Twentieth Century Fox of Germany
Programm
Amityville Horror
| Verleih | Fox |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2005 |
| Regie | Andrew Douglas |
| Darsteller | Ryan Reynolds, Melissa George, Jesse James |
| Kinostart | 21.04.2005 |
| Einspielergebnis D |
€ 2.327.523 Bes. (EDI) 370.667 Bes. (FFA) 376.572 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 64.255.243 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Ein Jahr nachdem das Haus an der Ocean Avenue Tatort einer Tragödie wurde, ziehen George und Kathy Lutz mit ihren Kindern dort ein. Bald zeigt sich, dass die Präsenz, die bereits einen Mann in den Wahnsinn trieb, noch immer das Klima vergiftet. Während fast jeder von Visionen gequält wird, verändert sich George zur aggressiven Persönlichkeit, die glaubt, einen grausamen Auftrag zu haben.
26 Jahre nach Stuart Rosenbergs Gruselhit zeigt sich das legendäre Horrorhaus im neuen Gewand. Das Remake von Andrew Douglas präsentiert verbesserte Make-up-Effekte, sparsam eingesetzte, aber überzeugende Digitaltricks und einige gelungene Suspense-Sequenzen. Am Drehbuch allerdings wurde nicht nachgearbeitet, weshalb zentrale Fragen zum Verhalten der Lutz-Familie wieder nicht beantwortet werden.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Die Axt im Haus erspart den Eheberater. Was auch immer die Beziehung von George und Kathy Lutz nach 28 Horrortagen in der Ocean Avenue 112 fast fatal beendete, wird auch 26 Jahre nach der Erstverfilmung mit einem bösen Geist erklärt. Auch im Remake des Clip-Spezialisten Andrew Douglas spielt ein Spukhaus mit gewohnten Schocktechniken seine Trümpfe aus. Dabei dürfte der heute noch notorisch schlechte Ruf des Gebäudes als Publikumsköder eine größere Rolle spielen als jede Kritik des Films und letztlich dafür sorgen, dass auch diese Geisterbahn trotz des Überangebots der letzten Zeit ordentlich besucht werden wird.
Wie Sidney Furies unterschätzter Spuk "The Entity", den Hideo Nakata demnächst für eine neue Generation adaptiert, basiert auch "The Amityville Horror" auf einer "wahren Geschichte", um die Legendenbildung eingesetzt hat. Auch 30 Jahre danach diskutieren in Gläubige und Zweifler gespaltene Internetfraktionen intensiv, ob die Lutz-Familie wirklich von einem Geist terrorisiert oder von guten Honorarperspektiven zu ihrer Horrorstory animiert wurde. Die Präsenz als urban legend jedenfalls ist ein Marketingvorteil auch für diese Neuauflage, die allerdings ein abgebrühteres Publikum als damals schrecken muss.
So wird alles aufgefahren, was sich im Genre als tauglich erwiesen hat: gespenstische Schatten, die im Rücken der Figuren vorbeirasen. Satanische Stimmen, die zum Töten auffordern. Tote Mädchen, die ausgewählten Lebenden erscheinen. Leichen, die sich plötzlich materialisieren. Eingedampfte Spiegel, die Übles verbergen und schließlich, wie schon in "The Shining" oder "Kill, Daddy, Kill", ein Vater, der im Klimax Amok läuft.
Der Prolog etabliert im Stroboskop-Flickern die Vorgeschichte von Ronald DeFeo, der 1974 seine Eltern und vier Geschwister im Schlaf ermordete und danach behauptete, von Stimmen zu dieser Bluttat getrieben worden zu sein. Ein Jahr später zieht die Lutz-Familie mit drei Kindern in das Haus ein, das sich schnell von seiner abweisenden Seite zeigt. Stiefvater George (Ryan Reynolds, einmal nicht als Clown und oneliner-Maschine), dessen Akzeptanzprobleme mit dem ältesten Sohn von Kathy (Melissa George) nicht mehr als zwischenmenschliche Konfliktdekoration sind, wird magisch vom Keller und den dort zentrierten Kräften angezogen. Stieftochter Chelsea kommuniziert ausgiebig mit ihrer neuen "imaginären" Freundin Jodie. Der jüngste Sohn zittert sich nachts zur Toilette - eine der besten, wenn auch von "The Sixth Sense" inspirierten Sequenzen. Und schließlich kriegt eine Babysitterin, die die Angst der Kids genussvoll schürte, im Refugium von Jodie die Lektion ihres Lebens. Spätestens hier hätte jede ganz normale Familie die Koffer gepackt, doch diese harrt aus, bis im Gewitterfinale George seiner blutigen Bestimmung folgt.
