plotgerüst für diese insgesamte achte Zeichentrickadaption. Völkerverständigung, Frühfeminismus und Toleranz (Ausnahme: Vokalquäler Troubadix) sind die zentralen Themen dieses Films, der mit einer Pythonesk-absurden Prämisse an den Start geht. Die sieggewohnten Wikinger sind sauer, weil ihnen ein menschliches, ihnen allerdings unbekanntes Persönlichkeitsmerkmal den Spaß verdirbt. Wann immer auch sie Landstriche oder Siedlungen verwüsten wollen, sind die Bewohner bereits ausgeflogen. Aus der Phrase, dass Angst Flügel verleiht, leitet Wikingerchef Maulaf eine zwingende Reaktion ab. Wenn also auch Wikinger fliegen können wollen, müssen sie Furcht lernen. Dummerweise glauben sie den Großmeister dieser Kunst kontinentaleuropäisch in Gallien zu finden. Ausgerechnet in Grautvornix, den verweichlichten Neffen von Majestix, den Asterix und Obelix zum Helden trimmen sollen, erkennen sie ihren Guru und entführen ihn in den hohen Norden. Gut nur, dass die renitente, selbstbewusste Tochter des Clanchefs auf den schlaksigen Sonderling steht, der vielleicht nicht beim Treten, dafür aber beim Tanzen seinen Mann steht. Ganz im Sinne der Vorlagen ist die Story kindgerecht einfach gehalten. Abgesehen von einem machthungrigen intriganten Seher und seinem geistig schlichten, aber muskulösen Sohn Olaf gibt es keinen Bedrohungsfaktor. Das mögen Römer und Piraten natürlich ganz anders sehen, die routinemäßig von den Galliern verdroschen werden - wie auch andere Standards wie Wildschweinjagd, Hinkelsteinschleppen, Zaubertrankeinnahme und Dorffeten abgehakt werden. Auch wenn mit der Brieftaube SMS-ix ein moderner Gag eingebaut wurde, hätte man sich dieses Abenteuer durchaus noch origineller und frecher vorstellen können, um auch die ältere Jugend erreichen zu können, der Synchronsprecher wie Smudo, Christian Tramitz und Nora Tschirner wohl am meisten bedeuten. So bleibt situationskomisch der tumbe Titan Olaf die ergiebigste Figur des Films, dem Götz Otto den richtigen Ton, Sprachrythmus und Hirnhaushalt in die Stimme legt. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Universum Film (Buena Vista)
O-Titel Astérix et les Vikings
Alternativ-/Arbeitstitel Asterix and the Vikings
Land / Jahr Frankreich/Dänemark 2006
Kategorie Spielfilm
Genre Trickfilm / Abenteuer
Produktionsfirmen M6 (F), A Film (DK)
Kinostart 11.05.2006
Laufzeit 79
FSK ab 6 Jahre
Einspielergebnis D € 3.140.219
Bes. (EDI) 621.781
Bes. (FFA) 641.525
Charthistory
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.asterix-und-die-wikinger.de/
nach oben Cast & Crew
Produzenten Thomas Valentin
Ausf. Produzent Natalie Altmann
Regie Stefan Fjeldmark, Jesper Møller
Drehbuch Jean-Luc Goossens, Stefan Fjeldmark
Buchvorlage René Goscinny, Albert Uderzo
Sprecher D Christian Tramitz (Asterix), Tilo Schmitz (Obelix), Smudo (Grautvornix), Nora Tschirner (Abba), Götz Otto (Olaf), Dieter Hallervorden (Kryptogaf)
Musik Alexandre Azaria
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Asterix und die Wikinger Universum Film Blu-ray Disc, ab 6, 79 Min. Kauf
Asterix und die Wikinger Universum Film DVD, ab 6, 76 Min. Kauf
Asterix und die Wikinger Universum Film DVD, ab 6, 76 Min. Leih
Enthalten in:
Asterix - Collection 2 (4 DVDs)
Nicht lieferbar
STUDIOCANAL Home Entertainment
DVD, ab 6, 233 Min.
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Grautvornix, der verweichlichte Neffe von Majestix, soll von Asterix und Obelix zum Mann gemacht werden. Doch bevor das Zaubertrank-Duo seinen Auftrag zu erfüllen vermag, wird das Weichei von Wikingern entführt. Grund: Die Nordmänner glauben, dass Angst Flügel verleiht. Also haben sie den Feigling gekidnappt, damit dieser sie in Sachen Angsthaben unterrichtet. Dabei wird jedoch von allen Parteien übersehen, dass so ein Softie ungeheure Energien entwickelt kann, wenn es darum geht, das Herz einer Wikingertochter zu gewinnen.

Nach zwei Realfilmen feiern Albert Uderzos und René Goscinnys unsterbliche Helden ein Zeichentrick-Comeback. Fürs achte Animationsabenteuer adaptierte der Däne Stefan Fjeldmark ("Terkel in Trouble") den Band "Asterix und die Normannen". Obwohl das Ergebnis weder in punkto Originalität noch Spannung wirklich überzeugt, kommen alle Gallier-Freunde wegen des Wiedererkennungscharakters dennoch voll auf ihre Kosten - trotz (oder vielleicht sogar wegen) moderner Gags wie beispielsweise der Brieftaube SMS-ix.

Quelle: mediabiz.de

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