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Arrival

Faszinierender Science-Fiction-Film über eine Sprachwissenschaftlerin, die die Kommunikation auf der Erde gelandeter Außerirdischer entschlüsseln soll.

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(Bild: Sony Pictures)
Verleih Sony Pictures
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2016
Regie Denis Villeneuve
Darsteller Amy Adams, Jeremy Renner, Forest Whitaker
Kinostart 24.11.2016
Einspielergebnis D € 5.444.674
Bes. (EDI) 658.318
Bes. (FFA) 658.911
Charthistory
Boxoffice USA $ 100.501.349
Charthistory
Filmtrailer Video

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Außerirdische landen an zwölf Stellen auf der Erde und lassen ihre Raumschiffe über dem Boden schweben. Die Sprachwissenschaftlerin Dr. Louise Brooks wird vom Militär geholt, um die Sprache der Aliens zu entschlüsseln und herauszufinden, ob sie in friedlicher Absicht gekommen sind. Alsbald wird ihre Arbeit zum Rennen gegen die Zeit: Andernorts befürchtet man, die Invasoren könnten versuchen, einen Weltkrieg vom Zaun zu brechen. Verzweifelt versucht Louise, dem lauter werdenden Säbelrasseln entgegen zu wirken.

Basierend auf der Kurzgeschichte "Story of Your Life", hat Denis Villeneuve einen Science-Fiction-Film geschaffen, der die Spannungsschraube kontinuierlich anzieht, während er seine Geschichte im Grunde wie ein Stück Denksport ausbreitet. Amy Adams ist die ideale Hauptdarstellerin für diese ernste Variation von "Unheimliche Begegnung der dritten Art", die das Publikum zwingt, die Welt mit anderen Augen zu sehen: Hinter dem ersten Kontakt mit einer anderen Welt verbirgt sich eine zutiefst menschliche und emotionale Wahrheit.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Faszinierender Science-Fiction-Film über eine Sprachwissenschaftlerin, die die Kommunikation auf der Erde gelandeter Außerirdischer entschlüsseln soll.

