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8 Mile

Der erste Filmauftritt von Hip-Hop-Megastar Eminem: Ein weißer Rapper muss sich in Detroit gegen seine schwarze Konkurrenz behaupten.

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(Bild: UIP)
Verleih UIP
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2002
Regie Curtis Hanson
Darsteller Eminem, Kim Basinger, Mekhi Phifer
Kinostart 02.01.2003
Einspielergebnis D € 16.430.545
Bes. (EDI) 2.747.182
Bes. (FFA) 2.745.927
Charthistory
Boxoffice USA $ 116.638.030
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Die Einwohner von Detroit bezeichnen mit dem Begriff "8 Mile" soviel wie "Stadtgrenze", in ihrem Fall die Grenze zwischen weißer und schwarzer Bevölkerung. Auf dem schmalen Grat dieser Trennlinie bewegt sich der weiße Rapper James Smith Jr. auf der Suche nach seiner Identität und dem Erfolg als Musiker, den er sich in dem schwarzen Business hart erkämpfen muss.

Die fiktionale Aufarbeitung einer äußerst kritischen Woche in Eminems alias James Smith Jr.s Leben beschert uns den ersten Filmauftritt des Hiphop-Megastars Eminem, der sich weitgehend selbst spielt. Ein Film über Emotionen, Hass, Frustration und den Kampf um Erfolg von Curtis Hanson ("L.A. Confidential", "Wonder Boys") mit Kim Basinger ("L.A. Confidential") in der Rolle von Jimmys Mutter. Die Filmmusik stammt von Hauptdarsteller Eminem und Dr. Dre.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Rapstar Eminem stiehlt allen die Show! Mit seinem Filmdebüt in dem semiautobiografischen Underdog-Drama bricht der kontroverse Rapper, dem oft Frauenfeindlichkeit und Homophobie in seinen Liedertexten vorgeworfen werden, etliche Rekorde. So verbucht er mit 51,2 Mio. Dollar den bislang besten Start für einen Musikstar und das zweitbeste Ergebnis eines Films mit R-Rating überhaupt. Gleichzeitg befindet sich der Soundtrack an der Spitze der Charts - ein Doppelerfolg, den zuletzt Kollegin J.Lo verbuchen konnte.

Dabei hatte Eminem starke Hilfe im Rücken: Im Musikbereich ist Überproduzent Dr. Dre sein Mentor, und sein unbestreitbares schauspielerisches Talent wird jetzt vom renommierten Regisseur Curtis Hanson ("L.A. Confidential", "Die Wonder Boys") zu Tage gefördert. Dank seiner versierten Inszenierung wird dieser inspirationsreichen "Rocky"-meets-Rapper-Story ein immenses Crossover-Appeal verliehen. Auch hinter den Kulissen findet sich mit Produzent Brian Grazer ("A Beautiful Mind") ein kommerzielles Schwergewicht im Dienst der für 41 Mio. Dollar realisierten Produktion. Weniger erfolgsverwöhnt war bislang hingegen Drehbuchautor Scott Silver, der mit "The Mod Squad" einen Flop hinter sich hat. Doch gerade weil er erklärtermaßen wieder etwas gut zu machen hatte, wurde er von den Filmemachern engagiert. Bezeichnenderweise zieht sich das Motiv, sich entgegen aller Hindernisse zu beweisen, als roter Faden durch die Story. Lose auf Eminems Leben basierend, ist Protagonist Jimmy "Rabbit" Smith ein weißer Rapper, der von ganz unten kommt und es in einer von Afroamerikanern dominierten Branche schaffen will. Angeknüpft wird im Jahr 1995 mit einem "Rap-Gefecht" in einem Underground-Club in Detroit. Rabbit hat jedoch so großes Lampenfieber, dass er sich übergibt und ihm buchstäblich die Worte im Hals stecken bleiben. Seine multikulturelle Clique von guten Freunden, allen voran Rapbattle-MC Future (Mekhi Phifer aus "O") glauben dennoch fest an ihn. Rabbits Selbstbewusstsein wird einer schweren Prüfung unterzogen. Da er sich von seiner Freundin getrennt hat, muss er wieder zu seiner alkoholabhängigen Mutter (Kim Basinger, Welten entfernt von ihrer Rolle in "L.A. Confidental") in den Trailerpark ziehen, die zu allem Überfluss auch noch mit einem ehemaligen Mitschüler von ihm angebandelt hat - eine Schmach, die von Rabbit und Future in einer hinreißend witzigen Rapimprovisation zu "Sweet Home Alabama" verarbeitet wird. Als Lichtblick in seinem trostlosen Leben mit Fließbandjob, heruntergekommenen Domizil, miserablem Familienleben und Handgreiflichkeiten mit der rivalisierenden Gruppe von priviligierten schwarzen Rappern, erweist sich seine Spontanbeziehung zu der eigenwilligen Alex (Brittany Murphy aus "Sag kein Wort"). Auch sie glaubt fest an sein Talent, und dieser Glaube und seine Wut über ihre Untreue lassen ihn beim finalen Showdown schließlich seine eigene Stimme finden und entgegen aller Erwartungen den regierenden Rapchampion entthronen.

