Warner Bros. Pictures Germany
Programm
16 Blocks
| Verleih | Warner |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA, Deutschland 2006 |
| Regie | Richard Donner |
| Darsteller | Bruce Willis, Mos Def, David Morse |
| Kinostart | 20.04.2006 |
| Einspielergebnis D |
€ 1.452.845 Bes. (EDI) 226.671 Bes. (FFA) 231.130 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 36.883.539 Charthistory |
| Filmtrailer |
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| Erstausstrahlung | 06.04.2008 (Pro7) |
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Der abgebrühte New Yorker Cop Jack Mosley soll den geschwätzigen Eddie Bunker 16 Blocks vom Polizeirevier zum Gericht begleiten, wo er als Zeuge in einem Prozess gegen korrupte Cops aussagen soll. Die setzen alles daran, die zwei auf zu halten und so beginnt eine wilde Jagd durch die Straßen New Yorks.
Mit einer Prämisse, die nicht nur auf dem ersten Blick an "Nur 48 Stunden" erinnert, begibt sich Richard Donner auf sein gewohntes "Lethal Weapon"-Terrain und Bruce Willis auf jene Straßen, die ihm schon 1995 in "Stirb langsam - Jetzt erst recht" zu Blockbuster-Ehren gereichten. Auch wenn hier kaum filmisches Neuland betreten wird, stimmt die Chemie zwischen Willis und Kostar Mos Def.
Quelle: Blickpunkt:Film
- nach oben Ausführliche Besprechung
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Treffen der Haudegen - der Macher der "Lethal Weapon"-Reihe trifft den Star der "Stirb langsam"-Trilogie: Richard Donner inszenierte ein klassisches Copdrama mit einem famos aufspielenden Bruce Willis.
Für die erste Zusammenarbeit der alten Hasen im Actiongeschäft wurde nach einem Drehbuch von Richard Wenk gearbeitet. Die Story ist an Clint Eastwoods "Der Mann, der niemals aufgibt" (1977) angelehnt. Darin musste der maulfaule Detective Ben Shockley ein quasselndes Callgirl zur Zeugenaussage von Las Vegas nach Phoenix eskortieren und dabei eine Horde Cops abschütteln. In der Neuvariante gilt es für den wortkargen NYPD-Detective Jack Mosley einen plappernden Kleinkriminellen zur Zeugenaussage gegen korrupte Polizeikollegen ins 16 Straßenblocks entfernte Gerichtsgebäude zu bringen. Die zu bewältigende Entfernung und der Zeitraum (knapp zwei Stunden: ein Realzeit-Szenario) mögen im Vergleich zu Eastwoods Klassiker zwar geschrumpft sein, doch an spannenden Actionkonfrontationen mit den Widersachern mangelt es nicht. Interessant ist vor allem auch die Figurenzeichnung der Protagonisten, deren Schwarz-Weiß-Kontrast sich nicht nur auf ihre Hautfarbe beschränkt. So ist der dahinhumpelnde Mosley in jeder Hinsicht müde: sowohl körperlich als auch mental. Angegraut und bierbauchig ertränkt er seinen Lebensfrust schon morgens in Alkohol. Nur widerwillig gehorcht er dem Befehl, den jungen Gefängnisinsassen Eddie Bunker (Rapper Mos Def), der von einer eigenen Bäckerei träumt, zum Gericht zu transportieren. Für den verkaterten Mosley ist die Nervensäge nur mit einem hochprozentigen Getränkestop im Eckladen zu ertragen. Der im Auto wartende Eddie wird deshalb fast erschossen, was Mosley in letzter Sekunde verhindern kann. Zu Fuß begibt er sich mit seinem Schützling in seine Stammkneipe, wo bald sein alter Partner Frank Nugent (David Morse effektiv als Bösewicht mit Babyface) samt Anhang aufkreuzt und ihm Eddie "abnehmen" will. Doch im verbittert-gleichgültigen Mosley regt sich das Gewissen, und er wendet sich gegen die Kollegen. Eine wilde Hatz durch die Straßen, Keller, Dächer und Apartments Manhattans (tatsächlich gedreht wurde in Toronto) und in einem Bus beginnt.
Zwischen Willis als Straight Man und Mos Def als Sidekick-Rolle entwickelt sich eine glaubwürdige Buddy-Chemie. Als Aufhänger dient dabei das Motto, dass sich jeder zum besseren ändern kann. Dies ist auch für Regisseur Donner relevant, der zuletzt wenig Lob für den Zeitreise-Actioner "Timeline" erhielt. Bei "16 Blocks" hält er ein straffes Tempo aufrecht, ohne auf Schnittspirenzchen zurückzugreifen. Stattdessen werden durch solide Machart und die farbentsättigten Bilder Genreklassiker wie "Prince of the City" und "Serpico" evoziert. So gelungen mag dieses Actiondrama im Oldschool-Stil zwar nicht sein, doch überzeugt es als geradlinige und kurzweilige Unterhaltung für Erwachsene. ara.
