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Alien - Die Wiedergeburt

Vierte Auskopplung des "Alien"-Stoffes von Jean-Pierre Jeunet in toller Ästhetik präsentiert.

Alien - Die Wiedergeburt Großansicht
(Bild: Fox)
Verleih Fox
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 1997
Regie Jean-Pierre Jeunet
Darsteller Sigourney Weaver, Ron Perlman, Winona Ryder
Kinostart 27.11.1997
Einspielergebnis D € 11.168.804
Bes. (EDI) 1.914.184
Bes. (FFA) 1.911.265
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Boxoffice USA $ 47.263.778
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nach oben Inhalt & Info

Ripleys Wiedergeburt funktioniert durch Klonen. Die Wunder der Wissenschaft machen aber auch die Nachzucht der aggressiven Aliens möglich, die prompt entkommen und eine ernsthafte Bedrohung für die Erde darstellen. Nur Ripley, die durch unsauberes Klonen auch Alien-Charakteristika abbekommen hat, und ihre bunt zusammengewürfelte Mannschaft können die Brut stoppen.

Die Wiedergeburt der "Alien"-Heldin haben sich die Produzenten einiges an Zeit und Geld kosten lassen. Ob es sich gelohnt hat, wird sich herausstellen. Mit Jean-Pierre Jeunet ("Delicatessen") hat jedenfalls ein für seine visuellen Einfälle berühmter Regisseur die Inszenierung übernommen. Ein brandneues Farbverfahren sorgt überdies für die düstere Atmosphäre, die an Ridley Scotts Original erinnert.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Trotz ihres Opfertodes im Flammenmeer vor fünf Jahren ist der Leidensweg der Ellen Ripley noch nicht zu Ende - der Gentechnologie sei Dank. Aus einem Blutstropfen geklont, muß sich die Prototypin der modernen Action-Heroin 200 Jahre nach ihrem Tod ein viertes Mal zum Kampf gegen die Titelmonster stellen. Im Ton nicht so sakral und wesentlich actionreicher als der beklemmende Vorgänger von David Fincher, ist Jean-Pierre Jeunets Beitrag zu der Science-fiction-Reihe keinesfalls weniger eigenwillig. Wenn nicht gerade in extrem aufwendigen Combat-Szenen auf engstem Raum ums Überleben gekämpft wird, frönt der Franzose seiner bekannten Vorliebe für das Abseitige und wirft für einen Film dieser Größe überraschend verstörende Freud'sche Elemente in den Mix.

Wenn die Kamera zu Beginn des Films zärtlich über eine nur schwer identifizierbare Kreatur mit grausam entstellten Zügen fährt, gibt Jean-Pierre Jeunet auch gleich das Leitthema seines Hollywood-Debüts vor: Sympathie für die Freaks, Mutationen, Außenseiter, Pariahs - und letztlich auch Monster - ein Motiv, das den Regisseur nicht los läßt. Der Film selbst ist unschwer als Mutation der vorangegangenen "Alien"-Hits zu erkennen und greift immer wieder Elemente der Vorgänger verfremdet auf. Diese gigantische Materialschlacht mutet häufig wie eine perverse Mischung aus "Das Poseidon-Inferno" und den besten Beispielen des Splatter-Films der achtziger Jahre (vor allem Stuart Gordons "From Beyond") an.

Wie in "Aliens - Die Rückkehr" muß sich Ripley nun auch 200 Jahre später auf die Unterstützung kampferfahrener Desperados verlassen. Waren es in Camerons High-Tech-Schlacht noch schwer bewaffnete Marines, so ist es hier ein Trupp Piraten, der geradewegs aus Jeunets "Die Stadt der verlorenen Kinder" entsprungen sein könnte und an Bord des gigantischen Raumschiffs Auriga kommt, um illegal Alien-Eier mit zugehörigem, menschlichen Gastkörper anzuliefern. Währenddessen ist es den Wissenschaftlern beim achten Anlauf gelungen, einen perfekten Ripley-Klon herzustellen, aus dessen Brust sie die Alien-Königin entnehmen, mit der Ripley im dritten Teil schwanger gegangen war. Ripley ist nur ein Beiprodukt der gesamten Operation und wird nur aus einer Laune am Leben erhalten. Doch die Genmanipulation hat auch bei ihr Mutationen bewirkt: sie hat heißes Alien-Blut in den Adern und ist, im wahrsten Sinne des Wortes, entschlossener, aber auch entspannter denn je. Das ist gut so, denn als kurz darauf die Aliens ausbrechen und ein blutiges Chaos auf der Auriga anrichten, übernimmt sie die Führung der kleinen Gruppe Überlebender, die die von Aliens verseuchte Raumstation durchkreuzen müssen, um das rettende Piratenschiff zu erreichen.

