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Anacondas - Die Jagd nach der Blut-Orchidee

B-Movie-Mix aus Dschungelabenteuer, Creature-Feature und Teen-Horrorfilm als Nachfolger des Überraschungshits "Anacaonda" aus dem Jahr 1997.

Anacondas - Die Jagd nach der Blut-Orchidee Großansicht
(Bild: Columbia TriStar)
Verleih Columbia TriStar
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2004
Regie Dwight H. Little
Darsteller Johnny Messner, KaDee Strickland, Matthew Marsden
Kinostart 09.12.2004
Einspielergebnis D € 768.544
Bes. (EDI) 128.685
Bes. (FFA) 129.644
Charthistory
Boxoffice USA $ 31.526.393
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Filmtrailer Video

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Ein Team von Wissenschaftlern ist auf Borneo auf der Suche nach einer seltenen Orchidee. Da vor Ort die Regensaison eingesetzt hat, ist das Team gezwungen, den etwas fragwürdigen Kapitän Bill Johnson und seinen heruntergekommenen Kutter anzuheuern. Als sie schon kurz darauf Schiffbruch erleiden, machen sie die Bekanntschaft mit einer Riesenanakonda und kämpfen sich, verfolgt von dem hungrigen Untier, zu Fuß durch den Dschungel.

Sieben Jahre nach dem Überraschungserfolg von 1997 gesellt sich zu der gefräßigen Schlangenbrut aus "Anaconda" nun ein weiteres Untier mit Appetit auf weitgehend unbekanntes Schauspielervolk in einem sich selbst nicht sonderlich ernst nehmenden B-Movie. "Showdown in Little Tokyo"-Regisseur Dwight Little inszenierte eine unbeschwerte Aneinanderreihung von Storyklischees aus Dschungelabenteuer, Creature-Feature und Teen-Horrorfilm, der zum Kult-Camp-Film werden könnte.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Welcome to the Jungle! Eine Schlange kommt selten allein, weshalb sieben Jahre nach dem Überraschungserfolg von 1997 eine Art Sequel zu "Anaconda" losgelassen wird. Hatte die amazonische Riesenschlange damals Appetit auf das Menschenfleisch von Ice Cube, Jennifer Lopez, Owen Wilson und Jon Voight, muss sich die gefräßige Schlangenbrut in dem sich selbst nicht sonderlich ernst nehmenden B-Movie diesmal mit dem Verschlingen von weitgehend unbekannten Schauspielern zufrieden geben.

"Free Willy 2"-Regisseur Dwight Little, dessen vielseitige Credits auch das Horrorsequel "Halloween 4" und den Steven-Seagal-Actionthriller "Zum Töten freigegeben" umfassen, inszeniert hier ein Drehbuch, das von immerhin vier Autoren verfasst wurde. Dabei handelt es sich um eine fröhlich-unbeschwerte Aneinanderreihung von Storyklischees aus Dschungelabenteuer, Creature-Feature und Teen-Horrorfilm. Obwohl die Protagonisten allesamt dem Jugendlichenalter längst entwachsen, entspricht die aufgewühlte sexuelle Spannung zwischen ihnen bestem Highschool-Standard. Ebenfalls guten Genrekonventionen folgt das gewaltsame Ableben von einem (jeweils mehr oder weniger) enervierenden Expeditionsmitglied nach dem anderen. Doch zunächst wird ein Grund für die Reise ins Verderben angeführt.

So wird das Abenteuer diesmal nach Borneo verlegt, wo es für ein Team von Wissenschaftlern und helfender Crew gilt, eine seltene Orchidee zu finden. Diese ist das "pharmazeutische Äquivalent des Jungbrunnens" und hat somit das Potential, "profitabler als Viagra" zu sein. Da vor Ort die Regensaison eingesetzt hat, ist das Team gezwungen, den etwas fragwürdigen Kapitän Bill Johnson (Johnny Messner als Naturbusche die Stimme der Vernunft) anzuheuern, dessen heruntergekommener Kutter Erinnerungen an Humphrey Bogarts "African Queen" anschwemmen lässt. Den ersten Tag an Bord verbringen die Passagiere mit Streitereien und Sticheleien, die von einem Frau-über-Bord-Szenario und anschließendem Krokodilringen und -killen von Captain Bill unterbrochen werden. Am nächsten Tag erleiden sie Schiffbruch, als sie einen tosenden Wasserfall hinunterpurzeln und machen mit fatalen Folgen erste Bekanntschaft mit einer Riesenanakonda. Ein gefährlicher Trek durch den Dschungel ist die einzige Überlebenschance.