Die immanenten Probleme der Originalstory - das Ignorieren der auch äußerlich bemerkbaren Veränderung des Vaters, die unerklärlich späte Recherche der grausamen Vorgeschichte, die hohe Duldungstoleranz angesichts greifbarer Bedrohung - klärt auch diese Verfilmung nicht, die gut daran tat, die im Original stärker präsente und vom Bösen verfolgte Figur des Priesters auf Kleinauftritte einzudampfen. Im Make-up-Bereich und auch in den Suspense-Sequenzen erzielt "The Amityville Horror" durchaus Wirkungstreffer und platziert am Ende den unangenehmsten Schock, der dem Schicksal einer Figur eine tragische Note zuweist, die wahren Horror erkennbar macht. kob.
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Verleih Fox O-Titel The Amityville Horror Land / Jahr USA 2005 Kategorie Spielfilm Genre Horror Produktionsfirmen MGM/Platinum Dunes/Radar Pictures Drehort Chicago, Wisconsin Drehzeit 02.08.2004 Kinostart 21.04.2005 Laufzeit 89 FSK ab 16 Jahre Bildformat 35 mm/Cinemascope Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS Einspielergebnis D € 2.327.523
Bes. (EDI) 370.667
Bes. (FFA) 376.572
CharthistoryUSA-Start 15.04.2005, bei MGM Boxoffice USA $ 64.255.243 Filmtrailer
Web-Link http://www.amityvillehorror-derfilm.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Michael Bay, Andrew Form, Bradley Fuller Ausf. Produzenten Ted Field, David Crockett Regie Andrew Douglas Drehbuch Scott Kosar Darsteller Ryan Reynolds (George Lutz), Melissa George (Kathy Lutz), Jesse James (Billy Lutz), Jimmy Bennett (Michael Lutz), Chloë Grace Moretz (Chelsea Lutz), Rachel Nichols (Lisa), Philip Baker Hall (Pater Callaway), Isabel Conner (Jodie Defoe), Brendan Donaldson (Ronald Defoe), Annabel Armour (Realtor) Kamera Peter Lyons Collister Schnitt Christian Wagner, Roger Barton Musik Steve Jablonsky Produktionsdesign Jennifer Williams, Marco Rubeo Ton Jim Stuebe Kostüme David C. Robinson Casting Lisa Fields - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform The Amityville Horror - Eine wahre Geschichte (+ Bonus DVD TV-Serien) Nicht lieferbarTwentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 16, 86 Min. Kauf The Amityville Horror - Eine wahre Geschichte Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 16, 86 Min. Kauf The Amityville Horror - Eine wahre Geschichte Nicht lieferbarSony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 16, 86 Min. Kauf The Amityville Horror - Eine wahre Geschichte Nicht lieferbarSony Pictures Home Entertainment (SPHE) UMD, ab 16, 89 Min. Kauf The Amityville Horror - Eine wahre Geschichte Nicht lieferbarTwentieth Century Fox Home Entertainment Germany UMD, ab 16, 89 Min. Kauf The Amityville Horror - Eine wahre Geschichte Nicht lieferbarSony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 16, 86 Min. Leih - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Ein Jahr nach einem Amoklauf, bei dem sechs Personen starben, bezieht die Familie Lutz ihr neues Heim - den Schauplatz der damaligen Tragödie. Abgesehen von den Reibereien zwischen Stiefvater George und dem ältesten Sohn seiner Frau offenbaren sich bald weitere unangenehme Seiten der neuen Situation. So zieht es George magisch in den Keller, spricht Tochter Chelsea plötzlich ausgiebig mit ihrer imaginären Freundin Jodie und wird der jüngste Sohn von Angstattacken geplagt. Zurecht, wie sich im Laufe eines fatalen Gewitters zeigt.
26 Jahre nach dem Original-Spuk wagt sich Andrew Douglas an ein weiteres Remake des grausigen "wahren" Stoffes. Den durchgeknallten Bösewicht gibt diesmal Ryan Reynolds ("Blade: Trinity"), Melissa George ("Down with Love") und Jungstars wie Jesse James ("Butterfly Effect") überzeugen als kreischende Opfer. Make-up wie Produktionsdesign zeigen sich auf der Höhe der Zeit, während der Plot noch immer einige Unklarheiten aufweist. Horrorfreunde dürfen sich trotzdem freuen.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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