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Verleih Warner O-Titel 16 Blocks Land / Jahr USA/Deutschland 2006 Kategorie Spielfilm Genre Action / Thriller Produktionsfirmen Equity Pictures, Millennium Films, Cheyenne Enterprises Drehort New York Drehzeit Juni 2005 Kinostart 20.04.2006 Laufzeit 102 FSK ab 12 Jahre FBW-Prädikat Wertvoll Einspielergebnis D € 1.452.845
Bes. (EDI) 226.671
Bes. (FFA) 231.130
CharthistoryUSA-Start 03.03.2006, bei Warner Bros. Boxoffice USA $ 36.883.539 Filmtrailer
Web-Link http://www.16blocks-derfilm.de/ - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Avi Lerner, Arnold Rifkin, Randall Emmett, Jim van Wyck, John Thompson Ausf. Produzenten George Furla, Boaz Davidson, Danny Dimbort, Trevor Short, Hadeel Reda Regie Richard Donner Drehbuch Richard Wenk Darsteller Bruce Willis (Jack Mosley), Mos Def (Eddie Bunker), David Morse (Frank Nugent), Jenna Stern (Diane Mosley), Casey Sander (Captain Gruber), Cylk Cozart (Jimmy Mulvey), David Zayas (Robert Torres) Kamera Glen MacPherson Schnitt Steve Mirkovich Musik Klaus Badelt Kostüme Vicki Graef - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform 16 Blocks Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, ab 12, 102 Min. Kauf 16 Blocks Nicht lieferbarWarner Home Video Germany HD DVD, ab 12, 102 Min. Kauf 16 Blocks Warner Home Video Germany DVD, ab 12, 98 Min. Kauf 16 Blocks (Limited Edition, Steelbook) Nicht lieferbarWarner Home Video Germany DVD, ab 12, 98 Min. Kauf 16 Blocks Warner Home Video Germany DVD, ab 12, 98 Min. Leih - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Nur ganze sechzehn Blocks soll der desillusionierte New Yorker Cop Jack Mosley den geschwätzigen Eddie Bunker von der Polizeizelle in den Gerichtssaal bringen. Wo der Kleinganove gegen einen Haufen korrupter Polizisten aussagen will - was diese mit allen Mitteln zu vereiteln suchen. So beginnt eine wilde Hetzjagd durch die Straßenschluchten des "Big Apple", in dessen Verlauf sich die beiden ungleichen Partner wider Willen zusammenraufen müssen, wenn sie den Kugelhagel überleben wollen.
Routinier Richard Donner ("Lethal Weapon") kennt sich wie "Stirb langsam"-Star Bruce Willis mit großen Explosionen, dicken Waffen und wuchtigen Bildern bestens aus. Die Charaktere, neben Willis agiert Rapper Mos Def, wurden sogar noch mit ein wenig Seelenleben versehen, obwohl alles in Echtzeit abläuft. Die hinlänglich bekannte, temporeiche Handlung erhält durch schnelle Schnitte im MTV-Stil zusätzliche Rasanz und macht den Film für alle Fans von "Midnight Run" bis "48 Stunden" unbedingt sehenswert.
Quelle: mediabiz.de - nach oben FBW-Gutachten
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Kurztext:
Bruce Willis in einer Glanzrolle als ziemlich abgewrackter Cop. Altmeister Richard Donner, Jahrgang 1930, zeigt mit seinem furiosen New York-Krimi, wie man einen spannenden Verfolgungsfilm auch ohne große Gewaltexzesse, aber mit vielen Überraschungen inszeniert. Ein Fest für die Freunde des Polizei- und Thrillergenres, überraschend und mit einem echten feel-good-Finale.
Gutachten:
Weil er nicht schnell genug aus der Dienststelle verschwindet, wird Jack Mosley, ein New Yorker Polizist, dazu verdammt, doch eben noch schnell einen Häftling zur Vernehmung ins nahegelegene Gericht zu fahren. Nur 16 Blocks weiter, die Verhandlung beginnt um 10 Uhr, rund zwei Stunden Zeit bis dahin. Wäre also kein Problem, wenn der Alkoholiker Mosley nicht dringend einen Schluck Alkohol zu sich nehmen müsste. Damit beginnt die Verfolgungsjagd durch New Yorks dicht bevölkerte Straßen, durch Chinatown und die Bowery, die dem Film seine Atmosphäre und seine Intensität geben.
(...) Die ebenso rasante wie einfallsreiche Jagd in unterschiedlichen Verkehrsmitteln, auch ein Linienbus gehört dazu, wird den Erfordernissen des Actionfilms gerecht. Die Flucht von Bunker und Mosley wird nahezu in Echtzeit gezeigt und lässt dem Zuschauer wenig Zeit zum Durchatmen. (...)
Kintopp vom Feinsten bieten Bruce Willis und Mos Def, besonders Bruce Willis gelingt es, seine Rolle als Charakter zu etablieren. Das schwüle, verschwitzte Halbdunkel der New Yorker Häuserschluchten schafft den passenden Rahmen. Die Inszenierung bietet einige großartige Szenen. (...)Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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