Die bloße Tatsache, dass der neue Film von Denis Villeneuve mit den Arbeiten von Terrence Malick sowie Stanley Kubrick - zwei Filmemacher, die abgesehen von ihrer Brillanz unterschiedlicher nicht sein könnten - verglichen wird, unterstreicht, dass der erste Ausflug des eigenwilligen kanadischen Filmemachers ins Science-Fiction-Genre eine nicht ganz leicht zu knackende Nuss ist: Der zerebrale Gegenentwurf zu "Independence Day", in dem Roland Emmerich ebenfalls die Raumschiffe Außerirdischer regungslos und übermächtig unmittelbar über der Erde schweben ließ, aber aus deren feindseliger Absicht nie einen Hehl machte, greift letztlich die Grundidee von Robert Wises "Der Tag, an dem die Erde stillstand" auf, wobei es vordergründig erst einmal um die Kontaktaufnahme als solche geht, um Kommunikation, um die Entschlüsselung von Sprache und, in je tiefere Schichten sich die Geschichte vorarbeitet, darum, wie Sprache Wahrnehmung und Denken steuert. Das sind heftige Themen für einen Hollywood-Film, der das Schlimmste von seinem Publikum einfordert, was sich ein Studio-Executive vorstellen kann: "Arrival" ruft dazu auf, sich gedanklich aktiv zu beteiligen. Ein Film zum Mitdenken. Und das ist ganz wunderbar, zumal Villeneuve es seinem Zuschauer leicht macht, sich in der Story zurecht zu finden. Basierend auf der Kurzgeschichte "Story of Your Life" von Ted Chiang, rückt der Regisseur nach "Sicario" erneut eine intelligente Frau in den Mittelpunkt. Die begnadete Sprachwissenschaftlerin Dr. Louise Banks, gespielt von der herausragenden Amy Adams, ist allerdings nicht Spielball höherer Mächte wie Emily Blunt in dem Drogenthriller aus dem Jahr 2015. Obwohl auch hier in einem nicht ganz überzeugenden Handlungselement der Weltfrieden auf dem Spiel steht, ist Banks der entscheidende Aktivposten. In den ersten Szenen des Films erfahren wir, dass sie miterleben musste, wie ihre geliebte Tochter als Teenager an einer unheilbaren Krankheit starb. Für Trauer ist allerdings nicht viel Zeit, als sie vom Militär gemeinsam mit dem Wissenschaftlerkollegen Donnelly - grundsolide als Sekundant: Jeremy Renner - auserkoren wird, Kontakt mit den Außerirdischen im Inneren von deren Raumschiff aufzunehmen. In einer bravourösen Szene hebt Villeneuve mit Hilfe seines begabten Kameramannes Bradford Young ("A Most Violent Year") Schwerkraft und die für uns geltenden Gesetze der Logik auf. Das sieht nicht nur irre aus, sondern ist auch ein Fingerzeig, dass man im Verlauf der Handlung seinen Verstand öffnen muss, wenn man begreifen will, was die Außerirdischen uns mit ihrer eigenwilligen Form der Kommunikation sagen wollen - wie sie aussehen und wie sie mit uns sprechen, ist im Verlauf des Films eigentlich kein großes Geheimnis, soll hier aber nicht verraten werden. Und während es ostentativ um ein Wettrennen um die Erhaltung des Weltfriedens geht, fordert "Arrival" zwangsweise auch ein Umdenken beim Zuschauer ein, wie man Raum und Zeit verstehen kann. Denn mehr noch als bei den vorherigen Arbeiten - "Prisoners", "Enemy", "Sicario" - nutzt Denis Villeneuve Genrekonvention hier als Feigenblatt, um sich einen Reim zu machen, was es ausmacht, ein Mensch zu sein. Und dann geht einem das Schicksal der Figuren auf einmal näher, als man es von einem Film, der bislang vor allem Gehirnschmalz eingefordert hat, erwarten würde: Am Ende greifen die Vergleiche mit Malick und Kubrick ohnehin nicht, der Bruder im Geiste ist Tarkovsky und sein "Solaris", das Science-Fiction-Meisterwerk über das Gespenst der Erinnerung. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Sony Pictures
O-Titel Arrival
Alternativ-/Arbeitstitel Story of Your Life
Land / Jahr USA 2016
Kategorie Spielfilm
Genre Science Fiction
Kinostart 24.11.2016
Laufzeit 117
FSK ab 12 Jahre
Einspielergebnis D € 5.444.674
Bes. (EDI) 658.318
Bes. (FFA) 658.911
Charthistory
USA-Start 11.11.2016, bei Paramount
Boxoffice USA $ 100.501.349
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.arrival-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Daniel S. Levine, Shawn Levy, Aaron Ryder, David Linde
Ausf. Produzenten Stan Wlodkowski, Dan Cohen, Karen Lunder, Tory Metzger, Milan Popelka
Regie Denis Villeneuve
Drehbuch Eric Heisserer
Buchvorlage Ted Chiang
Darsteller Amy Adams (Dr. Louise Banks), Jeremy Renner (Ian Donnelly), Forest Whitaker (Colonel Weber), Michael Stuhlbarg (Agent Halpern), Mark O'Brien (Captain Marks)
Kamera Bradford Young
Schnitt Joe Walker
Musik Jóhann Jóhannsson
Produktionsdesign Patrice Vermette
Ton Claude La Haye, Bernard Gariépy Strobl, Sylvain Bellemare
Kostüme Renée April
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
89. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Oscar-Verleihung - Academy Awards Großansicht
2016, Los Angeles, 26.02.2017 Bester Tonschnitt Sylvain Bellemare
70. British Academy Awards   2017, London, 12.02.2017 Bester Ton Claude La Haye, Bernard Gariépy Strobl, Sylvain Bellemare
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Titel Vertrieb System Handelsform
Arrival (4K Ultra HD + Blu-ray) Sony Pictures Entertainment Deutschland Blu-ray Disc, ab 12, 117 Min. Kauf
Arrival Sony Pictures Entertainment Deutschland DVD, ab 12, 112 Min. Kauf
Arrival Sony Pictures Entertainment Deutschland Blu-ray Disc, ab 12, 117 Min. Kauf
Arrival (Limited Steelbook Edition, Exklusivprodukt)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland Blu-ray Disc, ab 12, 117 Min. Kauf
Arrival Sony Pictures Entertainment Deutschland DVD, ab 12, 112 Min. Leih
Arrival Sony Pictures Entertainment Deutschland Blu-ray Disc, ab 12, 117 Min. Leih
Enthalten in:
Best of Hollywood - Arrival / District 9Best of Hollywood - Arrival / District 9
Sony Pictures Entertainment Deutschland
Sony Pictures Entertainment Deutschland
DVD, ab 16, 220 Min.
Blu-ray Disc, ab 16, 228 Min.
Kauf
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Außerirdische landen an zwölf Stellen auf der Erde und lassen ihre Raumschiffe über dem Boden schweben. Die Linguistin Dr. Louise Brooks wird vom Militär geholt, um die Sprache der Aliens zu entschlüsseln und herauszufinden, ob sie in friedlicher Absicht gekommen sind. Alsbald wird ihre Arbeit zum Rennen gegen die Zeit: Andernorts befürchtet man, die Invasoren könnten versuchen, einen Weltkrieg vom Zaun zu brechen. Verzweifelt versucht Louise, dem lauter werdenden Säbelrasseln entgegen zu wirken.

Basierend auf der Kurzgeschichte "Story of Your Life", hat Denis Villeneuve einen Science-Fiction-Film geschaffen, der die Spannungsschraube kontinuierlich anzieht, während er seine Geschichte im Grunde wie ein Stück Denksport ausbreitet. Amy Adams ist die ideale Hauptdarstellerin für diese ernste Variation von "Unheimliche Begegnung der dritten Art", die das Publikum zwingt, die Welt mit anderen Augen zu sehen: Hinter dem ersten Kontakt mit einer anderen Welt verbirgt sich eine zutiefst menschliche und emotionale Wahrheit.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Eine Sprachwissenschaftlerin soll die Kommunikation auf der Erde gelandeter Außerirdischer entschlüsseln. Faszinierend einzigartiger Science-Fiction-Film über eine Alien-Invasion der etwas anderen Art.

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Datum Stadt Festivalname
20.10.2016 - 03.11.2016 Wien 54. Viennale - Vienna International Film Festival

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