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28 Days Later

Postapokalyptischer Horror-Film von Danny Boyle, in dem ein Virus namens "Wut" ganz England in blutrünstige Zombies verwandelt.

28 Days Later Großansicht
(Bild: Fox)
Verleih Fox
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Großbritannien, USA 2002
Regie Danny Boyle
Darsteller Cillian Murphy, Naomie Harris, Christopher Eccleston
Kinostart 05.06.2003
Einspielergebnis D € 3.332.741
Bes. (EDI) 558.122
Bes. (FFA) 541.897
Charthistory
Boxoffice USA $ 44.777.706
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Filmtrailer Video

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Ein tödliches Virus wird in einem Labor von Tierschützern versehentlich "freigelassen". 28 Tage später erwacht Koma-Patient Jim in einem Krankenhaus in einem verwüsteten und verlassenen London. Blutrünstige Infizierte haben sich zusammengerottet, um alles noch Lebende zu töten. Mit den letzten drei Gesunden rettet sich Jim in ein Militärcamp - wo der Horror erst richtig beginnt.

Schwarzer Humor bestimmt nach "Trainspotting", "Lebe lieber ungewöhnlich", "The Beach" auch Danny Boyles neuesten, nicht weniger eigenwilligen Streich. Als Low-Budget-Produktion auf DV gedreht, erneut nach einem Buch von Alex Garland, jedoch kurioser, deprimierender und schockierender als alles Vorangegangene beginnt Boyles Zombiefilm "28 Days Later" beeindruckend stark und ertrinkt in der zweiten Hälfte in seinem Blutrausch.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Schwarzer Humor bestimmt nach dem Junkie-Kultfilm "Trainspotting", der schrägen Gangster-Screwball-Comedy "Lebe lieber ungewöhnlich" und dem Strandausflug mit Leonardo Di Caprio "The Beach" auch Danny Boyles neuesten, nicht weniger eigenwilligen Streich. Als Low-Budget-Produktion auf DV gedreht, erneut nach einem Buch von Alex Garland, jedoch kurioser, deprimierender und schockierender als alles Vorangegangene, beginnt Boyles Zombiefilm "28 Days Later" beeindruckend stark und ertrinkt in der zweiten Hälfte in seinem Blutrausch.

Einen Vorgeschmack auf das äußerst brutale Blutvergießen hält dem - so sei zu empfehlen - hartgesottenen Zuschauer das Anfangsszenario bereit: In einem geheimen Primaten-Forschungslabor irgendwo in England befreien Tierschützer ahnungslos einen Versuchsschimpansen, der mit einem gezüchteten Virus namens "Rage" infiziert ist. Umgehend macht der wütende Affe aus den Tierfreunden Hackfleisch. 28 Tage später erwacht ein Komapatient, Fahrradkurier Jim (Cillian Murphy), in einem Krankenhaus und stellt fest, dass er der einzige Mensch in einem völlig verwüsteten und verlassenen London zu sein scheint. Vor dem Hintergrund der aufgehenden Sonne, einer orangegefärbten Skyline und aschgrauen öden Straßen, die Dogma-Kameramann Anthony Dod Mantles ("Das Fest") hinreißend stimmungsvoll einfängt, begleitet von John Murphys großartigem, sakralen Soundtrack, begibt sich Jim auf eine deprimierende Odyssee durch die Metropole. Erst bei einem wahnwitzig rasant geschnittenen Angriff von Infizierten/Zombies wird Jim von den zwei gesunden "Kriegern" Mark (Noah Huntley) und Selena (Naomie Harris) gerettet und kurz und knapp über die Ereignisse der zurückliegenden 28 Tage aufgeklärt. Die wesentliche Information ergibt sich während einer weiteren Attacke, bei der Mark gebissen und die "Wut" übertragen wird, so dass Selena gezwungen ist, auch den Freund innerhalb weniger Sekunden mit ihrer Machete zu enthaupten, denn: "Staying alive is as good as it gets."