Jeunet ist sich der Vielfalt der sich bietenden Möglichkeiten bewußt, behält aber auch die Action überraschend aufmerksam im Auge. Besonders eine Sequenz, in der Ripleys Truppe unter Wasser von Aliens angegriffen wird, ist atemberaubend. Gleichzeitig etabliert Drehbuchautor Joss Whedon, der dem "Alien"-Thema interessante neue Aspekte abgewinnt, spannende Motive. Nachdem Ripley die Alien-Königin auf die Welt gebracht hat, macht sie praktisch Jagd auf ihre eigenen Kinder. Zudem entdeckt sie ein Labor mit den grausam entstellten Überbleibseln der Genversuche mit ihrem Blut. Wenn Ripley sie in einer Referenz an "Alien 3" mit dem Flammenwerfer beseitigt, tötet sie auch Teile von sich selbst. Starker Tobak, der letztlich von einem lachhaften Showdown, in dem es zur Vereinigung Ripleys mit ihrem Alien-Baby (sieht aus wie ein mit zittriger Hand gezeichneter "Casper") kommt, beinahe entwertet wird. Der brillanten Sigourney Weaver ist es zu verdanken, daß "Alien - Die Wiedergeburt" in diesem Moment nicht zur Karikatur gerät. Schwach dagegen die Vorstellung von Winona Ryder, die als Weltraum-Piratin mit Geheimnissen fehl am Platz wirkt. "Alien"-Fans dürfte dieser unglaublich blutige Film (FSK ab 16) dennoch gefallen, auch wenn Jeunet die spannendsten Ideen aufgrund des erbarmungslosen Action-Diktats immer wieder angedacht lassen muß und Autoritätsfiguren in diesem apokalyptischen Szenarios weitaus schlechter abschneiden als die Titelhelden. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Fox
O-Titel Alien Resurrection
Land / Jahr USA 1997
Kategorie Spielfilm
Genre Science Fiction / Horror
Produktionsfirmen Brandywine
Kinostart 27.11.1997
Laufzeit 108
FSK ab 16 Jahre
Bildformat Cinemascope
Einspielergebnis D € 11.168.804
Bes. (EDI) 1.914.184
Bes. (FFA) 1.911.265
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USA-Start 28.11.1997, bei 20th Century Fox
Boxoffice USA $ 47.263.778
nach oben Cast & Crew
Produzenten Bill Badalato, Gordon Carroll, David Giler, Walter Hill, Lisa Knaggs, Edouard Valton
Koproduzenten Sigourney Weaver
Ausf. Produzenten Amy J. Jupiter, Antoine Simkine
Regie Jean-Pierre Jeunet
Drehbuch Joss Whedon
Darsteller Sigourney Weaver (Ellen Ripley), Ron Perlman (Johner), Winona Ryder (Annalee Call), Dominique Pinon (Vriess), Michael Wincott (Elgyn), Dan Hedaya (General Perez), J. E. Freeman (Dr. Wren), Brad Dourif (Gediman), Raymond Cruz (Distephano), Kim Flowers (Hillard), Gary Dourdan (Christie), Leland Orser (Purvis), Carolyn Campbell (Anaesthesistin), Marlene Bush (Forscherin), David St. James (Arzt), Rodney Mitchell (Soldier with Glove)
Kamera Darius Khondji
Schnitt Hervé Schneid
Musik John C. Frizzell
Produktionsdesign Nigel Phelps, Steve Cooper, Andrew Neskoromny
Ton Richard Bryce Goodman
Kostüme Bob Ringwood
Effekte Tom Woodruff jr., Alec Gillis
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
1997, München 1 Mio. Besucher in 10 Tagen  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Alien - Die Wiedergeburt (Extended Version) Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 16, 111 Min. Kauf
Alien - Die Wiedergeburt (Extended Version) Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 16, 116 Min. Kauf
Alien - Die Wiedergeburt (2 DVDs)