Dort machen sie Bekanntschaft mit giftigen Spinnen, Blutegeln und nicht zuletzt einer ganzen Grube voll mit hungrigen Schuppentieren. Erstaunlicherweise wird den Titelmonstern (animatronisch und einen Hauch zu offensichtlich CGI-realisiert) nur verhältnismäßig kurze Leinwandzeit eingeräumt. Fast schon möchte man sie als Nebensächlichkeit im kunterbunten Dschungeltreiben bezeichnen. Ohnehin stiehlt ein gut dressiertes Äffchen die Show, um dessen Wohlergehen man sich allemal mehr sorgt als das seiner menschlichen Ko-Stars. Dennoch hat das auf Fidschi schön gefilmte B-Picture durchaus seinen Unterhaltungswert, was ihn zum Kult-Camp-Film der Mitternachtsschiene prädestiniert. ara.

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  • Szene aus Anacondas - Die Jagd nach der Blut-Orchidee
 
nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Columbia Tristar
O-Titel Anacondas - The Hunt for the Blood Orchid
Alternativ-/Arbeitstitel Anaconda 2
Land / Jahr USA 2004
Kategorie Spielfilm
Genre Horror / Thriller
Produktionsfirmen Columbia/Screen Gems
Drehort Fiji
Drehzeit 12.09.2003
Kinostart 09.12.2004
Laufzeit 97
FSK ab 12 Jahre
Bildformat 35 mm/1:2,35/Cinemascope
Tonformat Dolby-SRD/SDDS
Einspielergebnis D € 768.544
Bes. (EDI) 128.685
Bes. (FFA) 129.644
Charthistory
USA-Start 27.08.2004, bei Sony Pictures Releasing
Boxoffice USA $ 31.526.393
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.anacondas-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Verna Harrah
Ausf. Produzent Jacobus Rose
Regie Dwight H. Little
Drehbuch John Claflin, Daniel Zelman, Michael Miner, Edward Neumeier
Darsteller Johnny Messner (Bill Johnson), KaDee Strickland (Sam Rogers), Matthew Marsden (Dr. Jack Byron), Eugene Byrd (Cole Burris), Salli Richardson (Gail Stern), Nicholas Gonzalez (Dr. Ben Douglas), Karl Yune (Tran), Morris Chestnut (Gordon Mitchell)
Kamera Stephen F. Windon
Schnitt Marcus D'Arcy, Mark Warner
Musik Nerida Tyson-Chew
Produktionsdesign Bryce Perrin
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Anacondas - Die Jagd nach der Blut-Orchidee Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) UMD, ab 12, 97 Min. Kauf
Anacondas - Die Jagd nach der Blut-Orchidee Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 12, 93 Min. Kauf
Anacondas - Die Jagd nach der Blut-Orchidee Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 12, 93 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Nerida Tyson-Chew Anacondas - Die Jagd nach der Blut-Orchidee Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Nur einmal in sieben Jahren blüht im Dschungel von Borneo die Blutorchidee, Grundlage eines möglichen Jungbrunnens auf Medikamentenbasis. Anlass genug für eine Gruppe hoffnungsfroher Abenteurer, Wissenschaftler und Geschäftemacher, eine Kahnpartie in den Sumpf zu unternehmen, auch wenn die justament stattfindende Regenzeit das Vorhaben nicht eben erleichtert. Niemand ahnt, dass außer der Blume auch noch einige mehrere Wagenlängen messende, menschenverspeisende Riesenschlangen auf die unerschrockenen City Slickers warten.

Im Gegensatz zum Vorgänger kaum sonderlich prominent besetzt, wartet das Sequel zum Tierhorrorspaß dafür gleich mit mehreren Titelhelden auf. Tierfreund Dwight Little ("Deep Blue", "Free Willy 2") glaubt, auf einen menschlichen Superbösewicht vom Schlage eines Jon Voight verzichten zu können, dafür entschädigen glaubwürdigere Tropenszenarien als im Vorgänger den auf Stimmungen bedachten Gruselfreund. Korrekte Schnitzeljagd für nicht allzu Anspruchsvolle.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Auf der Suche nach einer kostbaren Heilpflanze geraten Abenteurer, Forscher und Geschäftemacher mit einer geheimnisvollen Spezies von Riesenschlangen aneinander. Solides Horrorsequel.

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