Gemeinsam mit dem lebendigen Taxifahrer Frank (Brendan Gleeson) und dessen Tochter Hannah (Megan Burns) begeben sich Jim und Selena auf eine Zitterpartie durch belagerte Tunnel und idyllische Landschaften - einer empfangenen Radiomeldung zufolge soll nahe Manchester militärische Hilfe warten. Doch auf dem Landsitz, auf dem sich Major Henry West (Christopher Eccleston) mit einem Soldatentrupp in Verteidigungsposition gebracht hat, beginnt für Jim und vor allem für die zwei letzten Frauen Englands erst der wahre Horror. Nicht weniger für den Zuschauer, der spätestens hier die Ansteckungskraft vermisst, mit der Alex Garlands Skript beginnt. Letztlich krankt der Film einmal mehr an Boyles Problemen mit der Charakterisierung seiner Figuren, die keinen Blick hinter die Oberfläche zulassen. Was in Erinnerung bleibt, ist der die Klassiker des Genres wie "Die Nacht der lebenden Toten" zitierende, furchterregende Horror der - warum auch immer - zombiegewordenen Menschen, eine elektrifizierende, über weite Landschaften, Autobahnen und öde Londoner Straßen fliegende digitale Kamera, ein rätselhaft bittersüßes Ende - und der Eindruck, dass der Film am ersten Tag eigentlich sehr viel mehr versprach, als das "ungewöhnliche Sterben" allein.cm.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Fox
O-Titel 28 Days Later
Land / Jahr Großbritannien/USA 2002
Kategorie Spielfilm
Genre Horror
Produktionsfirmen DNA Films/Film Council
Kinostart 05.06.2003
Laufzeit 113
FSK ab 18 Jahre
Tonformat Dolby-SRD
Einspielergebnis D € 3.332.741
Bes. (EDI) 558.122
Bes. (FFA) 541.897
Charthistory
USA-Start 27.06.2003, bei Fox Searchlight
Boxoffice USA $ 44.777.706
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.28dayslaterthemovie.com http://www.28dayslater.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Andrew Macdonald
Regie Danny Boyle
Drehbuch Alex Garland
Darsteller Cillian Murphy (Jim), Naomie Harris (Selina), Christopher Eccleston (Henry), Megan Burns (Hannah), Brendan Gleeson (Frank), Noah Huntley (Mark), Chris Dunne (Jims Vater), Emma Hitching (Jims Mutter), Alexander Delamere (Mr. Bridges), Kim McGarrity (Mr. Bridges Tochter), Luke Mably (Private Clifton), Stuart McQuarrie (Sergeant Farrell), Ricci Harnett (Corporal Mitchell), Leo Bill (Private Jones), Junior Laniyan (Private Bell), Ray Panthaki (Private Bedford), Sanjay Rambaruth (Private Davis), Marvin Campbell (Private Mailer), David Schneider (Wissenschaftler), Toby Sedgwick (Infizierter Priester), Justin Hackney (Infiziertes Kind), Jukka Hiltunen (Aktivist), Bindu de Stoppani (Aktivist), Alex Palmer (Aktivist)
Kamera Anthony Dodd Mantle
Schnitt Chris Gill
Musik John Murphy
Produktionsdesign Mark Tildesley, Mark Digby, Patrick Rolfe
Ton John Rodda
Kostüme Rachael Fleming
Casting Gail Stevens
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
16. Europäischer Filmpreis
Europäischer Filmpreis Großansicht
2003, Berlin, 06.12.2003 Europäischer Kamerapreis 2003 Anthony Dodd Mantle
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
28 Days Later Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 113 Min. Kauf
28 Days Later (+ Bonus DVD TV-Serien)
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 108 Min. Kauf
28 Days Later
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany UMD, nicht unter 18, 108 Min. Kauf
28 Days Later Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, nicht unter 18, 108 Min. Kauf
28 Days Later Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, nicht unter 18, 108 Min. Leih
28 Days Later
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany VHS, nicht unter 18, 108 Min. Leih
Enthalten in:
28 Days Later / 28 Weeks Later (2 Discs)28 Days Later / 28 Weeks Later (2 DVDs)
Twentieth Century Fox Home Enterta
Twentieth Century Fox Home Enterta
Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 216 Min.
DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 208 Min.
Kauf
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Der junge Jim erwacht in einem menschenleeren Krankenhaus aus dem Koma, nur um verstört festzustellen, dass die gesamte Bevölkerung Londons verschwunden scheint. Einzig mordlüsterne Gestalten, die ihm nach dem Leben trachten, machen die Straßen unsicher. Eine Epidemie, so erfährt er, die die Infizierten innerhalb von Sekunden in blutrünstige Bestien verwandelt, hat ganz England entvölkert. Da stößt Jim auf einen kleinen Trupp Überlebender, mit denen er sich zu einer - scheinbar - sicheren Militärbasis im Norden durchschlägt.

Danny Boyle legt nach "The Beach" endlich wieder tolles Kino jenseits von Mainstream und Gefälligkeit vor. Sein atemberaubender Virus-Horror im Gefolge von Klassikern wie "Die Nacht der lebenden Toten" begeistert durch die düsteren, zwischen Rasanz und Elegie pendelnden Digicam-Bilder von Anthony Dodd Mantle ("Das Fest"). Neben den beachtlich aufspielenden Jungdarstellern, allen voran Cillian Murphy als Jim, sorgt zudem John Murphys sakral anmutender Score für gepflegten Grusel. Taffe Kids und Genrefans werden's mögen.

Quelle: mediabiz.de

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