Hanson arbeitet bei der Inszenierung der Rap-Gefechte stark mit Boxring-Symbolik. Ein berühmtes Zitat vom berüchtigten "Großmaul" Muhammad Ali wird zudem eingeflochten, eine Art Hommage an den Urvater des Raps. Mit Ali hat Eminem zumindest zweierlei gemein: ein Flair für Worte als Waffen und Charisma. In den Rapszenen ist er absolut in seinem Element, aber er zeigt auch eine sympathische Verletzlichkeit und Einfühlsamkeit, wobei die ihn umgebende, exzellente Darstellerriege hilfreich war. Hanson lotet die Trostlosigkeit (sämtliche Locations sind verwahrlost und rufen mit ihren braunen Farbtönen Assoziationen mit einer Kloake wach) mit der richtigen Dosis Humor aus. Damit wird das Abrutschen in melodramatische Gefilde stets clever umschifft, und trotz einer im Prinzip formelhaften Aufstiegsstory gelingt es dem Regisseur, auf Klischees zu verzichten. Der Titel "8 Mile" bezieht sich zwar auf die geographische sowie symbolische Grenze zwischen dem weißen und schwarzen Getto in Detroit, dennoch sind die Animositäten im Film weniger auf Rassen-, denn auf Klassenkonflikten aufgebaut. ara.

Quelle: Blickpunkt:Film

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  • Szene aus 8 Mile
 
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Verleih UIP
O-Titel 8 Mile
Land / Jahr USA 2002
Kategorie Spielfilm
Genre Drama
Produktionsfirmen Imagine Entertainment
Kinostart 02.01.2003
Laufzeit 110
FSK ab 12 Jahre
Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS
Einspielergebnis D € 16.430.545
Bes. (EDI) 2.747.182
Bes. (FFA) 2.745.927
Charthistory
USA-Start 08.11.2002, bei Universal
Boxoffice USA $ 116.638.030
Filmtrailer Video
Promo-Material 8 Mile Trailer (5,44 MB)
Web-Link http://www.8-mile.com
nach oben Cast & Crew
Produzenten Brian Grazer, Curtis Hanson, Jimmy Iovine
Koproduzenten Stuart Parr
Ausf. Produzenten Gregory Goodman, Carol Fenelon, James Whitaker, Paul Rosenberg
Regie Curtis Hanson
Drehbuch Scott Silver
Darsteller Eminem (Jimmy), Kim Basinger (Stephanie), Mekhi Phifer (Future), Brittany Murphy (Alex), Evan Jones (Cheddar Bob), Omar Benson Miller (Sol George), De'Angelo Wilson (DJ Iz), Eugene Byrd (Wink), Taryn Manning (Janeane), Michael Shannon (Greg Buehl), Chloe Greenfield (Lily), Anthony Mackie (Papa Doc)
Kamera Rodrigo Prieto
Schnitt Jay Rabinowitz, Craig Kitson
Musik Dr. Dre, Eminem, Jay-Z, Kid Rock, Xzibit
Produktionsdesign Philip J. Messina, Kevin Kavanaugh
Kostüme Mark Bridges
Casting Mali Finn
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
75. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Oscar-Verleihung - Academy Awards Großansicht
2002, Los Angeles, 23.03.2003 Bester Song Eminem
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2003, München Silber - 2 Mio. Besucher in 20 Tagen  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
8 Mile (Rolling Stone Music Movies Collection) STUDIOCANAL Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 106 Min. Kauf
8 Mile Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 12, 110 Min. Kauf
8 Mile (Oscar-Edition)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany DVD, ab 12, 106 Min. Kauf
8 Mile - Jeder Augenblick ist eine neue Chance (Backpack)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany DVD, ab 12, 106 Min. Kauf
8 Mile
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany UMD, ab 12, 106 Min. Kauf
8 Mile
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany VHS, ab 12, 106 Min. Kauf
8 Mile Universal Pictures Germany DVD, ab 12, 106 Min. Kauf
Enthalten in:
Rolling Stone Music Movies Collection - Gesamtedition (12 DVDs)
STUDIOCANAL Home Entertainment
DVD, ab 16, 1326 Min.
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse 8 Mile (Music From And Inspired By The Motion Picture)
Musik zum Film Diverse More Music From 8 Mile (Music From And Inspired By The Motion Picture) Nicht lieferbar
Musik zum Film Diverse 8 Mile (Music From And Inspired By The Motion Picture) Nicht lieferbar
Musik zum Film Diverse 8 Mile (Music From And Inspired By The Motion Picture) (Limited Edition) Nicht lieferbar
Musik zum Film Diverse More Music From 8 Mile (Music From And Inspired By The Motion Picture) Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Jimmy "Rabbit" Smith lebt mit seiner Alkohol-abhängigen Mutter und der kleinen Schwester in einem heruntergekommenen Wohnwagen. Sein karges Auskommen verdient er sich am Fließband, wo er von einer Karriere in der von Afroamerikanern dominierten Rap-Szene Detroits träumt. Unterstützt wird "Rabbit" dabei von Kumpel Future und Freundin Alex, die ihn groß herauszubringen versuchen. Doch vor dem ersten Auftritt muss sich Jimmy zunächst aus Nervosität übergeben und dann bleiben ihm auch noch die Worte im Hals stecken...

Ein exzellentes Underdog-Drama, das Erinnerungen an das ähnlich gelagerte Boxer-Märchen "Rocky" weckt. Regisseur Curtis Hanson ("L.A. Confidential") versteht es meisterlich, seinen Figuren Leben einzuhauchen und deren soziales Umfeld zu beschreiben. Getragen vom charismatischen Rapper Eminem, vorzüglich unterstützt von Kim Basinger als Mama und Britanny Murphy als Freundin, verbindet diese klassische Success Story gekonnt Musik mit Spannung und ist nebenbei auch ein Paradebeispiel in Sachen moderner Zeitgeist.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Der weiße Jimmy "Rabbit" Smith träumt von einer Karriere in der von Afroamerikanern dominierten Rap-Szene Detroits. Exzellentes Underdog-Drama von Curtis Hanson mit dem charismatischen Rapper Eminem und Kim Basinger als dessen alkoholkranke Mutter.

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