ARTE G.E.I.E.

TV-Sender, öff.recht.


Prof. Jobst Plog

Prof. Jobst Plog Großansicht

Geboren: 26.02.1941


Biografie
Jobst Plog, geboren 1941, war Anwalt in Hannover, als ihn der Norddeutsche Rundfunk 1977 zum Justitiar berief.

Während der NDR Krise Ende der 70er Jahre war er maßgeblich am Erhalt der Drei-Länder-Anstalt beteiligt. 1980 beriefen ihn die Gremien zum stellvertretenden Intendanten, 1991 zum Intendanten des Norddeutschen Rundfunks. Von diesem Posten trat Plog Ende 2007 zurück. Im Mittelpunkt seiner ersten Amtsjahre stand das Ziel, Mecklenburg-Vorpommern als viertes Staatsvertragsland für den NDR zu gewinnen. Seit dem Januar 1992 versorgt der Norddeutsche Rundfunk auch Mecklenburg-Vorpommern mit Hörfunk- und Fernsehprogrammen. 1996 und 2002 bestätigte der NDR Rundfunkrat Plog für jeweils sechs Jahre in seinem Amt. Im Januar 2008 trat Plog vorzeitig von seinem Posten als NDR-Intendant zurück.

Von 1993 bis 1994 war Plog zum ersten Mal ARD-Vorsitzender. In dieser Zeit setzte er eine Strategiediskussion in Gang, die zu einer Reform der ARD und zur Zukunftssicherung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks führte. 2003 und 2004 wurde Plog erneut ARD-Vorsitzender. In seine Amtszeit fiel eine scharfe Auseinandersetzung um die anstehende Gebührenanpassung sowie die Strukturen der ARD. Erfolgreich führte Plog die Verhandlungen über die Rückkehr der Bundesliga ins Erste, den Einkauf der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und das Comeback des Star-Moderators Harald Schmidt.

Neben seinen Positionen als NDR Intendant übernahm Plog regelmäßig weitere, auch internationale Aufgaben. Von 1980 bis Ende 1991 war er Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Degeto-Film GmbH, deren Aufsichtsratsvorsitz er von 1995 bis 1999 innehatte. Zugleich vertrat er die ARD im Aufsichtsrat der Filmförderungsanstalt. Seit März 1995 ist er Aufsichtsratsvorsitzender der Studio Hamburg-Atelier GmbH. Von 1993 bis Dezember 1998 war Plog Präsident der Mitgliederversammlung von ARTE G.E.I.E, die ihn im Oktober 1998 zum Präsidenten des deutsch-französischen Kulturkanals wählte. Diese Funktion nahm Plog im Nebenamt von 1999 bis 2002 wahr. Anschließend wurde er wieder Präsident der Mitgliederversammlung.

Für seine verdienstvolle Arbeit bei ARTE erhielt Jobst Plog 1998 den Orden der Französische Ehrenlegion. Im Dezember 2002 zeichnete ihn die französische Regierung mit der höchsten Stufe des französischen Kulturordens "Les Arts et les Lettres" aus. Im Jahr 2001 verlieh ihm die Freie und Hansestadt Hamburg die Ehrenprofessur. Als Honorarprofessor lehrt Plog zudem Medienrecht an der Universität Rostock.

Quelle: NDR
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