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 16, 111 Min. Kauf
Alien - Die Wiedergeburt (Special Edition, 2 DVDs)
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 16, 111 Min. Kauf
Alien - Die Wiedergeburt
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 16, 105 Min. Kauf
Alien - Die Wiedergeburt
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany VHS, ab 16, 104 Min. Kauf
Alien - Die Wiedergeburt
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Laser Disc, ab 16, 105 Min. Kauf
Alien - Die Wiedergeburt
Nicht lieferbar
AVU-Video-Vertriebs-GmbH VHS, ab 16, 105 Min. Kauf
Enthalten in:
Alien Anthology (4 Discs)Alien Anthology (4 Discs, Jubiläums-Collection)Alien Anthology (4 Discs, Jubiläums-Collection)Alien Anthology (4 Discs)
Nicht lieferbar
Alien Anthology (Limited Edition, 6 Discs)
Nicht lieferbar
Alien Anthology (Limited Edition "Egg", 6 Blu-rays + 4 DVDs)
Nicht lieferbar
Alien - Die Saga (5 Discs)
Nicht lieferbar
Alien Anthology (Standardschuber, 6 Discs)
Nicht lieferbar
Alien - Die Saga (Extended Version, 9 DVDs)
Nicht lieferbar
Alien Collector's Head inkl. Alien - Quadrilogy (Limited Edition, 9 DVDs)
Nicht lieferbar
Alien Quadrilogy (9 DVDs)
Nicht lieferbar
Alien Quadrilogy (9 DVDs)
Nicht lieferbar
Alien - 20. Jubiläums-Edition (Box)
Nicht lieferbar
Alien Legacy 4er Box + Extra-DVD
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Enterta
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Blu-ray Disc, ab 16
Blu-ray Disc, ab 16
DVD, ab 16
Blu-ray Disc, ab 16, 477 Min.
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DVD, ab 16, 966 Min.
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VHS, ab 16, 542 Min.
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nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen gelingt es einer Gruppe von Forschern, die verstorbene Ellen Ripley als Klon wiederauferstehen zu lassen. Das Wunder der Wissenschaft macht aber auch die Nachzucht von Aliens möglich, die prompt entkommen können und alles vernichten, was sich ihnen in den Weg stellt. Nur Ripley, die durch unsauberes Klonen auch Alien-Charakteristika in sich trägt, und eine bunt zusammengewürfelte Schmugglerbande können die außerirdische Brut stoppen.

Selten hat eine Fortsetzung derart überzeugt wie Jean-Pierre Jeunets vierter Teil der legendären "Alien"-Saga. Der "Delicatessen"-Regisseur zündet ein wahres Feuerwerk an visuellen Einfällen, der Plot um die möglichen Folgen von Gen-Manipulationen ist an Aktualität kaum zu übertreffen, und Sigourney Weaver gelingt es spielend, ihrer Ripley-Figur völlig neue und unerwartete Facetten zu entlocken. Die beklemmend düstere Atmosphäre, die durch ein brandneues Farbverfahren transportiert wird, atemberaubende Spezialeffekte und schaurige Latex-Gestalten machen das Science-Fiction-Meisterwerk zum Publikumsfavoriten.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Ripley wird als Klon wiedergeboren, mit ihr die aggressive Brut des Alien, die sich selbständig macht und zur Bedrohung der Erde auswächst. Vierte Auskopplung des erfolgreichen SF-Horrors "Alien" von Jean-Pierre Jeunet in toller Optik präsentiert.

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